Diplomarbeit, 2002
80 Seiten, Note: 1
1. EINLEITUNG
1.1 Aktuelle Bevölkerungsentwicklung
2. THEORIEN ÜBER DIE URSACHEN DES ALTERNS
2.1 „Genetic Theories“
2.2 „Damage Theories“
2.3 „Gradual Imbalance Theories“
2.4 Integration der Alternstheorien
3. DER ALTERUNGSPROZESS UND SEINE AUSWIRKUNGEN
3.1 Grundsätzliches zum Alterungsprozess
3.2 Physiologische Veränderungen und ihr Einfluss auf die Leistungsfähigkeit
3.2.1. Veränderung anthropologischer Meßgrößen
3.2.2. Bewegungsapparat
3.2.3. Herz-Kreislauf
3.2.4. Lunge - Atmung
3.2.5. ZNS
3.2.6. Weitere Veränderungen
3.3 Psychische Veränderungen
4. INDIVIDUELLE UNTERSCHIEDE IM ALTERUNGSPROZESS
5. DEFINITIONEN ZUM BIOLOGISCHEN ALTER
5.1 Chronologisches Alter
5.2 Biologisches Alter
6. BESTIMMUNG DES BIOLOGISCHEN ALTERS
6.1 Kriterien für Biomarker des Alters
6.2 Übersicht über Methoden zur Bestimmung des biologischen Alters
6.2.1. Bestimmung des BA über das Organsystem
6.2.2. Bestimmung des BA durch biochemische Messungen
6.2.3. Bestimmung des BA durch nicht-humane Modelle
6.2.4. Bestimmung des BA durch Untersuchungen des Stoffwechsels
6.2.5. Bestimmung des BA durch physiologische Parameter
6.3 Testbatterien und Verwendung von empirischen Methoden
6.4 Kritik am Konzept des biologischen Alter
7. EINFLUSSFAKTOREN DES BIOLOGISCHEN ALTERS
7.1.1. Rauchen
7.1.2. Stark fetthaltige Ernährung
7.1.3. Bildung
8. AUSWIRKUNGEN VON SPORT UND BEWEGUNG AUF DEN ALTERNDEN MENSCHEN
8.1 Zur Definition der Begriffe
8.2 Physiologische Auswirkungen von Sport und Bewegung auf den alternden Menschen
8.2.1. Herz-Kreislauf
8.2.2. Lunge-Atmung
8.2.3. ZNS
8.2.4. Bewegungsapparat
8.3 Psychologische Auswirkungen von Sport und Bewegung auf den alternden Menschen
8.4 Weitere Auswirkungen
8.4.1. Sport und Lebenserwartung
9. SPORT ALS EINFLUSSFAKTOR DES BIOLOGISCHEN ALTERS
10. DER H-SCAN
10.1 Beschreibung des H-SCAN
10.2 Beschreibung der Tests
10.2.1. Vibrotaktile Sensitivität
10.2.2. Gedächtnis
10.2.3. Vitalkapazität und FEV-1
10.2.4. Höchste hörbare Frequenz
10.2.5. Augenakkomodation
10.2.6. Psychomotorische Tests
10.3 Berechnung des biologischen Alters mit H-SCAN
11. METHODEN
11.1 Probanden und Tests
11.2 Auswertung
12. ERGEBNISSE
12.1 Häufigkeiten
12.1.1. Geschlecht
12.1.2. Blutdruck
12.1.3. Familienstand
12.1.4. Ausbildung
12.1.5. Körperliche Aktivität
12.2.1. Nach Geschlechtern getrennt
12.2.2. Nach Auffälligkeiten Herz/Blutdruck getrennt
12.2.3. Nach körperlicher Aktivität getrennt
12.3 ANOVA und t-Statistik
12.3.1. Auffälligkeiten Herz/Blutdruck und BMI
12.3.2. Körperlicher Zustand und BMI, Kalorienverbrauch und biologisches Alter
12.4.1. Kalorienverbrauch durch Sport und biologisches Alter
12.4.2. Zusammenhang ausgewählter Parameter mit chronologischem und biologischem Alter
12.4.3. Zusammenhang der Lungenparameter und der Körpergröße
12.4.4. Zusammenhang der Parameter für Reaktion und Schnelligkeit
12.4.5. Zusammenhang Lungenparameter, Biologisches Alter, Kalorienverbrauch
12.4.6. Zusammenhang körperliche Aktivität und körperlicher Zustand
13. DISKUSSION
13.1 Ergebnisse der Untersuchung im Vergleich mit früheren Arbeiten
13.2 Diskussion weiterer Ergebnisse
13.3 Probleme und Verbesserungsmöglichkeiten bei der Testdurchführung
13.3.1. H-SCAN
13.3.2. Probleme bei der Selbsteinschätzung durch die Probanden
13.3.3. Verbesserungsmöglichkeiten der Untersuchung
14. ZUSAMMENFASSUNG
Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept des biologischen Alters und analysiert, ob körperliche Aktivität und Sport als Einflussfaktoren fungieren können, die den physiologischen Alterungsprozess verlangsamen oder modifizieren. Die zentrale Forschungsfrage ist dabei, ob Personen, die regelmäßig körperlich aktiv sind, biologisch jünger getestet werden als inaktive Vergleichsgruppen.
3.2.1. Veränderung anthropologischer Meßgrößen
Allgemein bekannt dürfte sein, dass der ältere Mensch zunächst einmal durch eine Abnahme der Körpergröße auffällt. So betrug beispielsweise die mittlere Körpergröße der Männer vom 25. bis 39. Lebensjahr 178cm. Sie fiel bis zum 7. Lebensjahrzehnt auf 171cm. Für Frauen sank der Wert im gleichen Zeitraum von 166cm auf 160cm. Ein Grund für diesen Verlust an Körpergröße ist unter anderem die schlechtere Regenerationsfähigkeit der Bandscheiben.
Im Gegensatz zur Größe, nimmt das Körpergewicht bei Frauen im Alternsgang zu. Siehe dazu die folgende Tabelle:
1. EINLEITUNG: Einführung in das Thema Altern und die Fragestellung, ob Sport das biologische Alter beeinflusst.
2. THEORIEN ÜBER DIE URSACHEN DES ALTERNS: Darstellung der verschiedenen Gruppen von Alternstheorien, inklusive genetischer und Schadens-Theorien.
3. DER ALTERUNGSPROZESS UND SEINE AUSWIRKUNGEN: Beschreibung physiologischer und psychischer Veränderungen der Organe während des Alterns.
4. INDIVIDUELLE UNTERSCHIEDE IM ALTERUNGSPROZESS: Erörterung der variablen Verläufe des Alterns bei verschiedenen Personen und Organsystemen.
5. DEFINITIONEN ZUM BIOLOGISCHEN ALTER: Abgrenzung von chronologischem und biologischem Alter.
6. BESTIMMUNG DES BIOLOGISCHEN ALTERS: Übersicht der Methoden und Kriterien für Biomarker zur Messung des biologischen Alters.
7. EINFLUSSFAKTOREN DES BIOLOGISCHEN ALTERS: Klassifizierung exogener Einflussfaktoren in beeinflussbare und unbeeinflussbare Gruppen.
8. AUSWIRKUNGEN VON SPORT UND BEWEGUNG AUF DEN ALTERNDEN MENSCHEN: Analyse der physiologischen und psychischen Effekte regelmäßiger Aktivität.
9. SPORT ALS EINFLUSSFAKTOR DES BIOLOGISCHEN ALTERS: Darstellung bisheriger Forschungsergebnisse zur direkten Korrelation von Sport und biologischem Alter.
10. DER H-SCAN: Detaillierte technische Beschreibung des automatisierten Testverfahrens zur Ermittlung des biologischen Alters.
11. METHODEN: Erläuterung der Vorgehensweise der durchgeführten empirischen Diplomarbeits-Studie.
12. ERGEBNISSE: Präsentation der statistischen Auswertungen und deskriptiven Daten der 50 Probanden.
13. DISKUSSION: Kritische Auseinandersetzung mit den eigenen Ergebnissen und Verbesserungsmöglichkeiten der Untersuchung.
14. ZUSAMMENFASSUNG: Abschlussbetrachtung der Thematik und der gewonnenen Erkenntnisse.
Biologisches Alter, Alterungsprozess, Sport, Bewegung, Biomarker, H-SCAN, Lungenfunktion, Herz-Kreislauf, Körperliche Aktivität, Krafttraining, Alterssport, Leistungsfähigkeit, Korrelation, Sterberisiko, Anthropometrie.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Untersuchung des Konzepts "Biologisches Alter" und dessen Beeinflussbarkeit durch Sport und körperliche Bewegung.
Im Zentrum stehen die Alternstheorien, die physiologischen Prozesse beim Altern, Methoden zur Bestimmung des biologischen Alters durch Biomarker sowie die gesundheitlichen Auswirkungen sportlicher Aktivität auf alternde Menschen.
Das Ziel ist es zu überprüfen, ob regelmäßige körperliche Aktivität dazu führt, dass Individuen in einem biologischen Alterstest jünger abschneiden als inaktive Altersgenossen.
Zur Datenerhebung wurde das automatisierte H-SCAN Testverfahren nach Richard Hochschild genutzt, welches physiologische und psychomotorische Funktionen misst, um das biologische Alter zu errechnen.
Der Hauptteil umfasst sowohl die theoretische Aufarbeitung bestehender Literatur zum Thema Altern und Sport als auch die Durchführung einer empirischen Studie mit 50 Probanden im Alter von 38 bis 86 Jahren.
Zu den zentralen Begriffen gehören biologisches Alter, Biomarker, Sport, körperliche Fitness, H-SCAN und physiologische Leistungsfähigkeit.
Diese Parameter gelten als besonders verlässliche Biomarker. Die Studie konnte bestätigen, dass diese Werte stark mit dem biologischen Alter sowie der Körpergröße korrelieren.
Der Autor diskutiert, dass Probleme bei der Selbsteinschätzung der Probanden im Fragebogen und die methodische Schwierigkeit, sportliche Intensität und Dauer korrekt zu erfassen, zu den nicht signifikanten Ergebnissen beigetragen haben könnten.
Es ist ein automatisiertes Diagnosesystem, das 12 verschiedene Biomarker misst, um unabhängig von menschlichen Versuchsleitern eine objektive Bestimmung des biologischen Alters zu ermöglichen.
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