Bachelorarbeit, 2017
53 Seiten, Note: 1,70
Diese Bachelorarbeit widmet sich der Analyse von Artemisia Gentileschis Gemälde „Judith enthauptet Holofernes“ aus dem Jahr 1620. Das Werk wird in seinen kunsthistorischen Kontext eingebettet und im Vergleich zu Gentileschis früherer Version des Gemäldes sowie dem Werk ihres Vaters, Orazio Gentileschi, betrachtet.
Das erste Kapitel widmet sich der Analyse von Artemisia Gentileschis "Judith enthauptet Holofernes" aus dem Jahr 1620. Es untersucht die Komposition, die Lichtregie und die Farbwahl des Gemäldes sowie die dargestellten Figuren und ihre Symbolik. Das zweite Kapitel betrachtet die künstlerische Entwicklung Artemisias anhand eines Vergleichs ihrer beiden Versionen des "Judith"-Gemäldes, die in den Jahren 1611-12 und 1620 entstanden sind. Das dritte Kapitel widmet sich der künstlerischen Beziehung zwischen Vater und Tochter und untersucht das "Judith"-Motiv in den Werken von Orazio und Artemisia Gentileschi.
Artemisia Gentileschi, Judith enthauptet Holofernes, Barock, Bildanalyse, Komposition, Lichtregie, Farbwahl, Geschlechterrollen, Kunstgeschichte, Tradition und Innovation, Orazio Gentileschi
Sie war eine bedeutende barocke Künstlerin des 17. Jahrhunderts, bekannt für ihre dramatischen und kraftvollen Darstellungen biblischer Themen.
Es stellt den „baroque moment“ dar, in dem die biblische Judith den assyrischen Feldherrn Holofernes tötet, um ihr Volk zu retten.
Während Orazio Judith oft nach der Tat zeigt, fokussiert sich Artemisia auf den gewaltsamen Akt selbst, was als Innovation und Abkehr von der Tradition gilt.
Durch eine schlaglichtartige Beleuchtung (Tenebrismus) vor dunklem Hintergrund wird die blutige Dramatik und die körperliche Anstrengung der Frauen betont.
Das Bild zeigt Frauen als aktiv handelnde, physisch starke Figuren, was in der damaligen Kunstgeschichte eine außergewöhnliche Darstellung von Macht war.
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