Diplomarbeit, 2004
52 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Begriffsklärungen
2.1 Supply Chain Manamgement
2.2 Controlling
3. Supply Chain Management
3.1 Ziele und Grundprinzipien
3.2 Voraussetzungen und Herausforderungen
3.3 Anforderungen an SCM und SCC
3.4 Collaborative Planning Forecasting and Replenishment
4. Supply Chain Controlling
4.1 Notwendigkeit
4.2 Ziele
4.3 Aufgaben und Voraussetzungen
4.4 Grundlegende Instrumente
4.4.1 SCOR-Modell
4.4.2 Supply Chain Map und Beanspruchungs-Belastbarkeitsportfolio
4.4.3 Kennzahlen
4.4.4 Beziehungscontrolling
4.4.5 Unternehmensübergreifende Prozesskostenrechnung
4.4.6 Balanced Scorecard
4.4.7 Supply Chain Costing
4.4.8 Target Costing
4.4.9 Benchmarking
4.5 Kritische Würdigungen
5. Fazit und Zukunftsperspektiven
Ziel der Arbeit ist es, die Notwendigkeit von Supply Chain Controlling (SCC) zu begründen, indem der SCM-Ansatz und seine Potenziale analysiert und der Gegenstandsbereich des SCC inklusive seiner Instrumente zur Zielrealisierung untersucht werden.
4.4.1 SCOR-Modell
Modelle dienen dazu die Realität vereinfacht abzubilden, um die wichtigsten Zusammenhänge in verständlicher Art und Weise kommunizieren zu können. Die Gründung des Supply Chain Councils im Jahre 1996 durch 69 Unternehmen ist als ein Meilenstein zu betrachten, da das Supply Chain Council einen branchenübergreifenden Standard zur Abbildung einer idealen SC entwickelt hat, das so genannte Supply Chain Operations Reference (SCOR) – Modell, welches im Laufe der Jahre kontinuierlich verbessert wurde. In diesem Modell werden bekannte Konzepte, wie z.B. BPR, Benchmarking und Best Practice integriert. Mit Hilfe des SCOR-Modells wird eine einheitliche Basis für SC-Prozesse geschaffen, mit der eine schnelle Anpassung an die aktuelle Marktsituation erreicht werden kann. Vier weitere grundlegende Ziele des SCOR-Modells sind zu sehen in:
• Schaffung einer einheitlichen Sprache als Kommunikationsbasis,
• Ermöglichung eines Performance Measurements und Benchmarkings der SC,
• Bewertung von alternativen SC-Konfigurationen mittels Simulationen und
• Ausübung von Einfluss auf die Gestaltung von SCM-Applikationen.
1. Einleitung: Die Arbeit erläutert den Wandel der Umfeldbedingungen und die daraus resultierende Notwendigkeit eines unternehmensübergreifenden Controllings.
2. Begriffsklärungen: Definition der zentralen Konzepte Supply Chain Management und Controlling als theoretische Grundlage für die weiteren Ausführungen.
3. Supply Chain Management: Detaillierte Betrachtung der Ziele, Prinzipien sowie der Voraussetzungen und Herausforderungen, die für ein erfolgreiches SCM notwendig sind.
4. Supply Chain Controlling: Analyse der Notwendigkeit, Aufgaben und Instrumente von SCC, einschließlich einer tiefgehenden Vorstellung konkreter Methoden wie SCOR, BSC und Prozesskostenrechnung.
5. Fazit und Zukunftsperspektiven: Zusammenfassende Bewertung des aktuellen Entwicklungsstands und Ausblick auf zukünftige Anforderungen an das SCC.
Supply Chain Controlling, SCM, Logistik, Prozesskostenrechnung, SCOR-Modell, Balanced Scorecard, Target Costing, Benchmarking, Beziehungscontrolling, Unternehmensnetzwerk, Prozessorientierung, Koordination, Kennzahlensysteme, Wettbewerbsfähigkeit, Wertschöpfungskette.
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und dem Einsatz von Controlling-Instrumenten innerhalb einer unternehmensübergreifenden Wertschöpfungskette, dem sogenannten Supply Chain Controlling (SCC).
Die Themen umfassen die theoretischen Grundlagen von SCM und Controlling, die Anforderungen an eine vernetzte Steuerung sowie die praktische Anwendung spezifischer Instrumente zur Effizienzsteigerung.
Das Hauptziel ist die Beantwortung der Frage nach der Notwendigkeit eines SCC durch die Analyse der SCM-Potenziale und die Vorstellung geeigneter Instrumente zur Steuerung von Unternehmensnetzwerken.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und wertet verschiedene Studien aus der Praxis aus, um die Anwendbarkeit und Verbreitung von Controlling-Instrumenten im Kontext des SCM zu untersuchen.
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Vorstellung grundlegender SCC-Instrumente wie dem SCOR-Modell, der Balanced Scorecard, Prozesskostenrechnung, Target Costing und Benchmarking sowie deren Anpassung auf den unternehmensübergreifenden Charakter einer Supply Chain.
Wesentliche Begriffe sind unter anderem Supply Chain Controlling, Prozessorientierung, Unternehmensnetzwerk, Kennzahlensysteme und kooperative Strategien.
Vertrauen ist laut der Arbeit ein kritischer Erfolgsfaktor, der innerhalb des Beziehungscontrollings durch Faktoren wie Zuverlässigkeit und Kompetenz überwacht werden muss, um opportunistisches Verhalten zu verhindern.
Obwohl das Modell eine einheitliche Sprache bietet, zeigen Studien Defizite im Know-how und eine geringe Verbreitung, da viele Unternehmen Schwierigkeiten mit der Implementierung und der unternehmensübergreifenden Datenerhebung haben.
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