Diplomarbeit, 2004
98 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Komplexität in Unternehmensnetzwerken und zielt darauf ab, diese zu reduzieren. Durch die Analyse des Konstrukts der Komplexität auf zwei Ebenen soll ein umfassendes Verständnis für die Herausforderungen im Netzwerkmanagement gewonnen werden.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die das Thema der Unternehmensnetzwerke einführt und die Zielsetzung der Arbeit beschreibt. Kapitel 2 befasst sich mit der Definition von Unternehmensnetzwerken und den verschiedenen Typen von Netzwerken. Kapitel 3 analysiert das Management und die Steuerung von Unternehmensnetzwerken, einschließlich der relevanten Steuerungsebenen und Spannungsfelder. Kapitel 4 untersucht verschiedene Mechanismen zur Steuerung von Unternehmensnetzwerken. Kapitel 5 befasst sich mit dem Begriff der Komplexität und dem Zusammenhang mit Unternehmensnetzwerken. Kapitel 6 erörtert die Bedeutung von Komplexitätsmanagement und komplexitätsreduzierenden Mechanismen in Unternehmensnetzwerken. Kapitel 7 präsentiert eine umfassende Darstellung verschiedener komplexitätsreduzierender Mechanismen in Unternehmensnetzwerken. Kapitel 8 analysiert diese Mechanismen aus der Sicht verschiedener theoretischer Perspektiven, wie der Transaktionskostentheorie, der Spieltheorie und der Systemtheorie von Niklas Luhmann. Schließlich fasst Kapitel 9 die Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt Empfehlungen für die Praxis.
Unternehmensnetzwerke, Komplexität, Komplexitätsmanagement, komplexitätsreduzierende Mechanismen, Steuerungsebenen, Spannungsfelder, Vertrauen, Macht, Abhängigkeiten, Kultur, Reputation, Vertrag, Ressourcen, Kontrolle, Wissen, Institutionen, Transaktionskostentheorie, Spieltheorie, Systemtheorie, Strukturationstheorie
Die Komplexität resultiert aus der Vielzahl an Akteuren, den Spannungsfeldern zwischen Autonomie und Abhängigkeit sowie der Dynamik zwischen Kooperation und Wettbewerb.
Durch Mechanismen wie Vertrauen, Macht, Verträge, Reputation und gemeinsame Kulturen lassen sich Unsicherheiten minimieren und Abläufe steuern.
Nach Niklas Luhmann ist Vertrauen ein Mechanismus zur Reduktion von sozialer Komplexität, der es ermöglicht, trotz Ungewissheit handlungsfähig zu bleiben.
Die Spieltheorie zeigt, dass in Netzwerken Kooperation vorteilhafter sein kann als Eigennutz, wenn Mechanismen zur Überwindung von Misstrauen vorhanden sind.
Zentral sind die Steuerung von Interdependenzen, das Wissensmanagement und die Balance zwischen Stabilität und Flexibilität.
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