Examensarbeit, 2004
88 Seiten, Note: 1,0
Einleitung
1. Begriffsklärungen
1.1 Bodenreaktionskraft
1.2 Kraftmessplatte
1.3 Sportverletzung
1.4 Sportschaden
1.5 Bänderriss
1.6 Shore-Härte
1.7 Interpolation
2. Theorie des Gehens und Laufens
2.1 Physiologie des menschlichen Gangbildes
2.2 Bodenkontaktphase des Standbeins bei einem Laufschritt
3. Untersuchungen der Testpersonen
3.1 Medizinische Untersuchung an der Klinik
3.2 Untersuchung beim Schuhorthopäden
4. Versuchsbeschreibung
4.1 Versuchsaufbau
4.2 Kalibrierung
4.3 Markierungspunkte der Testpersonen
4.4 Bestimmung des Pronationswinkel
5. Testpersonen der Versuche
5.1 Testperson 1 (Johannes Mayer)
5.1.1 Daten zu Testperson 1
5.1.2 Medizinisches Untersuchungsergebnis
5.1.3 Einlagenversorgung
5.1.4 Abmessungen der Markierungspunkte
5.2 Testperson 2 (Dennis Birtel)
5.2.1 Daten zu Testperson 2
5.2.2 Medizinisches Untersuchungsergebnis
5.2.3 Einlagenversorgung
5.2.4 Abmessungen der Markierungspunkte
5.3 Testperson 3 (Jan Einig)
5.3.1 Daten zu Testperson 3
5.3.2 Medizinisches Untersuchungsergebnis
5.3.3 Einlagenversorgung
5.3.4 Abmessungen der Markierungspunkte
5.4 Testperson 4 (Christoph Löhr)
5.4.1 Daten zu Testperson 4
5.4.2 Medizinisches Untersuchungsergebnis
5.4.3 Einlagenversorgung
5.4.4 Abmessungen der Markierungspunkte
5.5 Testperson 5 (Thomas Jaeger)
5.5.1 Daten zu Testperson 5
5.5.2 Medizinisches Untersuchungsergebnis
5.5.3 Einlagenversorgung
5.5.4 Abmessungen der Markierungspunkte
6. Ergebnisse/Auswertung der Versuche
6.1 Ergebnisse aus den Versuchen mit Testperson 1
6.2 Ergebnisse aus den Versuchen mit Testperson 2
6.3 Ergebnisse aus den Versuchen mit Testperson 3
6.4 Ergebnisse aus den Versuchen mit Testperson 4
6.5 Ergebnisse aus den Versuchen mit Testperson 5
6.6 Allgemeine Ergebnisse aus den Versuchen mit den fünf Testpersonen
Schlusswort
Die vorliegende Arbeit untersucht, ob durch den Einsatz sensomotorischer Einlagen Sportschäden infolge von Sportverletzungen vermieden werden können. Hierzu wird das Laufverhalten von fünf Probanden mittels Bodenreaktionskräften und Pronationswinkeln analysiert, um die Wirksamkeit der schuhorthopädischen Maßnahmen zu bewerten.
1.1 Bodenreaktionskraft
Die Bodenreaktionskraft steht in enger Verbindung mit dem dritten Newton’schen Axiom, was auch als Wechselwirkungsgesetz bezeichnet wird. Die Gleichung zu diesem Gesetz lautet: actio = reactio
Es wird wie folgt verbalisiert: „Kräfte treten immer paarweise auf. Wenn Körper A eine Kraft auf Körper B ausübt, so wirkt eine gleich große, entgegengesetzt gerichtete Kraft von Körper B auf Körper A“ (Tipler 1998, S.93).
Die Bodenreaktionskraft ist die gleich große, entgegengesetzt gerichtete Kraft zu der Kraft, die ein Körper auf den Boden ausübt.
1. Begriffsklärungen: Definition zentraler Begriffe wie Bodenreaktionskraft, Sportverletzung und Orthopädietechnik, die für das Verständnis der weiteren Analysen erforderlich sind.
2. Theorie des Gehens und Laufens: Erläuterung der individuellen Physiologie menschlicher Gangbilder und des biomechanischen Ablaufs der Bodenkontaktphase bei einem Laufschritt.
3. Untersuchungen der Testpersonen: Dokumentation der medizinischen Anamnese sowie der schuhorthopädischen Bestandsaufnahme der fünf Probanden.
4. Versuchsbeschreibung: Detaillierte Darstellung des Versuchsaufbaus, der Kameratechnik und der methodischen Vorgehensweise zur Datenerfassung.
5. Testpersonen der Versuche: Spezifische Vorstellung jedes Probanden inklusive individueller Untersuchungsergebnisse und der jeweiligen Einlagenkonfiguration.
6. Ergebnisse/Auswertung der Versuche: Analyse der gewonnenen Kraft- und Winkeldaten für jeden Probanden zur Bewertung der Wirksamkeit der Einlagen.
Bodenreaktionskraft, Kraftmessplatte, Sportverletzung, Sportschaden, Bänderriss, sensomotorische Einlage, Laufbandanalyse, Pronationswinkel, Biomechanik, Orthopädietechnik, Gangbild, Interpolation, Prävention, Laufschritt, Sportwissenschaft.
Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung, inwiefern sensomotorische Einlagen dazu beitragen können, Sportschäden nach vorangegangenen Sportverletzungen (insbesondere Bänderrissen) zu verhindern.
Zentrale Felder sind die Biomechanik des Laufens, die Orthopädietechnik (speziell Einlagenbau), die Kraftmessung in der Sportwissenschaft sowie die medizinische Analyse von Sprunggelenksverletzungen.
Die Forschungsfrage lautet: Kann die Entstehung von Sportschäden infolge von Sportverletzungen durch den gezielten Einsatz von Einlagen vermieden werden?
Es werden eine Kraftmessplatte zur Erfassung der Bodenreaktionskräfte, eine Videoanalyse zur Bestimmung des Pronationswinkels sowie ein mathematisches Interpolationsverfahren zur Datensynchronisation verwendet.
Der Hauptteil umfasst den Versuchsaufbau, die individuelle medizinische und orthopädische Untersuchung der fünf Testpersonen sowie die ausführliche grafische Auswertung und Interpretation der Messergebnisse.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Bodenreaktionskraft, Bänderriss, Sensomotorische Einlagen, Biomechanik, Pronationswinkel und Kraftmessplatte.
Die Arbeit zeigt, dass eine Eingewöhnungsphase entscheidend ist, da Probanden, die die Einlagen erst kurz vor den Versuchen erhielten, teilweise noch keine eindeutigen biomechanischen Veränderungen zeigten.
Zur Synchronisation der Kraftdaten (1000 Hz) und der Videodaten (80 Hz) wurde ein Interpolationsverfahren angewendet, welches eine einheitliche Frequenzbasis für den direkten Vergleich schuf.
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