Masterarbeit, 2005
83 Seiten, Note: 1 (sehr gut)
1. Einführung
1.1. Problemstellung
1.2. Ziel
1.3. Methode
2. Hintergrund der Studie
2.1. Nachwuchsführungskräfte – Eine Investition in die Zukunft
2.1.1. Personalentwicklung
2.1.2. High Potential
2.1.3. Programm
2.1.4. Personalmarketing
2.1.5. Karriere
2.2. Funktionen und Merkmale von Förderprogrammen
2.2.1. Förderprogramme für Nachwuchsführungskräfte
2.2.1.1.Beispiel eines Nachwuchskräfteförderprogramms (NFP)
2.3. Die Bedeutung von Personalmanagement in der Zukunft
2.4. Die demografischen Veränderungen bis 2050
2.4.1. Einleitung
2.4.2. Faktoren für die demografische Entwicklung
2.4.3. Prognosen der Bevölkerungsentwicklung
2.4.4. Die Veränderung der Altersstruktur
2.4.5. Veränderungen in der Altersgruppe der unter 15-Jährigen
2.4.6. Veränderungen in der Altersgruppe im Haupterwerbsalter zwischen 15 und 60 Jahren
2.4.7. Veränderungen in der Altersgruppe der über 60-Jährigen
2.4.8. Fazit
2.5. Exkurs: Volkswirtschaftliche Auswirkungen des demografischen Wandels
2.5.1. Allgemeines
2.5.2. Lebenswertschöpfung
2.6. Die Auswirkungen der Demografie auf Unternehmen
2.6.1. Allgemeines
2.6.2. Die Problematik der Unterbeschäftigung Älterer und der Frührente
2.6.3. Perspektiven für Unternehmen
2.6.4. Die Herausforderungen an eine zukunftsorientierte Personalarbeit
2.6.5. Exkurs: Die Auswirkungen auf Organisationsentwicklung und Unternehmenskultur
3. Empirische Untersuchung
3.1. Vorgehensweise
3.2. Teilnehmende Unternehmen
3.2.1. McDonald´s Österreich
3.2.2. Österreichische Bundesbahnen (ÖBB)
3.2.3. Telekom Austria
3.2.4. Wirtschaftskammer Österreich (WKO)
3.2.5. voestalpine AG
3.3. Ergebnisse der Befragungen
3.3.1. Ergebnisse McDonald´s Österreich
3.3.2. Ergebnisse Wirtschaftskammer Österreich (WKO)
3.3.3. Ergebnisse Österreichische Bundesbahnen (ÖBB)
3.3.4. Ergebnisse Telekom Austria
3.3.5. Ergebnisse voestalpine AG
3.4. Erkenntnisse aus den Befragungen
4. Schlussfolgerungen und Maßnahmen
4.1. Mögliche Maßnahmen für Unternehmen und die Öffentlichkeit
4.2. Konkrete Maßnahmen aus Sicht der Unternehmen
4.2.1. Kurzfristig wirksame Maßnahmen
4.2.2. Mittelfristig wirksame Maßnahmen
4.2.3. Langfristig wirksame Maßnahmen
4.2.4. Strategische Ausrichtung
Die vorliegende Master Thesis untersucht, inwiefern demografische Veränderungen Auswirkungen auf die Nachwuchskräfteförderprogramme österreichischer Unternehmen haben und wie sich diese Unternehmen auf die künftigen Herausforderungen vorbereiten. Ziel ist es, den Ist-Zustand anhand von fünf Großunternehmen zu analysieren und Handlungsoptionen aufzuzeigen.
2.4.2. Faktoren für die demografische Entwicklung
Die Demografie steht gemäß einer Studie der Deutsche Bank Research (in Anlehnung an Birg, „Die Weltbevölkerung“) im Mittelpunkt unseres sozio-ökonomischen Systems und unterliegt einer Reihe von Wechselwirkungen:
Alle genannten Bereiche sind untereinander vernetzt und stehen sowohl einerseits in Abhängigkeit zueinander als auch andererseits in Wechselwirkung mit der Demografie.
Für die Entwicklung der Demografie im Zusammenhang mit der Arbeitswelt spielen folgende Faktoren eine Rolle:
• Geburtenquoten
• Zeitpunkt der Geburten
• Familienbildung und Haushaltszusammensetzung
• Jahrgangsverteilung der Gesamtbevölkerung und der Erwerbsbevölkerung
• Erwerbs- und Beschäftigungsquoten
• Definition der Erwerbsbevölkerung (derzeit 15.-64. Lebensjahr)
• Normales und vorzeitiges Ausscheiden aus dem Erwerbsprozess
1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Problemstellung der demografischen Veränderungen in Europa und definiert das Ziel der Arbeit, diese Einflüsse auf die österreichische Personalentwicklung zu untersuchen.
2. Hintergrund der Studie: Dieses Kapitel liefert den theoretischen Rahmen zu Begriffen wie Personalentwicklung, High Potential und Förderprogrammen sowie eine detaillierte Analyse der demografischen Trends bis 2050.
3. Empirische Untersuchung: Hier werden die Ergebnisse der Experteninterviews mit fünf österreichischen Großunternehmen vorgestellt und die jeweiligen Nachwuchsförderkonzepte beleuchtet.
4. Schlussfolgerungen und Maßnahmen: Das Abschlusskapitel leitet aus den empirischen Erkenntnissen konkrete kurz-, mittel- und langfristige Handlungsempfehlungen für Unternehmen und die Politik ab.
Demografie, Nachwuchskräfteförderung, Personalentwicklung, Österreichische Unternehmen, Geburtenrückgang, Alternde Gesellschaft, Human Capital, High Potentials, Unternehmensstrategie, Demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Lebenswertschöpfung, Arbeitsmarkt, Personalmanagement, Personalförderung.
Die Arbeit untersucht, wie demografische Veränderungen (insbesondere die Alterung der Gesellschaft) die Personalentwicklung und die spezifischen Nachwuchskräfteförderprogramme in österreichischen Unternehmen beeinflussen.
Die Schwerpunkte liegen auf dem demografischen Wandel in Österreich, der Gestaltung von Förderprogrammen für junge Führungskräfte und der strategischen Bedeutung der Personalentwicklung für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit.
Ziel ist es zu beurteilen, ob und wie österreichische Unternehmen auf die demografische Entwicklung vorbereitet sind, insbesondere im Hinblick auf den Erhalt und die Förderung ihres Führungskräftenachwuchses.
Die Autor hat primär qualitative Forschungsmethoden angewandt, konkret persönliche Interviews mit Personalverantwortlichen von fünf österreichischen Großunternehmen, ergänzt durch eine Literaturanalyse.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Personalmarketing und Demografie sowie in den empirischen Teil, in dem Fallbeispiele von Unternehmen wie McDonald's, ÖBB, Telekom Austria, WKO und voestalpine analysiert werden.
Die wichtigsten Schlagworte sind Demografischer Wandel, Personalentwicklung, Nachwuchskräfteförderung, Humankapital und Unternehmensstrategie.
Im Gegensatz zu vielen anderen untersuchten Programmen ist "LIFE" ein ganzheitlicher, altersübergreifender Ansatz, der die gesamte Unternehmenskultur einbezieht, anstatt sich lediglich auf junge Talente zwischen 25 und 35 Jahren zu fokussieren.
Die Befragten bewerteten den Begriff kontrovers: Während einige ihn als moderne Bezeichnung für die wichtigste Unternehmensressource sehen, wurde er von anderen als "alter Wein in neuen Schläuchen" kritisch hinterfragt.
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