Bachelorarbeit, 2016
160 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Ausgangssituation
1.2 Zielformulierung der Thesis
1.2.1 Motivation der Arbeit
1.2.2 Struktur der Arbeit
1.3 Literaturrecherche
2 Terminologische Grundlagen
2.1 Begriff und Kennzeichen des klassischen Marketing
2.2 Definition von Marken
2.3 Erläuterung des E-Commerce (Internethandel)
2.4 Erläuterung des Point of Sale
3 Handel am POS
3.1 Einblick in die Vergangenheit
3.2 Entwicklung der Konsumentenkaufkraft am Standort
3.3 Einfluss der Kaufkraftentwicklung auf Marken am POS
3.4 Vorteile der Entwicklung für Marken
4 Entwicklung des E-Commerce
4.1 Entwicklung der Konsumentenkaufkraft im Internet
4.2 Ergebniszusammenfassung der Literaturrecherche
4.3 Methodologie
5 Bedeutung der Weiterentwicklung für Konsumenten (Analyse der Interviewreihe)
5.1 Konsequenzen für Konsumenten
5.2 Auswirkungen des E-Commerce auf Markenentwicklung
5.2.1 Virale Kampagnen via Social Media
5.2.2 Perspektive von Marken am POS und E-Commerce
6 Ansätze für Marken zur Bindung der Konsumentenkaufkraft am Standort
6.1 Schaffung einer Markenidentität (brand identity)
6.1.1 Nutzen des Behavioral Brandings
6.1.2 Ethische Werte als Bindungsinstrument
6.2 „Experience“ als Schlüsselfaktor
7 Nutzung digitaler Einflüsse als Anziehungsstrategie
7.1 Digitale Strategien der Anziehung
7.1.1 „Click & Collect“
7.1.2 Notifications / W-Lan als digitaler Service
7.1.3 Online City Wuppertal als Vorreiter
7.2 Digitale Kommunikation mit Konsumenten
8 Kritische Reflexion und Anwendungsgrenzen
9 Fazit
Diese Bachelorarbeit analysiert den Einfluss des digitalen Einkaufs auf Marken und den stationären Einzelhandel. Das Ziel ist es zu untersuchen, ob der vermutete Kaufkraftabfluss durch digitale Einflüsse stattfindet, und Strategien zu entwickeln, wie Marken ihre Attraktivität am Point of Sale (POS) steigern und Kunden langfristig binden können.
3.1 Einblick in die Vergangenheit
Die Situation für den deutschen Einzelhandel am POS hat sich massiv verändert. Auf der einen Seite werden kleine Einzelhändler vom großen, finanzkräftigen filialisierten Einzelhandel aus den gut frequentierten Lagen verdrängt (vgl. Deppe, 2015), andererseits wandern auch diesen meist großen Ketten viele Käufer ab – ins Internet (vgl. Marquardt, 2015).
Um diese Entwicklung – vor allem am POS – nachvollziehen zu können, wird nun ein Rückblick auf den stationären Einzelhandel erfolgen. Mit Beginn der Industrialisierung Ende des 19. Jahrhunderts wurde ein Anstieg von maschinell produzierten Waren forciert (vgl. Marquardt, 2015; Lingenfinger, 1996 S. 27 f.). Nachdem die Rahmenbedingungen durch den Entfall der Zollunion und der Vereinigung des deutschen Reiches einhielten, konnte sich der EH frei entfalten (vgl. Marquardt, 2015). Von diesem Zeitpunkt an, veränderte sich auch zunehmend das städtische Bild in Deutschland (vgl. Lingenfinger, 1996). Viele Bauten wurden ab sofort im Erdgeschoss mit Gewerbeflächen ausgestattet (vgl. Marquardt, 2015). Kurz darauf, schmückten viele kleine Ladenlokale die Straßen der Städte (vgl. Neuscheler, 2011).
„Die Weiterentwicklungen des Bauwesens und verbesserte Produktionsmethoden sorgten für eine umfassende Steigerung der Handelsvolumina“ (Marquardt, 2015). Diese Steigerung des Handelsvolumens veranlasste die Eröffnungen zahlreicher Warenhäuser. Konsumenten konnten von nun an international bezogene Waren in beeindruckenden Baulichkeiten erwerben (vgl. Neuscheler, 2011). Die 20er Jahre, auch als die goldene Zeit benannt, war das Jahrzehnt in der sich das Warenhaus im Einzelhandel etablierte (vgl. Lingenfinger, 1996 S. 26 ff.). Nach Kriegsende mit Beginn der 50er Jahre, führte der wirtschaftliche Aufschwung zu einem erneuten Erwachen des Einzelhandels und neben neuen Kaufhäusern, nahmen auch erste telefonische Versandhändler ihre Tätigkeit auf (vgl. Marquardt, 2015). Erst in den 80 er Jahren endet die positive Entwicklung des Warenhauses (vgl. Spickers, et al., 1995) (vgl. Marquardt, 2015). Trotzdessen ging es dem stationären Einzelhandel auch danach lange Jahre wirtschaftlich gut.
1 Einleitung: Stellt die Problemstellung des digitalen Wandels für den stationären Handel dar und definiert die Zielsetzung der Arbeit sowie deren methodischen Rahmen.
2 Terminologische Grundlagen: Erläutert die zentralen Begriffe Marketing, Marken, E-Commerce und Point of Sale zur wissenschaftlichen Einordnung.
3 Handel am POS: Analysiert die historische Entwicklung des stationären Handels sowie die Einflüsse von Kaufkraftveränderungen auf Marken.
4 Entwicklung des E-Commerce: Untersucht die Expansion des Internets als Absatzmarkt und fasst die wesentlichen Erkenntnisse aus der Literaturrecherche zusammen.
5 Bedeutung der Weiterentwicklung für Konsumenten (Analyse der Interviewreihe): Bewertet durch Experteninterviews die Konsequenzen für Konsumenten und die Auswirkungen von E-Commerce auf die Markenentwicklung.
6 Ansätze für Marken zur Bindung der Konsumentenkaufkraft am Standort: Diskutiert Strategien wie Markenidentität, Behavioral Branding und "Experience" zur Stärkung des stationären Handels.
7 Nutzung digitaler Einflüsse als Anziehungsstrategie: Erarbeitet digitale Lösungsansätze wie Click & Collect und Notifications als Werkzeuge zur Kundenbindung.
8 Kritische Reflexion und Anwendungsgrenzen: Reflektiert kritisch über die Forschungsergebnisse, die gewählte Methodik und die Grenzen der Übertragbarkeit.
9 Fazit: Führt die Analyseergebnisse zusammen und beantwortet die Kernfrage, wie Marken durch eine Verknüpfung von Online- und Offline-Welten erfolgreich bleiben können.
Marketing, Markenhersteller, Point of Sale, E-Commerce, Konsumentenkaufkraft, Digitalisierung, Kundenbindung, Markenidentität, Behavioral Branding, Handelsmarketing, Online-Strategien, Konsumentenverhalten, Multi-Channeling, Erlebnis-Shopping, Social Media
Die Arbeit befasst sich mit dem Einfluss des Internets auf den stationären Handel und untersucht, wie Markenhersteller durch strategische Anpassungen ihre Kaufkraft am Point of Sale sichern können.
Die Arbeit behandelt die Entwicklung von E-Commerce, die Definition von Markenidentität, das veränderte Konsumentenverhalten durch "Digital Natives" und die Verknüpfung von Online- und Offline-Vertriebskanälen.
Das Ziel ist es, den befürchteten Kaufkraftabfluss durch das Internet zu analysieren und innovative Marketingansätze zu identifizieren, die den stationären Handel mit digitalen Instrumenten stärken.
Die Arbeit verfolgt einen deduktiven Forschungsansatz, der eine fundierte Literaturrecherche mit einer qualitativen empirischen Studie in Form von Experten- und Konsumenteninterviews kombiniert.
Der Hauptteil analysiert die historische Entwicklung des Handels, die psychologischen Auswirkungen digitaler Einflüsse auf den Kaufprozess und konkrete Strategien zur Kundenbindung, inklusive Fallbeispielen.
Zentrale Begriffe sind Point of Sale, Markenführung, E-Commerce, Konsumentenbindung, Digital Natives und Multi-Channel-Strategien.
Der Autor sieht im stationären Handel weiterhin eine wichtige Funktion für das Shopping-Erlebnis, betont jedoch, dass Händler sich durch eine Synergie mit digitalen Technologien anpassen müssen, statt das Internet als reine Bedrohung zu sehen.
Digital Natives beeinflussen durch ihr verändertes Konsumverhalten, das durch hohe Erwartungen an Schnelligkeit, Information und Verfügbarkeit geprägt ist, die Notwendigkeit einer digitalen Transformation der Markenhersteller.
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