Diplomarbeit, 2005
108 Seiten, Note: 1,8
1. Einführung
1.1 Einleitung
1.2 Begriffsbestimmung Leasing
1.2.1 Immobilienleasing
1.2.2 Abgrenzung Immobilienleasing – Miete
2. Allgemeine Grundlagen des Immobilienleasings
2.1 Vertragliche Grundlagen
2.1.1 Vertragsbeziehungen und –beteiligte
2.1.2 Erscheinungsformen von Leasingverträgen
2.1.2.1 Operatingleasing
2.1.2.2 Finanzierungsleasing
2.1.3 Leasingformen
2.1.3.1 Neubau-Leasing
2.1.3.2 Buy-and-lease
2.1.3.3 Sale-and-lease-back
2.1.4 Vertragstypen
2.1.4.1 Vollamortisationsverträge ("Full-Pay-Out-Verträge")
2.1.4.2 Teilamortisationsverträge ("Non-Pay-Out-Verträge")
2.1.4.3 Teilamortisationsverträge mit Mieterdarlehen
2.1.5 Beispiel einer Leasingratenberechnung
2.1.6 Dienstleistungsvarianz bei Leasingverhältnissen
2.2 Rechtliche Grundlagen
2.2.1 Zivilrecht/Handelsrecht
2.2.2 Steuerrecht
2.2.3 International Accounting Standards
3. Bilanzielle Behandlung von Immobilienleasinggeschäften
3.1 Bilanzierungspflicht von Leasinggeschäften
3.2 Ansatzvorschriften deutsches Recht
3.2.1 Das Kriterium des wirtschaftlichen Eigentums
3.2.2 Handelsrechtliche Zuordnung von Immobilienleasingobjekten
3.2.3 Steuerrechtliche Zuordnung von Immobilienleasingobjekten
3.2.3.1 Vollamortisationverträge
3.2.3.2 Teilamortisationverträge
3.3 Ansatzvorschriften IAS
3.4 Vergleich der Ansatzvorschriften zu Immobilienleasingobjekten nach deutschem Recht und nach IAS
3.5 Bilanzielle Darstellung und Bewertungsvorschriften deutsches Recht
3.5.1 Zuordnung des Immobilienleasingobjektes zum Leasinggeber
3.5.1.1 Bilanzierung beim Leasinggeber
3.5.1.2 Bilanzierung beim Leasingnehmer
3.5.2 Zuordnung des Immobilienleasingobjektes zum Leasingnehmer
3.5.2.1 Bilanzierung beim Leasingnehmer
3.5.2.2 Bilanzierung beim Leasinggeber
3.6 Bilanzielle Darstellung und Bewertungsvorschriften IAS
3.6.1 Zuordnung des Immobilienleasingobjektes zum Leasinggeber
3.6.1.1 Bilanzierung beim Leasinggeber
3.6.1.2 Bilanzierung beim Leasingnehmer
3.6.2 Zuordnung des Immobilienleasingobjektes zum Leasingnehmer
3.6.2.1 Bilanzierung beim Leasingnehmer
3.6.2.2 Bilanzierung beim Leasinggeber
3.7 Vergleich der bilanziellen Darstellung und Bewertungsvorschriften nach deutschem Recht und nach IAS
3.8 Informationsregeln und Angaben im Anhang
3.8.1 Deutsches Recht
3.8.2 IAS
3.9 Darstellung von Leasinggeschäften in der Kapitalflussrechnung
3.9.1 Zurechnung des Immobilienleasingobjektes zum Leasingnehmer
3.9.2 Zurechnung des Immobilienleasingobjektes zum Leasinggeber
4. Schlussbetrachtung
4.1 Kritische Würdigung
4.2 Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist es, Vorgehensweisen, Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Probleme im Zusammenhang mit der Immobilienleasingbilanzierung nach dem deutschen Handels- und Steuerrecht sowie den internationalen Rechnungslegungsstandards auf der Grundlage der aktuellen Gesetzgebung und Kriterien für Einzelabschlüsse zu analysieren und aufzuzeigen.
1.2.1 Immobilienleasing
Grundsätzlich differenziert man zwei Kategorien des Leasings, das Mobilienleasing und/oder das Immobilienleasing, wobei die Unterscheidung von der Art des Investitionsobjektes abhängt. Immobilienleasing bezeichnet die Vermietung von Grundstücken, Gebäuden oder Betriebsanlagen, sofern diese an einen festen Standort gebunden – nicht mobil – sind. Charakteristisch bei dieser Form ist, dass keine Mitfinanzierung von Mobilien bzw. Betriebsvorrichtungen, also alles, was dem im Gebäude stattfindenden Betrieb dient, erfolgt. Es handelt sich zunächst um eine 100% objektbezogene Fremdfinanzierung mit dem Leasinggeber als rechtlicher Eigentümer und dem Leasingnehmer als Nutzer und Besitzer der Immobilie(n), die jedoch langfristig durch die Ausübung eines Ankaufsrechtes zu Eigentum beim Leasingnehmer führen kann.
1. Einführung: Die Einleitung thematisiert die zunehmende Bedeutung des Immobilienleasings als alternative Finanzierungsform für Unternehmen und umreißt die Komplexität sowie Zielsetzung der Arbeit.
2. Allgemeine Grundlagen des Immobilienleasings: Dieses Kapitel erläutert vertragliche Konstruktionen, Leasingformen wie Neubau- oder Sale-and-lease-back sowie die rechtliche Einordnung des Leasings.
3. Bilanzielle Behandlung von Immobilienleasinggeschäften: Der Hauptteil vergleicht detailliert die Ansatz- und Bewertungsvorschriften nach deutschem Recht (HGB/Steuerrecht) sowie nach IAS, insbesondere hinsichtlich der Zurechnung von Leasingobjekten.
4. Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel bietet eine kritische Würdigung der bestehenden Rechnungslegungssysteme und einen Ausblick auf die notwendige Harmonisierung der Bilanzierung von Leasingverhältnissen.
Immobilienleasing, Bilanzierung, Finanzierungsleasing, Operatingleasing, HGB, IAS 17, Wirtschaftliches Eigentum, Investitionskosten, Leasingrate, Ankaufsrecht, Kapitalflussrechnung, Anschaffungskosten, Vollamortisation, Teilamortisation, Bilanzpolitik
Die Diplomarbeit befasst sich mit den theoretischen Grundlagen, der Umsetzung und den Problemen bei der Bilanzierung von Immobilienleasinggeschäften im direkten Vergleich zwischen den deutschen Regelungen (HGB/Steuerrecht) und den International Accounting Standards (IAS).
Die Arbeit behandelt die vertraglichen Grundlagen, die Unterscheidung zwischen Immobilien- und Mobilienleasing, die Zurechnung des wirtschaftlichen Eigentums sowie die bilanzielle Darstellung und Bewertung von Leasingverhältnissen.
Das primäre Ziel ist es, Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Bilanzierungsprobleme zwischen deutschen Handels-/Steuerrechtsvorschriften und den internationalen Standards (IAS) aufzuzeigen.
Es erfolgt eine theoretische Untersuchung und Analyse bestehender Fachliteratur, aktueller Gesetzgebung sowie der einschlägigen Leasingerlasse des BMF und IAS-Standards.
Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der allgemeinen Grundlagen, die detaillierte Analyse der Ansatzvorschriften und die spezifische bilanzielle Darstellung und Bewertung sowie die Berücksichtigung von Leasinggeschäften in der Kapitalflussrechnung.
Wichtige Fachbegriffe sind unter anderem Immobilienleasing, Finanzierungsleasing, wirtschaftliches Eigentum, Bilanzierung, Anschaffungskosten, HGB, IAS 17 und Leasingrate.
Die IAS verfolgen einen dynamischeren Ansatz, der stärker auf die Übertragung von Chancen und Risiken ("substance over form") fokussiert, während die deutschen Leasingerlasse oft an quantitativen Grenzwerten (z. B. der 40%/90%-Regel) festhalten.
Die Arbeit fokussiert sich auf die prinzipielle bilanzielle Behandlung und lässt diese spezielle Vertragsvariante aufgrund ihrer besonderen Komplexität und ihrer eher seltenen Anwendung im Vergleich zum allgemeinen Immobilienleasing bei der detaillierten Analyse außen vor.
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