Diplomarbeit, 2005
81 Seiten, Note: sehr gut
Jura - Europarecht, Völkerrecht, Internationales Privatrecht
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Frage, ob und inwieweit sich durch den Europäischen Verfassungsvertrag Änderungen für das Sozialrecht ergeben. Im Fokus der Untersuchung steht die gesetzliche Rentenversicherung. Die Arbeit analysiert die europarechtliche Einordnung und Würdigung des Verfassungsvertrages und beleuchtet die Grundzüge des europäischen Sozialrechts, um die Diskussion über die sozialstaatliche Dimension im Verfassungsvertrag auf ein breites Fundament zu stellen.
Die Diplomarbeit beginnt mit einer Hinführung zum Thema und stellt die Relevanz der Frage nach der Bedeutung des Europäischen Verfassungsvertrages für das Sozialrecht dar. Die Einleitung analysiert die Entwicklung des europäischen Vertragsrechts von den Gründungsverträgen bis zum Verfassungsvertrag und beleuchtet den Verfassungscharakter der Europäischen Verträge.
Der Hauptteil der Arbeit beschäftigt sich mit der sozialstaatlichen Dimension des europäischen Rechts. Er beginnt mit der Analyse des vorverfassungsvertraglichen Unionssozialrechts, sowohl auf primärrechtlicher als auch auf sekundärrechtlicher Ebene.
Anschließend wird das verfassungsvertragliche Unionssozialrecht analysiert, indem die „offene Methode der Koordinierung“ (OMK) sowie die sozialen Verfassungsziele, die Freizügigkeit der Wanderarbeitnehmer, die Sozialpolitik und die Bedeutung der Charta der Grundrechte im Detail beleuchtet werden.
Europäisches Sozialrecht, Verfassungsvertrag, Rentenversicherung, Freizügigkeit, Wanderarbeitnehmer, Sozialpolitik, Charta der Grundrechte, „offene Methode der Koordinierung“ (OMK), Art. 137 EG, Art. 39 EG, Art. 40 EG, Art. 42 EG, VO (EWG) Nr. 1612/68, VO (EWG) Nr. 1408/71, VO (EWG) Nr. 574/72, VO (EG) Nr. 883/04.
Die Arbeit untersucht, inwieweit der Vertrag neue Impulse für die Koordinierung und Harmonisierung der mitgliedstaatlichen Sozialsysteme setzt.
Es wird analysiert, ob durch den Vertrag Auswirkungen auf das nationale Rentenversicherungsrecht, etwa durch Konvergenz oder neue Koordinierungsregeln, entstehen.
Ein unionspolitisches Instrument zur inhaltlichen Weiterentwicklung des Sozialrechts durch Benchmarking und Austausch, ohne direkte Gesetzgebungskompetenz der EU.
Die Charta verankert soziale Rechte auf Verfassungsebene, was die rechtliche Stellung von Versicherten und Wanderarbeitnehmern stärken kann.
Er bildet die Grundlage für die Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten in sozialen Belangen und definiert die Kompetenzen der Union in diesem Bereich.
Sie ist ein Grundpfeiler des Gemeinsamen Marktes und erfordert komplexe Regelungen zur Mitnahme und Anrechnung von Rentenansprüchen über Grenzen hinweg.
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