Examensarbeit, 2005
85 Seiten, Note: 1
Die Arbeit untersucht den Roman „Goya“ von Lion Feuchtwanger im Kontext der Rezeption des Autors in der Nachkriegszeit und analysiert, wie sich die politische und künstlerische Entwicklung Goyas im Roman mit Feuchtwangers eigener Haltung zur Kunst und Politik verbinden lässt.
Die Einleitung führt in die Thematik der Arbeit ein und beleuchtet die Problematik der Rezeption von Literatur im historischen Kontext. Kapitel 2 analysiert die Bedingungen für die Rezeption Feuchtwangers nach 1945 und beleuchtet die Kontroverse um innere und äußere Emigration sowie die Auswirkungen der Kulturpolitik der Besatzungsmächte. Das dritte Kapitel stellt die Fragestellung der Arbeit vor und untersucht die Rolle Goyas im Werk von Feuchtwanger. Kapitel 4 analysiert den Roman „Goya“ im Kontext der Revolutionstrilogie und untersucht Goyas Weg vom Hofmaler zum Kritiker gesellschaftlicher Verhältnisse.
Lion Feuchtwanger, Goya, Revolutionstrilogie, Kunst und Politik, Rezeption, Emigration, Nachkriegszeit, Künstlerische Entwicklung, Gesellschaftliche Verhältnisse.
Der Roman geht der Frage nach, wie Kunst beschaffen sein muss, um verändernd auf die Gesellschaft wirken zu können und welche Verantwortung der Künstler trägt.
Goya wandelt sich vom unpolitischen Hofmaler, der primär nach ästhetischem Erfolg strebt, zum scharfen Kritiker gesellschaftlicher und politischer Missstände.
Aufgrund seiner politischen Haltung und Werke wie "Moskau 1937" wurde er in der DDR gefeiert, während er in Westdeutschland im Kontext des Kalten Krieges oft kritisch gesehen oder ignoriert wurde.
Der Roman dient als Schlüssel zu Feuchtwangers eigenem Kunstverständnis, in dem er seine Erfahrungen aus dem Exil und seinen Kampf gegen den Faschismus verarbeitet.
"Goya" steht im Kontext von Feuchtwangers Auseinandersetzung mit historischen Umbrüchen und der Frage, wie Vernunft und Fortschritt sich gegen Unterdrückung durchsetzen können.
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