Diplomarbeit, 2005
70 Seiten, Note: 2,0
Aufgabenstellung
1. Einleitung
2. Zerstäubungsbrenner
2.1 Druckzerstäuber
2.1.1 Öldruckzerstäuberdüsen
2.1.1.1 Zerstäubungsverfahren
2.1.1.2 Rücklaufgeregelte Ölzerstäuberdüsen (Rücklaufdüsen)
2.1.1.3 Charakteristik der Düse
2.1.2 Flammenarten und Mischsysteme
2.1.2.1 Gelbbrenner
2.1.2.2 Blaubrenner
2.1.3 Betriebsweise
2.1.3.1 Ölzuführung
2.1.3.2 Verbrennungsluftzuführung
2.1.4 Emissionen und elektrische Leistungsaufnahme
2.2 Druckluftzerstäuber
2.2.1 Verbrennungsablauf
2.2.2 Luftdruckzerstäuberdüse
2.2.3 Betriebsweise, Emissionen und elektrische Leistungsaufnahme
3. Verdampfungsbrenner
3.1 Verbrennungsablauf
3.2 Betriebsweise
3.3 Emissionen
3.4 Elektrische Leistungsaufnahme
3.5 Ablagerungen
3.6 Sonstiges
4. Oberflächenbrenner
4.1 Verbrennungsablauf
4.2 Betriebsweise
4.3 Emissionen
4.4 Elektrische Leistungsaufnahme
4.5 Ablagerungen
5. Kritische Betrachtung
5.1 Emissionen
5.1.1 Allgemein
5.1.2 Startemissionen
5.2 Leistungsaufnahme
5.3 Betriebsweise
5.4 Warmwasserbereitung
6. Forschung und Entwicklung
6.1 Gemischbildung und Verdampfung mittels „Kalter Flammen“
6.2 Porenbrenner
6.2.1 Öl-Porenbrennertechnik
6.2.2 Materialien
6.2.3 Porenbrenner mit „Kalte Flammen Verdampfung“
6.2.3.1 Entwicklungsstufe 1
6.2.3.2 EU Projekt Bioflam / Entwicklungsstufe 2
6.3 Strahlungsbrenner
6.3.1 Aufbau des Brenners
6.3.2 Verbrennungsablauf
6.3.3 Emissionen
6.4 Vorverdampfungsbrenner
6.4.1 Brenneraufbau
6.4.2 Luftführung
6.4.3 Verbrennungsablauf
6.4.4 Emissionen
6.5 Rotationsverdampfer (Rohrverdampfer)
6.6 Ultraschallzerstäuber
7. Fazit
7.1 Ölbrenner am Markt
7.2 Forschung und Entwicklung
8. Quellennachweis
Die Arbeit untersucht den aktuellen Stand der Entwicklung bei Ölfeuerungsanlagen mit geringer Leistung unter 15 kW, um Lösungen für den reduzierten Wärmebedarf moderner Gebäude zu finden. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie technisch kleine Brennstoffmassenströme realisiert werden können, um eine effiziente und schadstoffarme Verbrennung sicherzustellen.
2.1.1.1 Zerstäubungsverfahren
Das von der Ölpumpe mit einem Druck beaufschlagte Öl wird in die Düse geführt, und fließt durch die Tangentialschlitze zur Drallkammer (Wirbelkammer) (Bild 3). Bei dem Eintritt des Öles in die Drallkammer wird die Druckenergie des Öles in Bewegungsenergie umgewandelt, so dass der Druck in der Kammer abnimmt. Die tangentiale Anordnung der Schlitze bewirkt die Ausbildung eines um einen Luftkern rotierenden Ölfilms in der Drallkammer, welcher sich in Richtung der Düsenbohrung bewegt. Auch innerhalb der Düsenbohrung rotiert das Heizöl, bis es den Rand der Düsenbohrung erreicht, und durch die Zentrifugalkraft abgeschleudert wird.
Das Öl tritt zunächst als geschlossener Film aus der Düse aus. Dieser Film verdünnt sich immer mehr, bis er in Öltropfen zerreißt. Diese Tropfen werden durch den Luftwiderstand und die Schwerkraft, die gegen die Oberflächenspannung der Tropfen arbeiten, immer weiter zerteilt. Die Tropfen bewegen sich anfänglich mit einer Geschwindigkeit von 40 – 60 m/s, wobei sie einen mittleren Durchmesser von ca. 60 µm haben. [5], [6], [7]
1. Einleitung: Die Einleitung erläutert den Wandel im Wohnungsbau und den sinkenden Wärmebedarf, der herkömmliche Ölbrenner vor Herausforderungen stellt.
2. Zerstäubungsbrenner: Dieses Kapitel behandelt die technischen Grundlagen, Typen und Betriebsweisen von Druckzerstäubern und Druckluftzerstäubern für den Kleinleistungsbereich.
3. Verdampfungsbrenner: Es wird das Funktionsprinzip von Verdampfungsbrennern, deren Verbrennungsablauf und Emissionen sowie deren Einsatzmöglichkeiten analysiert.
4. Oberflächenbrenner: Dieser Abschnitt beschreibt die Technologie der Verbrennung an porösen Oberflächen sowie deren spezifisches Betriebs- und Emissionsverhalten.
5. Kritische Betrachtung: Hier werden die vorgestellten Brennertypen hinsichtlich ihrer Emissionswerte, Leistungsaufnahme und Betriebsweise gegenübergestellt und kritisch gewürdigt.
6. Forschung und Entwicklung: Das Kapitel widmet sich innovativen Ansätzen wie der „Kalten Flammen Verdampfung“ sowie spezifischen Technologien wie Poren- und Strahlungsbrennern.
7. Fazit: Das Fazit fasst die Marktsituation zusammen und bewertet das Potenzial neuer Verbrennungstechnologien für zukünftige Anwendungen.
Ölfeuerung, Kleinleistung, Zerstäubungsbrenner, Verdampfungsbrenner, Porenbrenner, Emissionen, NOx, Leistungsmodulation, Vorverdampfung, Kalte Flammen, Verbrennungsablauf, Wirkungsgrad, Heizöl EL, Brennwerttechnik, Schadstoffminderung.
Die Arbeit befasst sich mit dem Stand der technischen Entwicklung von Ölfeuerungsanlagen im Kleinleistungsbereich unter 15 kW.
Die zentralen Themen sind verschiedene Brennertypen wie Druckzerstäuber, Verdampfungsbrenner und neuartige Konzepte wie Porenbrenner, deren Emissionsverhalten und technische Eignung.
Ziel ist es zu klären, wie für moderne, energieeffiziente Gebäude mit geringem Wärmebedarf (ca. 5 kW) passende, schadstoffarme Ölfeuerungslösungen realisiert werden können.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie dem Vergleich technischer Datenblätter und Forschungsergebnisse zur Gemischbildung und Verbrennung.
Im Hauptteil werden die Funktionsweisen, Betriebsparameter, Emissionsdaten und die Leistungsaufnahme von Zerstäubungs-, Verdampfungs- und Oberflächenbrennern detailliert vorgestellt.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Kleinleistungsölfeuerung, Kalte-Flammen-Verdampfung, Emissionsminderung und Leistungsmodulation geprägt.
Die Startphase führt bei fast allen Brennern zu erhöhten Kohlenmonoxid- und Kohlenwasserstoffemissionen, wobei einige neue Konzepte diese Phase durch schnellere Homogenisierung verkürzen.
Da der Leistungsbedarf für die Trinkwassererwärmung meist zwischen 15 und 18 kW liegt, stoßen sehr kleine Brenner hier an ihre Kapazitätsgrenzen, was alternative Speicher- oder Durchflusssysteme erforderlich macht.
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