Diplomarbeit, 2005
423 Seiten, Note: sehr gut
Diese Arbeit untersucht die Berichterstattung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) und des Neuen Deutschlands (ND) über den Eichmann-Prozess, um den journalistischen Umgang mit der NS-Vergangenheit in den beiden deutschen Staaten zu vergleichen. Die Arbeit analysiert, wie die Verantwortung für die nationalsozialistische Vergangenheit in den jeweiligen politischen Systemen dargestellt wurde und welchen Einfluss dies auf die öffentliche Meinung hatte.
A. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Motivation der Autorin, den Eichmann-Prozess als Untersuchungsgegenstand zu wählen und beschreibt die Methodik der Inhaltsanalyse, die auf die Berichterstattung der FAZ und des ND angewendet wird. Es wird der Fokus auf die Unterschiede im Umgang mit der NS-Vergangenheit in West- und Ostdeutschland gelegt.
B. Theoretischer Teil: Dieser Teil liefert den theoretischen Hintergrund für die empirische Untersuchung. Er beleuchtet die nationalsozialistische Ideologie, das Täterprofil Eichmanns, den Journalismus in der Bundesrepublik und in der DDR, und den unterschiedlichen Umgang mit der Vergangenheit in beiden Staaten. Die theoretischen Grundlagen der Kommunikations- und Publizistikwissenschaft werden ausführlich erörtert.
C. Empirischer Teil: Der empirische Teil präsentiert die Ergebnisse der Inhaltsanalyse der FAZ und des ND. Es werden zunächst die beiden Zeitungen kurz vorgestellt, bevor die Forschungsfrage, die Hypothesen und die Methodik erläutert werden. Die Ergebnisse der Inhaltsanalyse werden detailliert dargestellt und in Bezug auf die aufgestellten Hypothesen diskutiert.
Adolf Eichmann, Eichmann-Prozess, Jerusalem, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Neues Deutschland, Inhaltsanalyse, Nationalsozialismus, Holocaust, Vergangenheitsbewältigung, Kalter Krieg, DDR, Bundesrepublik Deutschland, Pressefreiheit, Propaganda, Medien, Journalismus, Antisemitismus, NS-Kontinuitäten.
Die Arbeit untersucht und vergleicht die Berichterstattung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) und des Neuen Deutschlands (ND) über den Eichmann-Prozess. Der Fokus liegt auf dem journalistischen Umgang mit der NS-Vergangenheit in West- und Ostdeutschland und deren jeweiligen politischen Systemen.
Die Arbeit analysiert, wie die Verantwortung für die nationalsozialistische Vergangenheit in der Berichterstattung der beiden Zeitungen dargestellt wurde und welchen Einfluss dies auf die öffentliche Meinung hatte. Im Mittelpunkt steht der Vergleich der Berichterstattung in der FAZ und dem ND, die Rolle der Medien bei der Vergangenheitsbewältigung und die Darstellung von NS-Kontinuitäten in beiden deutschen Staaten, unter dem Einfluss des Kalten Krieges.
Die Arbeit verwendet eine Inhaltsanalyse nach Werner Früh, um die Berichterstattung der FAZ und des ND systematisch zu untersuchen. Die Analyse betrachtet sowohl formale Aspekte der Beiträge (z.B. Platzierung, Länge) als auch inhaltliche Aspekte (z.B. Themenschwerpunkte, Darstellung von Akteuren und Wertungen).
Die Analyse untersucht verschiedene Aspekte der Berichterstattung, darunter die Themenauswahl, die Darstellung von Adolf Eichmann, die Wertungstendenzen, die Positionierung gegenüber der Aburteilung Eichmanns, und die Strategien bei der Platzierung relevanter Begriffe. Es wird sowohl die Beitragsebene als auch die Aussagenebene analysiert.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Berichterstattung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) als westdeutsche und des Neuen Deutschlands (ND) als ostdeutsche Zeitung. Die Arbeit beinhaltet kurze Porträts beider Zeitungen, um den Kontext der Berichterstattung zu verdeutlichen.
Der theoretische Teil der Arbeit beleuchtet die nationalsozialistische Ideologie, das Täterprofil Adolf Eichmanns, die Journalismusmodelle in der Bundesrepublik und der DDR sowie den jeweiligen Umgang mit der Vergangenheit. Die Arbeit stützt sich auf die theoretischen Grundlagen der Kommunikations- und Publizistikwissenschaft.
Die Arbeit ist in drei Hauptteile gegliedert: Eine Einleitung, einen theoretischen Teil und einen empirischen Teil. Der empirische Teil präsentiert die Ergebnisse der Inhaltsanalyse, während der theoretische Teil den notwendigen Hintergrund liefert. Die Arbeit enthält auch ein Literaturverzeichnis und Anhänge mit detaillierten Informationen zur Methodik.
Schlüsselbegriffe der Arbeit sind: Adolf Eichmann, Eichmann-Prozess, Jerusalem, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Neues Deutschland, Inhaltsanalyse, Nationalsozialismus, Holocaust, Vergangenheitsbewältigung, Kalter Krieg, DDR, Bundesrepublik Deutschland, Pressefreiheit, Propaganda, Medien, Journalismus, Antisemitismus, NS-Kontinuitäten.
Die Arbeit zieht Schlussfolgerungen aus den Ergebnissen der Inhaltsanalyse und diskutiert diese im Kontext der aufgestellten Hypothesen. Die Ergebnisse beleuchten die Unterschiede im Umgang mit der NS-Vergangenheit in West- und Ostdeutschland und die Rolle der Medien in diesem Prozess.
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