Akademische Arbeit, 2018
76 Seiten, Note: 2
1. Einleitung
2. Sozialpädagogischer Auftrag
3. Begriffserklärungen
4. Armut – Erklärung, Definition und Daten
4.1 Wie wird Armut definiert?
4.2 Absolute/Manifeste Armut
4.3 Relative Armut
4.4 Armuts- oder Ausgränzungsgefährdung in Österreich
4.5 Risikogruppen
4.6 Kinder- und Jugendarmut
5. Mögliche Auswirkungen, Risiken und Folgen von Armut
5.1 Mögliche Entwicklungsdefizite und deren Risikofaktoren
5.2 Auswirkungen auf die Eltern- bzw. Elternteil-Kind Beziehung
5.3 Physische und psychische Gesundheitsrisiken
5.4 Mangelhafte Bildung
5.5 Schwierigkeiten am Arbeitsmarkt
5.6 Risikofaktor soziale Ausgrenzung und deren mögliche Folgen
5.7 Demoralisierung
5.8 Mobbing
5.9 Verschuldungsrisiko und unvernünftiger Umgang mit Geld
6. Gestaltung der Maßnahmen und Interaktionen
7. Sozialpädagogische Handlungsansätze
7.1 Resilienz
7.1.1 Resilienz fördernde Faktoren
7.1.2 Resilienz bewirkendes und förderndes Verhalten
7.1.3 Wichtige Erkenntnisse aus der Resilienzforschung
7.2 Selbstkongruenz entwickeln
7.3 Partizipation
7.4 Anmerkungen zu Sozialkompetenz und Beziehungsfähigkeit
7.5 Prävention gegen Mobbing und Unterstützung von Mobbing Opfern
7.5.1 Einzelintervention bei Grundschulkindern
7.5.2 Forum Theater für Gruppen ab sechs Personen
7.6 Grundsätzliches zu Projekten, Unternehmungen und Spielen
7.6.1 Stadteilbezogene Angebote
7.6.2 Spielen
7.7 Außerschulische Bildung und Kompetenzvermittlung
7.7.1 Trainingsübungen für kreativitätsfördernde Denkstile
7.7.2 Vermitteln von Bildung im Museum
7.7.3 Umgang mit Geld und Finanzen
7.7.4 Kochen
7.8 Kulturpädagogik
7.8.1 Erweitertes Rollenspiel
7.8.2 Comic Workshop
7.8.3 Musik
7.8.4 Tanz
7.9 Sport und Bewegung
7.9.1 Hinweise zur inhaltlichen Orientierung und Vermittlungsart
7.9.2 Psychosoziale Wirkungen des Sports
7.10 Literatur für Kinder und Jugendliche
7.11 Soziale Inklusion und Teilhabe
8. Zusammenfassung und Resümee
Die Arbeit untersucht, mit welchen sozialpädagogischen Ansätzen den Risikofaktoren, die mit Armut bei jungen Menschen einhergehen, effektiv entgegengewirkt werden kann, um deren Lebenssituation und Zukunftsperspektiven zu verbessern.
7.1 Resilienz
„Der Begriff Resilienz beinhaltet, wenn man auf seine sprachlichen Wurzeln zurückgeht, auch »Spannkraft, Stabilität, Flexibilität und Elastizität« - in der Psychologie spricht man von aktiver »Anpassungsfähigkeit« an die gegebenen Verhältnisse. Der Ursprung des Wortes findet sich im lateinischen Verb »resilire«, das[!] gerne mit »abprallen, zurückspringen« übersetzt wird (Zander, 2015b, S. 154, Hervorh. i. O.; vgl. dazu v. a. Hatschenberger, 2013, S. 59f).
Heranwachsen in ärmlichen Verhältnissen bringt häufig starke Entwicklungsgefahren und Verschlechterungen der Befindlichkeiten für Kinder, bis hin zu außergewöhnlichen Extremsituationen, die außerordentliche Härte präsentieren.
Zur Prävention und Intervention dieser möglichen Entwicklungsrisiken und Verschlimmerung des Wohlbefindens, bezieht sich die Sozialpädagogik immer mehr auf Konzepte der Resilienz. Resilienz bedeutet, psychische Widerstandsfähigkeit bzw. seelische Flexibilität gegenüber beschwerlichen und kargen Lebensumständen und somit gute Entwicklung trotz dieser (vgl. Zander, 2009, S. 18ff; Zander, 2015a, S. 194).
Optimistisch sieht die Resilienzforschung junge Menschen als aktive Former ihres Lebens und die Gestaltbarkeit ihrer Umstände durch sie (vgl. Balz, 2018, S. 658).
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das universelle Thema Armut ein, beleuchtet die steigende Kluft zwischen Arm und Reich und definiert die Aufgabe der Sozialpädagogik im Umgang mit armutsbetroffenen Kindern und Jugendlichen.
2. Sozialpädagogischer Auftrag: Dieses Kapitel begründet den sozialpädagogischen Auftrag in der Kinder- und Jugendhilfe und unterstreicht die Notwendigkeit der Unterstützung zur Wahrung der Menschenrechte und Autonomie.
3. Begriffserklärungen: Hier werden wesentliche Fachbegriffe wie Ausgrenzung, Marginalisierung, Deprivation und Intervention definiert, um ein gemeinsames Verständnis für die weitere Arbeit zu schaffen.
4. Armut – Erklärung, Definition und Daten: Das Kapitel erläutert verschiedene Armutsbegriffe, analysiert die Armutssituation in Österreich mittels statistischer Daten und definiert die verschiedenen Armutskategorien.
5. Mögliche Auswirkungen, Risiken und Folgen von Armut: Hier werden die vielfältigen negativen Folgen von Armut auf die kindliche Entwicklung, Gesundheit, Bildungschancen und soziale Integration detailliert dargestellt.
6. Gestaltung der Maßnahmen und Interaktionen: In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie sozialpädagogische Interventionen methodisch eingebettet sein müssen, um die Eigenverantwortung der Betroffenen zu fördern.
7. Sozialpädagogische Handlungsansätze: Dieses Kapitel stellt verschiedene praxisorientierte Ansätze wie Resilienzförderung, Partizipation und kreative Bildungsangebote vor, um Armutsfolgen aktiv zu vermindern.
8. Zusammenfassung und Resümee: Das Abschlusskapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bietet ein Resümee über die Notwendigkeit aktiven sozialpädagogischen Handelns.
Kinderarmut, Jugendarmut, Sozialpädagogik, Resilienz, soziale Ausgrenzung, Prävention, Lebensbewältigung, Einzelfallhilfe, Partizipation, Bildungsarmut, soziale Ungleichheit, Entwicklungsrisiken, Empowerment, Mobbing, Inklusion
Die Arbeit befasst sich mit der Situation von Kindern und Jugendlichen, die in Armut aufwachsen, und analysiert die Möglichkeiten der Sozialpädagogik, diesen jungen Menschen unterstützend zur Seite zu stehen.
Zentrale Themen sind die Definition und Datenlage von Kinder- und Jugendarmut, die daraus resultierenden gesundheitlichen und sozialen Risiken sowie konkrete pädagogische Handlungsstrategien.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, welche sozialpädagogischen Ansätze geeignet sind, um die durch Armut bedingten Risikofaktoren für junge Menschen zu vermindern und ihre Zukunftschancen zu verbessern.
Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche, die durch aktuelle Forschungsergebnisse, Statistiken und Fachlexika aus der Sozialen Arbeit und Pädagogik untermauert wird.
Der Hauptteil behandelt die Folgen von Armut, wie Entwicklungsdefizite und soziale Ausgrenzung, und stellt darauf aufbauend Handlungsansätze wie Resilienzförderung, Kulturpädagogik und Sport vor.
Wichtige Begriffe sind Kinderarmut, Resilienz, soziale Inklusion, pädagogische Intervention und Lebensbewältigung.
Resilienz ist entscheidend, da sie jungen Menschen hilft, trotz karger Lebensumstände psychische Widerstandsfähigkeit zu entwickeln und ihre Entwicklung positiv zu gestalten.
Sie bietet benachteiligten Jugendlichen durch kreative Handlungsformen wie Theater, Musik oder Comic-Workshops Zugänge zur Selbstwirksamkeit und gesellschaftlicher Teilhabe, die ihnen sonst oft verwehrt bleiben.
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