Bachelorarbeit, 2017
57 Seiten, Note: 1,1
1 EINLEITUNG
1.1 AUSGANGSITUATION
1.2 PROBLEMSTELLUNG
1.3 ZIELSETZUNG UND FORSCHUNGSFRAGE
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1 OPERATIONS RESEARCH
2.1.1 Definition und Überblick
2.1.2 Geschichte
2.2 AKTUELLE ENTWICKLUNGEN
2.2.1 Industrie 4.0
2.2.2 Big Data
2.2.3 (Business) Analytics
3 METHODEN
3.1 QUALITATIVES EXPERTENINTERVIEW
3.1.1 Leitfaden
3.2 DURCHFÜHRUNG
3.2.1 Interviewpartner
3.3 AUSWERTUNGSMETHODE
3.3.1 Transkription
3.3.2 Inhaltsanalyse
4 ERGEBNISSE
4.1 SCHWERPUNKTE DER ANWENDUNG VON OR
4.2 IMPLEMENTIERUNG
4.3 STÄRKEN UND SCHWÄCHEN IN DER PRAKTISCHEN ANWENDUNG
4.4 ENTWICKLUNG UND ZUKUNFT VON OR
4.4.1 Allgemeine Entwicklung
4.4.2 Chancen für OR durch Industrie 4.0 und Big Data?
5 DISKUSSION
5.1 METHODENDISKUSSION
5.2 ERGEBNISDISKUSSION
5.3 FAZIT
Die Arbeit untersucht den aktuellen Anwendungsstand von Operations Research (OR) in Deutschland sowie dessen Wechselwirkungen mit den technologischen Entwicklungen Industrie 4.0 und Big Data. Ziel ist es, ein praxisnahes Bild der Implementierung, der Stärken und Schwächen sowie der Zukunftsperspektiven von OR-Methoden zu zeichnen.
2.2.1.3 Dezentrale Intelligenz
Unter dezentraler Intelligenz versteht man die Möglichkeit verschiedener Produktionsmittel- und Anlagen untereinander, unabhängig von zentraler und ortsgebundener Kommunikationstechnik, wichtige Informationen auszutauschen und aufgrund dieser selbstständig Entscheidungen treffen zu können. Um den Anforderungen der Dezentralität gerecht zu werden, wird eine drahtlose Kommunikation zwischen den Anlagen und Produktionsmitteln benötigt. Das „Internet der Dinge“ wird auf die verschiedenen Teile der Produktion ausgeweitet. Eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung ist die Übertragungssicherheit, da drahtlose Systeme deutlich anfälliger für Störungen und Angriffe von außen sind. Auch die Flexibilität der Produktion kann durch eigenständige Produktionseinheiten, die drahtlos kommunizieren und sich selbst anhand der vorhandenen Informationen steuern und optimieren, verbessert werden. Dies geschieht über den gesamten Wertschöpfungsprozess und über alle Produktionseinheiten hinweg Abb. 3 zeigt diese Kommunikation zwischen Maschinen in einem Wasserwerk.
1 EINLEITUNG: Definiert den Überblick über OR-Anwendungsszenarien und die Untersuchung von Auswirkungen durch Industrie 4.0 und Big Data mittels Expertenbefragungen.
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Legt das theoretische Fundament für OR, Industrie 4.0 und (Business) Analytics und erläutert die technologischen Zusammenhänge.
3 METHODEN: Beschreibt das methodische Vorgehen mittels qualitativer Experteninterviews, deren Durchführung sowie die nachfolgende Inhaltsanalyse.
4 ERGEBNISSE: Analysiert die Schwerpunkte der OR-Anwendung, Implementierungswege sowie Stärken, Schwächen und Zukunftschancen der Disziplin.
5 DISKUSSION: Reflektiert kritisch die gewählte qualitative Erhebungsmethode und diskutiert die gewonnenen Ergebnisse im Kontext der industriellen Praxis.
Operations Research, Industrie 4.0, Big Data, Business Analytics, Mathematische Optimierung, Smart Factory, Dezentrale Intelligenz, Implementierung, Entscheidungsunterstützung, Wertschöpfungskette, Prozessoptimierung, Simulation, Experteninterview.
Die Arbeit analysiert den aktuellen Anwendungsstand von Operations Research (OR) in deutschen Unternehmen und wie sich neue technologische Trends wie Industrie 4.0 und Big Data darauf auswirken.
Die zentralen Felder sind die Anwendung von OR-Methoden in verschiedenen Branchen, die Rolle der (Business) Analytics sowie die Integration von Daten in der modernen Produktion.
Das Ziel ist die Klärung, wie OR-Verfahren aktuell in Deutschland genutzt werden, welche Implementierungshürden bestehen und welches Potenzial für die Zukunft besteht.
Der Autor führt qualitative Experteninterviews mit Anwendern, Lehrenden und Vertretern relevanter Institutionen durch, die anschließend inhaltlich analysiert werden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, methodisches Vorgehen und die detaillierte Ergebnispräsentation inklusive einer abschließenden Diskussion.
Die wichtigsten Schlagworte sind Operations Research, Industrie 4.0, Big Data, mathematische Optimierung und Prozessoptimierung.
Klassisches OR basiert oft auf spezifisch entwickelten, komplexen Modellen, während Analytics-Ansätze oft einen moderateren, datengetriebenen Einstieg wählen und stärker visualisierungsorientiert sind.
Der Erfolg von OR-Projekten hängt stark von der Offenheit der Führungsebene gegenüber quantitativen Methoden und dem vorhandenen Know-how der Mitarbeiter ab.
Eine solide Datenbasis ist entscheidend. Ohne qualitativ hochwertige und verfügbare Daten, wie sie durch Industrie 4.0 gefördert werden, ist eine sinnvolle Anwendung von OR-Verfahren kaum möglich.
Manchmal werden OR-Verfahren für Probleme eingesetzt, die auch mit einfacheren Methoden lösbar wären, was zu einer falschen Wahrnehmung als zu komplexe oder starre Technologie führt.
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