Forschungsarbeit, 2017
48 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Theoretischer Bezugsrahmen
2.1 Gesundheit und selbstständige Lebensführung im Alter
2.2 Prävention
2.3 Hintergründe zum Präventiven Hausbesuch
2.4 Kernelemente des Präventiven Hausbesuchs
2.5 Assessment und Beratung
3 Zielsetzung
3.1 Strukturdaten
3.2 Fragestellung und Hypothese
4 Methode und Zielgruppe
4.1 Forschungsdesign
4.2 Untersuchungsinstrumente: Informationsbrief und Fragebogen
4.3 Grundgesamtheit und Stichprobe
4.4 Pretest
4.5 Teilnehmergewinnung
4.6 Datenerhebung
4.7 Datenauswertung
5 Ergebnisse
5.1 Soziodemografie und Gesundheitszustand der Teilnehmer
5.2 Gesundheitsförderliche Aktivitäten
5.3 Einschätzung zukünftiger Risiken
5.4 Hilfe und Unterstützung
5.5 Information und Wert der Einzelberatung
5.6 Achtsamkeit
5.7 Persönliche Anmerkungen
6 Diskussion
6.1 Methodenkritik
6.2 Diskussion der Untersuchungsergebnisse
7 Fazit
Ziel der Arbeit ist es, die Akzeptanz von Präventiven Hausbesuchen bei nicht pflegebedürftigen Senioren in der Region Trier zu untersuchen und zu erforschen, ob diese Personengruppe einen persönlichen Nutzen in einem solchen Beratungsangebot sieht.
2.4 Kernelemente des Präventiven Hausbesuchs
PHB tragen das grundlegende Merkmal, aufsuchend zu sein oder, anders formuliert, sind Angebote einer Bringstruktur. Die Initiative, Kontakt zum Angebot herzustellen, geht nicht in erster Linie vom Nachfrager (hier dem alten Menschen) aus, sondern wird von der Einrichtung ergriffen, an welcher der Hausbesuch angebunden ist (vgl. DIP 2009: 60).
Die konzeptionellen Kernelemente des PHB und die zu erwartenden Ergebnisse werden in Tabelle 2 dargestellt (vgl. Maßem 2016: 10).
1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Relevanz des Präventiven Hausbesuchs als Beratungsangebot zur Erhaltung der Selbstständigkeit im Alter ein und begründet die lokale empirische Studie in Trier.
2 Theoretischer Bezugsrahmen: Dieses Kapitel erläutert Konzepte zur Gesundheitserhaltung im Alter, definiert den Begriff der Prävention und stellt die Kernelemente sowie Assessment-Methoden des Präventiven Hausbesuchs dar.
3 Zielsetzung: Hier werden die Strukturdaten der Studie sowie die zentrale Fragestellung und Hypothese formuliert, die den Kern der Untersuchung zur Akzeptanz bei Senioren in Trier bilden.
4 Methode und Zielgruppe: Dieses Kapitel beschreibt das quantitative Forschungsdesign, die Entwicklung der Erhebungsinstrumente, die Gewinnung der Stichprobe und das methodische Vorgehen bei der Datenerhebung.
5 Ergebnisse: Die zentralen Befunde zur Lebenssituation, Gesundheitseinschätzung, den Zukunftssorgen und der Akzeptanz des Präventiven Hausbesuchs durch die befragten Senioren werden hier detailliert präsentiert.
6 Diskussion: Das Kapitel reflektiert kritisch das methodische Vorgehen und diskutiert die Untersuchungsergebnisse im Kontext bestehender pflegewissenschaftlicher Literatur.
7 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Erkenntnisse und einer Empfehlung für die zukünftige Etablierung präventiver Strukturen in der Region Trier.
Präventiver Hausbesuch, PHB, Selbstständigkeit im Alter, Senioren, Prävention, Gesundheitsförderung, Lebenssituation, ambulante Pflege, Beratung, Gesundheitskompetenz, Trier, Pflegebedürftigkeit, Krankenschwester, Modellprojekt, Lebensqualität.
Die Arbeit untersucht die Akzeptanz und den Bedarf eines Präventiven Hausbesuchs (PHB) bei Senioren, die (noch) nicht pflegebedürftig sind, in der Region Trier.
Im Fokus stehen die aktuelle Lebenssituation älterer Menschen, ihre Einstellung zu präventiven Angeboten, ihre Ängste im Hinblick auf die Zukunft sowie ihre Bereitschaft, eine qualifizierte Beratung durch eine Pflegekraft anzunehmen.
Das Ziel ist es, zu ermitteln, ob Senioren in Trier nach einer angemessenen Information einen Nutzen in einem Präventiven Hausbesuch sehen und ob sie das Angebot einer „Krankenschwester in der Nähe“ als positiv und sicherheitsstiftend bewerten.
Es wurde ein quantitatives Querschnittsdesign in Form einer Ist-Analyse gewählt, bei der mittels eines strukturierten Fragebogens Daten von 122 Senioren erhoben und deskriptiv statistisch ausgewertet wurden.
Der Hauptteil umfasst den theoretischen Rahmen, die methodische Herangehensweise zur Datenerhebung bei der Zielgruppe sowie die detaillierte Präsentation und Diskussion der Ergebnisse hinsichtlich des Interesses am PHB.
Die zentralen Begriffe umfassen Präventiver Hausbesuch, Gesundheitsförderung, Lebenssituation, Senioren, Beratung und Präventionsgesetz.
Die Mehrheit der befragten Senioren (83%) steht dem Angebot einer festen Ansprechperson, die regelmäßig nach dem Rechten schaut, sehr positiv gegenüber und assoziiert dies mit einem Gewinn an Sicherheit.
Die Meinungen zur Finanzierung sind heterogen; die Mehrheit sieht jedoch primär die Krankenversicherungen und die öffentliche Hand in der Pflicht, wobei auch Anteile für Eigenleistungen diskutiert werden.
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