Magisterarbeit, 2005
93 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Arbeit analysiert E.T.A. Hoffmanns Erzählungen "Der goldne Topf" und "Der Sandmann" in einem vergleichenden Kontext. Sie untersucht die zahlreichen Gemeinsamkeiten beider Werke, insbesondere in Bezug auf Inhalt, Struktur, Figurenzeichnung und Motivik. Die Arbeit befasst sich jedoch insbesondere mit den wesentlichen Unterschieden, um das den Texten zugrunde liegende Ästhetikmodell zu analysieren. Dabei werden Themen wie "Komplexe, Künstler und Wahnsinn" sowie "Duplizität des Seins" im Kontext von Hoffmanns Ästhetik erörtert.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Thematik und Zielsetzung der Arbeit erläutert. Anschließend werden in Kapitel 2 Hoffmanns Quellen und der geistesgeschichtliche Hintergrund der Erzählungen beleuchtet. Kapitel 3 widmet sich der Poetik Hoffmanns und analysiert seine Erzähltechniken. In Kapitel 4 werden die Dualismen auf der Inhaltsebene der beiden Erzählungen im Detail betrachtet. Hierbei werden die phantastischen Elemente und ihre Beziehung zur Realität analysiert. Kapitel 5 beleuchtet den Vergleich der Dualismen im Kontext von Hoffmanns Ästhetik.
E.T.A. Hoffmann, "Der goldne Topf", "Der Sandmann", Vergleich, Ästhetik, Dualismus, Duplizität, Künstlerfigur, Realität, Phantastik, Kunst, Subjektivität, Wahnsinn, Poetik, Spiegelbild, Selbstreflexion, Fiktion.
„Der goldne Topf“ wird der positiven Ästhetik (Vermittlung zwischen Kunst und Leben) zugeordnet, während „Der Sandmann“ die negative Ästhetik und das Scheitern thematisiert.
Es bezeichnet das gleichzeitige Bestehen einer bürgerlichen, alltäglichen Realität und einer phantastischen, oft wunderbaren oder unheimlichen Sphäre.
Wahnsinn wird oft als Folge einer extremen Verschiebung der Wahrnehmung dargestellt, wenn die Imagination die Oberhand über die Außenwelt gewinnt.
Es ist Hoffmanns poetologisches Prinzip, das fordert, dass ein Dichter das, was er beschreibt, erst innerlich klar geschaut haben muss, bevor er es darstellt.
Automaten symbolisieren die Künstlichkeit und die Gefahr des Identitätsverlusts, besonders prominent in der Figur der Olimpia in „Der Sandmann“.
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