Fachbuch, 2018
64 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
1.3 Methodische Vorgehensweise
2 Theoretische Grundlagen - Generationenthematik
2.1 Generationen als Erklärungsansatz
2.2 Beschreibung ausgewählter Generationen
2.3 Generation Z
3 HR im Hinblick auf die Generation Z
3.1 Grundlegende Erwartungen der Generation Z an die Berufstätigkeit
3.2 Implikationen für die Personalrekrutierung
3.2.1 Kandidatenansprache und Employer Branding
3.2.2 Bewerbungsprozess
3.2.3 Onboarding
3.3 Implikationen für die Personalführung
3.3.1 Kommunikation, Zusammenarbeit und Motivation
3.3.2 Führungsverhalten
3.4 Implikationen für die Personalentwicklung
3.4.1 Entwicklungsmaßnahmen
3.4.1.1 E-Learning
3.4.1.2 Job Enlargement / Projektaufgaben
3.4.2 Karriereplanung
3.5 Grenzen der Umsetzbarkeit für das HR
4 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht den aktuellen Forschungsstand zu den Anforderungen der Generation Z an die zukünftige Personalarbeit. Das primäre Ziel ist es, auf Basis einer systematischen Literaturrecherche zu klären, welche Erwartungen diese Generation an Arbeitgeber stellt und wie sich daraus notwendige Veränderungen in der Rekrutierung, Führung und Personalentwicklung für Unternehmen ableiten lassen.
3.2.1 Kandidatenansprache und Employer Branding
Da die Zugehörigen dieser Gruppe noch nicht vollständig auf dem Arbeitsmarkt vertreten sind betrifft auch das Thema Kandidatenansprache derzeit nur wenige von ihnen. Bis auf dem Arbeitsmarkt einschlägige Aussagen über die generationsspezifischen Vorlieben und Eigenschaften der Gruppe getroffen werden, können deshalb noch einige Jahre vergehen. Wie das Kapitel 3.1 verdeutlicht, lassen sich jedoch bereits heute dies bezüglich deutliche Tendenzen erkennen.
Da die Generation Z heute vor Allem für den Lehr- und Ausbildungsmarkt interessant ist, sollte sie nicht völlig aus der Betrachtung fallen. Anhand von Studien und Trends lassen sich die Defizite im Wissen über die Vorlieben der Generation durch Vermutungen überbrücken, um auch in diesem Generationenkreis geeignete Bewerber anzusprechen.
Ein Aspekt, welcher für die Generation Z von besonderer Bedeutung ist, ist die Employer Brand, also die Arbeitgebermarke. Da die Generation Z eine markenorientierte und -bewusste Generation ist, zählt neben dem Erscheinungsbild und dem damit verbundenen Wiedererkennungseffekt vor allem die emotionale Ansprache der Zielgruppe. Durch das Employer Branding erzeugen Unternehmen eine Anziehungskraft für die Zielgruppe, ohne hierbei hohe Werbeetats und personelle Ressourcen in weitläufige Recruiting-Kampagnen investieren zu müssen. Dabei tragen authentische Inhalte und multimediale Kanäle in hohem Maße zu einem guten Aufbau einer starken emotionalen Bindung an das Unternehmen bei. Die größte unterstützende Wirkung im Aufbau einer positiven Employer Brand haben dabei visuelle Medien wie Bilder, aber vor allem Videos. Die dadurch erzeugte Aufmerksamkeit ist um ein weites höher als bei Inhalten, welche in reiner Textform an die Zielgruppe gereicht werde, was den positiven Effekt mit sich zieht, dass diese Inhalte schneller und häufiger mit anderen Personen der Zielgruppe virtuell geteilt werden.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik der Generation Z ein und definiert die Zielsetzung sowie die methodische Vorgehensweise der Literaturrecherche.
2 Theoretische Grundlagen - Generationenthematik: Der Abschnitt vermittelt ein Grundverständnis über Generationen als Erklärungsansatz und beschreibt die verschiedenen Kohorten, insbesondere die Merkmale der Generation Z.
3 HR im Hinblick auf die Generation Z: Dieses Kernkapitel untersucht die Erwartungen der Generation Z an die Arbeit und leitet konkrete Implikationen für Rekrutierung, Führung und Personalentwicklung ab.
4 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit für Unternehmen, trotz der Herausforderungen durch die Generation Z, ein ausgewogenes und generationenübergreifendes Management zu etablieren.
Generation Z, Arbeitgeberattraktivität, Personalrekrutierung, Employer Branding, Generationenmanagement, Personalentwicklung, Generation Y, Baby Boomer, Arbeitswelt, Fachkräftemangel, Onboarding, Führung, Digitalisierung, Wertekonsens, Diversity-Management.
Die Arbeit befasst sich mit den Herausforderungen, die die sogenannte Generation Z für das Personalmanagement von Unternehmen mit sich bringt, insbesondere hinsichtlich der Rekrutierung und Bindung dieser jungen Mitarbeitergeneration.
Die zentralen Themen sind das Generationenmanagement, die spezifischen Anforderungen der Generation Z an ihren Arbeitgeber sowie die Anpassung von HR-Instrumenten in den Bereichen Rekrutierung, Personalführung und Personalentwicklung.
Das Hauptziel ist die Identifikation der charakteristischen Werte, Bedürfnisse und Verhaltensweisen der Generation Z sowie die Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen für Unternehmen, um diese Zielgruppe erfolgreich zu integrieren.
Die Autorin stützt sich auf eine systematische, literaturbasierte Analyse (Reviewforschung), wobei eine Vielzahl relevanter Fachpublikationen aus dem Zeitraum 2013-2017 identifiziert und ausgewertet wurde.
Im Hauptteil werden zunächst die Erwartungen der Generation Z an die Berufstätigkeit beleuchtet und anschließend spezifische Maßnahmen für die Personalrekrutierung, das Onboarding, die Personalführung und die Personalentwicklung detailliert erarbeitet.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Generation Z, Arbeitgeberattraktivität, Employer Branding, Personalmanagement und Generationenmanagement charakterisiert.
Während die Generation Y eine flexible "Work-Life-Balance" anstrebt, fordert die Generation Z eine strikte "Work-Life-Separation", also eine klare Trennung zwischen beruflichen Verpflichtungen und Privatleben.
Da viele Angehörige der Generation Z ihre erste Arbeitsstelle antreten und sich ungerne langfristig binden, ist ein strukturierter und positiv gestalteter Einarbeitungsprozess essenziell, um eine erste emotionale Bindung an das Unternehmen aufzubauen.
Aufgrund ihres Erziehungsstils, der stark auf Lob und positivem Feedback basierte, ist die Generation Z meist weniger kritikresistent; Unternehmen sollten daher eine schrittweise Feedbackkultur etablieren.
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