Diplomarbeit, 2003
172 Seiten, Note: 1,0
Die Diplomarbeit untersucht die subjektive Zeitwahrnehmung im gegenwärtigen Deutschland aus einer soziologischen Perspektive. Sie zielt darauf ab, die Zeitwahrnehmung im heutigen Kontext zu beschreiben, zu analysieren und zu interpretieren.
Die Einleitung stellt das Forschungsprojekt und die zentralen Fragestellungen vor. Kapitel 1 bietet einen Überblick über die Entwicklung zeitsoziologischer Fragestellungen und beleuchtet verschiedene Zeitdimensionen. Teil I widmet sich der Darstellung des Forschungsprojekts. Kapitel 2 beschreibt die Untersuchungshypothese und die beiden zentralen Konstrukte: den sozialen Kontext und die subjektive Zeitwahrnehmung. Kapitel 3 liefert die theoretische Fundierung der subjektiven Zeitwahrnehmung. Kapitel 4 erläutert die Methoden der Datenerhebung und Datenanalyse. Teil II präsentiert die empirischen Befunde der Datenerhebungen. Kapitel 5 beschreibt die Stichprobenstrukturen und ihre Repräsentativität. Kapitel 6 untersucht den Umgang mit der Zeit, die subjektive lebensweltliche Zeitwahrnehmung und die subjektive arbeitsweltliche Zeitwahrnehmung. Kapitel 7 erläutert die multivariaten Auswertungen, die die Beziehung zwischen sozialem Kontext und Zeitwahrnehmung beleuchten.
Die zentralen Themen der Diplomarbeit sind die subjektive Zeitwahrnehmung, sozialer Kontext, Zeitdimensionen, Zeitkulturen, empirische Forschung, Fragebögen, Datenanalyse, Clusteranalyse, Faktorenanalyse, multiple Regression. Die Arbeit fokussiert auf zeitsoziologische Ansätze und versucht, das Zusammenspiel von individueller Zeitwahrnehmung und sozialem Kontext aufzuzeigen.
Mathematisch hat jeder 1440 Minuten am Tag, doch die soziologische Forschung zeigt, dass die subjektive Wahrnehmung dieser Zeit extrem variiert.
Sie analysiert soziale Zeitdimensionen und wie gesellschaftliche Strukturen das individuelle Zeitempfinden und den Umgang mit Zeit beeinflussen.
Der soziale Status, der Beruf oder das Studium prägen maßgeblich, ob man sich als „Zeithaber“ oder „Zeitnichthaber“ fühlt.
Lebensweltliche Zeit betrifft die Freizeit und das Private, während arbeitsweltliche Zeit durch externe Anforderungen und Taktungen geprägt ist.
Dies sind subjektive Kategorien der Zeitwahrnehmung, die oft mit Effizienz oder dem Gefühl von Sinnerfüllung verknüpft sind.
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