Examensarbeit, 1997
72 Seiten, Note: 2
2 EINLEITUNG
3 LERNEN IM PROJEKT
3.1 ENTSTEHUNG DER PROJEKTMETHODE
3.2 WAS IST PROJEKTUNTERRICHT?
3.3 ENTSTEHUNGSZUSAMMENHANG DES PROJEKTES
4 DER ZOO ALS AUßERSCHULISCHER LERNORT
4.1 BEGRÜNDUNG FÜR LERNORTE AUßERHALB DES KLASSENZIMMERS
4.2 GESCHICHTLICHE ENTWICKLUNG DES ZOOS
4.3 DER ZOO ALS AUßERSCHULISCHER LERNORT
4.4 GRENZEN AUßERSCHULISCHER LERNORTE
5 METHODEN ZUR UNTERSUCHUNG DER KLASSENSITUATION
5.1 METHODE DER BEFRAGUNG: DIE LEHRERIN FRAU LILIENTHAL
5.2 METHODE DER GESPRÄCHSRUNDE: KREISGESPRÄCH
5.3 METHODE DES INTERVIEWENS: EINZELINTERVIEW
6 VERLAUF DES „PROJEKTES ZOO“
6.1 KLASSENRAUMGESTALTUNG
6.2 ANMERKUNGEN ZUR LERNGRUPPE
6.3 LERNVORAUSSETZUNGEN
6.3.1 Individuelle Lernausgangslage ausgewählter Schüler
6.4 DIFFERENZIERUNGSMAßNAHMEN
6.5 BEZUG ZU DEN RAHMENRICHTLINIEN
6.6 METHODISCHE SCHWERPUNKTE
6.7 GEPLANTER PROJEKTVERLAUF
6.7.1 Der 1. Tag: Unterrichtsziele - Verlauf - Reflexion
6.7.1.1 Elternbriefe
6.7.2 Der 2. Tag: Unterrichtsziele - Verlauf - Reflexion
6.7.3 Der 3. Tag: Unterrichtsziele - Verlauf - Reflexion
6.7.4 Der 4. Tag: Unterrichtsziele - Verlauf - Reflexion
7 SCHLUß
7.1 GESAMTREFLEXION
7.2 AUSBLICK
Ziel der Arbeit ist es, die Eignung und Umsetzung eines projekthaften Unterrichts am außerschulischen Lernort Zoo mit einer 2. Grundschulklasse zu evaluieren und dabei insbesondere die Motivationssteigerung sowie die Förderung des sozialen Lernens der Schüler zu untersuchen.
3.1 Entstehung der Projektmethode
Die Anfänge der Projektmethode reichen bis ins frühe 18. Jahrhundert zurück. Damals beschäftigten sich Architekturstudenten in Paris in einem projekthaften Umgang selbständig mit größeren Bauvorhaben. Die Professoren versuchten, durch diese Methode Theorie und Praxis miteinander zu verbinden. Die Studenten mußten mit dieser Aufgabe ihr eigenständiges Handeln beweisen. „Von der Académie d´Architecture verbreitete sich die Idee der Projektarbeit ... Anfang des 19. Jahrhunderts in ganz Europa.“ Bald entwickelte sich diese Idee zum festen Bestandteil von Abschlußprüfungen, wie etwa 1854 in Zürich, wo es „im Gründungsstatut der Eidgenössischen Technischen Hochschule“ hieß: „...der Bewerber muß (Anm. d. Verf.) ein Projekt nach einem festgesetzten Programme, mit den ihm angewiesenen Hilfsmitteln und in der vorgeschriebenen Zeit befriedigend ausarbeiten.“
Mitte des 19. Jahrhunderts gelangte die Projektidee in die USA. Dort wurde sie auch von den damaligen Hochschulen auf die Schulen übertragen. In dieser Zeit führte „Calvin M. Woodward von der Washington University in St. Louis die „Projektarbeit““ ein. Innerhalb der Manual Training School, die Woodward 1879 gründete, mußten die Schüler am Ende jedes Schuljahres ein eigenes Werkstück selbst herstellen.
Erst 20 Jahre später hielt langsam der Werkunterricht und damit auch parallel der Projektunterricht Einzug in die amerikanische Grundschule. „Von John Deweys pragmatischer Erziehungsphilosophie entwickelte Charles R. Richards... um 1900 ein Konzept, das dem Prinzip der Kindgemäßheit und „natürlichen Erziehung“ verpflichtet war.“
2 EINLEITUNG: Vorstellung der persönlichen Motivation und der grundlegenden Fragestellungen der Examensarbeit zum Thema Zoo.
3 LERNEN IM PROJEKT: Historische Herleitung und theoretische Begründung der Projektmethode sowie Einordnung des eigenen Unterrichtsvorhabens.
4 DER ZOO ALS AUßERSCHULISCHER LERNORT: Analyse der Vor- und Nachteile des Zoos für das Lernen außerhalb des Klassenzimmers sowie dessen geschichtliche Entwicklung.
5 METHODEN ZUR UNTERSUCHUNG DER KLASSENSITUATION: Darstellung der gewählten Erhebungsmethoden wie Befragung, Kreisgespräch und Interview zur Analyse der Schülerschaft.
6 VERLAUF DES „PROJEKTES ZOO“: Detaillierte Schilderung der konkreten Unterrichtsplanung, der Klassengestaltung und des viertägigen Projektablaufs.
7 SCHLUß: Zusammenfassende Reflexion der gesetzten Ziele im Hinblick auf den Lernerfolg und den projekthaften Charakter der Unterrichtseinheit.
Projektmethode, Grundschule, außerschulischer Lernort, Zoo, Sachunterricht, handlungsorientiertes Lernen, Klassensituation, Sozialverhalten, Differenzierung, Ergebnissicherung, Zoobuch, Schülermotivation, Lernvoraussetzungen, Primärerfahrungen, Projektverlauf.
Es geht um die didaktische Planung und praktische Durchführung einer Unterrichtseinheit zum Thema "Lernen im Zoo" mit einer 2. Grundschulklasse.
Die zentralen Felder sind die Projektmethode, das Lernen außerhalb der Schule sowie die Analyse individueller Lernvoraussetzungen von Grundschülern.
Das Ziel ist es, Interesse an Tieren zu wecken und durch handlungsorientiertes Lernen Erfahrungen zu ermöglichen, die im normalen Unterricht schwer umsetzbar sind.
Der Autor nutzt qualitative Methoden wie Expertenbefragungen der Klassenlehrerin, Kreisgespräche und Einzelinterviews, um die Klassensituation zu verstehen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Projektunterrichts, die methodische Analyse und eine ausführliche Dokumentation der vier Projekttage.
Handlungsorientierung, Selbsttätigkeit, soziale Interaktion, Problemorientierung und die Schaffung eines "Zoobuchs" als Ergebnissicherung.
Der Zoo wird als "künstliche Welt" bezeichnet, die ökologische Zusammenhänge wie Feind-Beute-Beziehungen oft nicht authentisch abbilden kann.
Butzi diente als Identifikationsfigur und roter Faden für die Schüler, um den Zusammenhalt und die Kontinuität über die Projekttage hinweg zu sichern.
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