Magisterarbeit, 2005
87 Seiten, Note: 1,5
Diese Arbeit setzt sich zum Ziel, die Situation der Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland aus zwei gegensätzlichen theoretischen Perspektiven zu analysieren. Dabei werden die Mainstream Theorie und die Bürgergesellschaftstheorie beleuchtet, um die Ursachen und Herausforderungen der Arbeitslosigkeit in dieser Region zu verstehen. Die Arbeit untersucht, inwieweit diese Theorien die Lebensrealitäten Betroffener widerspiegeln und welche Lösungsansätze sich daraus ableiten lassen.
Die Einleitung stellt das Thema der Arbeit vor und skizziert den wissenschaftlichen Kontext. Das zweite Kapitel definiert den Begriff der Arbeitslosigkeit und beleuchtet verschiedene Dimensionen des Phänomens. Das dritte Kapitel widmet sich der Mainstream Theorie, die Arbeitslosigkeit primär aus ökonomischer Sicht betrachtet. Hier werden die Kernaussagen der Theorie erläutert und kritisch bewertet. Das vierte Kapitel fokussiert auf die Bürgergesellschaftstheorie, die Arbeitslosigkeit als gesellschaftliches Problem begreift und alternative Lösungsansätze anbietet. Das fünfte Kapitel untersucht die besondere Situation der Ostdeutschen nach der Wiedervereinigung. Das sechste Kapitel stellt die empirische Untersuchung der Arbeit vor, die durch eine Befragung von Arbeitslosen in Ostdeutschland durchgeführt wurde. Es werden die Ergebnisse der Befragung analysiert und diskutiert. Der Ausblick fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt Hinweise auf weitere Forschungsbedarfe.
Die Arbeit befasst sich mit den zentralen Begriffen Arbeitslosigkeit, Mainstream Theorie, Bürgergesellschaftstheorie, Ostdeutschland, Transformation, Wiedervereinigung, Lebenswelt, Befragung, empirische Forschung. Sie analysiert die Problematik der Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland aus verschiedenen Perspektiven und erforscht die Erfahrungen und Bedürfnisse der Betroffenen.
Engler behauptet provokant, dass Ostdeutsche durch ihre Erfahrung mit Massenarbeitslosigkeit Vorreiter für einen „Auszug aus der Arbeitsgesellschaft“ sein könnten.
Sie betrachtet Arbeitslosigkeit primär als ökonomisches Problem und setzt oft auf Lösungen wie den Niedriglohnsektor oder stärkere Arbeitsanreize.
Autoren wie Ulrich Beck oder André Gorz schlagen vor, gesellschaftlich notwendige Arbeit jenseits der Erwerbsarbeit (z.B. Ehrenamt) aufzuwerten und die Arbeitsgesellschaft neu zu definieren.
Die empirische Untersuchung zeigt oft eine Diskrepanz zwischen dem theoretischen „Avantgarde“-Konzept und der belastenden Realität von Ausgrenzung und Identitätsverlust.
In unserer Gesellschaft definiert sich der Status und die soziale Teilhabe eines Menschen maßgeblich über seinen Beruf und seine Tätigkeit.
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