Bachelorarbeit, 2018
52 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 AUSGANGSLAGE
1.2 ZIELSETZUNG
1.3 VORGEHEN
2 Begriffserklärung
2.1 DEFINITION VON BEWEGUNG
2.1.1 MOTORIK
2.2.2 HIRNPHYSIOLOGIE
2.2.3 PSYCHOLOGIE
2.2 DEFINITION VON GRUNDSCHULKINDERN
2.3 DEFINITION VON SPIELPLATZ
3 Ziele von Bewegungsangeboten auf dem Spielplatz
3.1 KÖRPERLICHE FITNESS UND GESUNDHEIT
3.2 BEWEGUNGSAUSGLEICH ZUM UNTERRICHT
3.2.1 BEDEUTUNG DER BEWEGUNG FÜR DAS LERNEN IM UNTERRICHT
3.2.2 FAZIT KÖRPERLICHE EINFLÜSSE VON BEWEGUNG UND LERNEN
4 Bewegungsverhalten von Kindern heute
4.1 DEFIZITE IM BEWEGUNGSVERHALTEN
4.2 URSACHEN FÜR DEN BEWEGUNGSMANGEL
4.3 KRITISCHE BETRACHTUNG VON BEWEGUNG
4.3.1 ÜBERFORDERUNG
4.3.2 VERLETZUNGEN
4.3.3 GEFAHRENQUELLEN AM BEISPIEL EINES SPIELPLATZES
4.4 FAZIT DES BEWEGUNGSVERHALTENS
5 Projekt „Spielplatzplanung“
5.1 VORSTELLUNG DER EINRICHTUNG UND DES PROJEKTS
5.2 PROJEKTPLANUNG UND DURCHFÜHRUNG
5.3 ABSCHLUSSREFLEXION DES PROJEKTS
6 Abschlussreflexion
6.1 WISSENSCHAFTLICHE ERKENNTNISSE
6.2 SCHLUSSFOLGERUNGEN FÜR DIE VERANTWORTLICHEN IN DER ARBEIT MIT KINDERN
Diese Bachelorarbeit untersucht die Relevanz von Bewegung im Freizeitverhalten von Grundschulkindern und analysiert, inwieweit Spielplätze als förderliche Lernorte fungieren können. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, ob ein strukturierter Bewegungsausgleich in der Freizeit notwendig ist, um motorischen Defiziten entgegenzuwirken und die psychische sowie kognitive Entwicklung zu unterstützen, ohne die Kinder durch ein Übermaß an strukturierten Sportprogrammen zu überfordern.
2.1 Definition von Bewegung
Bewegung bezieht sich im Kontext dieser Arbeit ausschließlich auf die sportliche beziehungsweise körperliche Aktivität.
Kinder im Grundschulalter begreifen und erkunden ihre Umwelt durch Bewegung. „Bewegung ist ein anthropologisch begründbares Grundbedürfnis und neben Sprechen und Denken eine fundamentale Daseinsweise des Menschen“ (Müller 2003, 88). Als elementares Bedürfnis dient Bewegung Kindern zum Ausdruck von Emotionen und Wünschen. Die Bewegung entwickelt sich im Kindergarten- und Grundschulalter als Form der frühkindlichen Kommunikation und stellt als Kommunikationsinstrument ein wichtiges Element der Sozialisation dar (vgl. Kretschmer 1981, 208).
Über Bewegung erfährt ein Kind sich selbst und begegnet der Welt. Er wird über Bewegung das, was er ist (vgl. Menze 1970, 27). Im Grundschulalter nehmen Kinder zum Beispiel durch springen, laufen und klettern, sehr viel durch verschiedenste Bewegungsformen wahr. Sie befinden sich in einer Phase mit einem besonders hohen Bewegungsdrang. Der Status in einer Gruppe wird bei Jungen meist durch den körperlichen Wettstreit durch Kraft und Schnelligkeit gesichert. Mädchen legen in der Regel mehr Wert auf Koordination z.B. beim Gummitwist oder beim Spielen mit dem Hula Hoop Reifen (vgl. Breithecker 1998, 55).
Die Bewegungsphase im Grundschulalter ist grundlegend wichtig für das Verständnis schulischer Aufgaben. Die Vernetzung der beiden Gehirnhälften wird angeregt und ein räumliches Vorstellungsvermögen sowie die Ausführung komplexerer motorischer Vorgänge werden erlernt und gefördert (vgl. Dennison et.al. 1991, 112). Die Förderung der Vernetzung von beiden Gehirnhälften prägt im späteren Verlauf der Schule die Fähigkeit zum Erkennen und Lösen komplexer Sachverhalte, die Elemente aus dem Aufgabenbereich der rechten und linken Hirnhälfte fordern.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung von Bewegung für Grundschulkinder ein, definiert das Forschungsziel und skizziert das methodische Vorgehen der Arbeit.
2 Begriffserklärung: In diesem Kapitel werden die zentralen Begriffe Bewegung, Motorik, Hirnphysiologie, Psychologie, Grundschulkind und Spielplatz im Kontext der Arbeit theoretisch definiert.
3 Ziele von Bewegungsangeboten auf dem Spielplatz: Hier werden die positiven Einflüsse von Bewegung auf die körperliche Fitness, die Gesundheit und als Ausgleich zum bewegungsarmen Schulalltag detailliert dargelegt.
4 Bewegungsverhalten von Kindern heute: Dieses Kapitel analysiert aktuelle Bewegungsdefizite, deren gesellschaftliche Ursachen und setzt sich kritisch mit den Themen Überforderung und Verletzungsrisiken auseinander.
5 Projekt „Spielplatzplanung“: Dieser Praxisteil beschreibt die konkrete Durchführung eines Partizipationsprojekts, bei dem Kinder an der Planung eines Spielplatzes beteiligt werden.
6 Abschlussreflexion: Das abschließende Kapitel fasst die gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse zusammen und leitet daraus Schlussfolgerungen für die Praxis der Sozialen Arbeit und die Arbeit mit Kindern ab.
Bewegung, Grundschulkind, Spielplatz, Motorik, Hirnphysiologie, Psychologie, Bewegungsmangel, Gesundheitsförderung, Partizipation, Projektplanung, Lernprozess, Spielplatzplanung, Kindheit, Bewegungsförderung, Sozialisation
Die Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung von Bewegung für die Entwicklung von Grundschulkindern und analysiert den Spielplatz als einen förderlichen Ort, um Bewegungsmangel entgegenzuwirken.
Die zentralen Themen umfassen die motorische, hirnphysiologische und psychische Entwicklung von Kindern, die Auswirkungen des Schulunterrichts, Ursachen von Bewegungsmangel in der modernen Gesellschaft sowie die praktische Umsetzung von Partizipationsprojekten zur Spielplatzgestaltung.
Ziel ist es herauszuarbeiten, warum ein Bewegungsausgleich in der Freizeit wichtig ist und wie Spielplätze als bedürfnisorientierte Lernorte die Entwicklung von Grundschulkindern fördern können, ohne sie zu überfordern.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Auswertung fachwissenschaftlicher Literatur und Studien sowie einer praxisorientierten Fallstudie im Rahmen eines partizipativen Spielplatzplanungsprojekts.
Der Hauptteil befasst sich mit der Definition grundlegender Begriffe, der Analyse von Bewegungszielen auf dem Spielplatz, einer kritischen Betrachtung des heutigen Bewegungsverhaltens von Kindern und der detaillierten Dokumentation des Projekts „Spielplatzplanung“.
Die wichtigsten Schlagworte sind Bewegung, Motorik, Grundschulkind, Spielplatz, Gesundheitsförderung, Bewegungsmangel und Partizipation.
Laut der Arbeit ist es entscheidend, dass Kinder ihre Freizeit selbstbestimmt gestalten können. Attraktive Bewegungsangebote, die Spaß machen und keinen Leistungsdruck erzeugen, senken den Stresspegel, anstatt ihn zu erhöhen.
Das Projekt fördert die Identifikation der Kinder mit ihrem Lebensraum, aktiviert sie zur Bewegung und bietet eine partizipative Methode, um die Bedürfnisse der jungen Nutzer direkt in die Gestaltung einzubeziehen.
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