Diplomarbeit, 2008
133 Seiten, Note: 1.7
1 Einleitung
2 Projektmanagement Grundlagen
2.1 Projektmanagement
2.2 Agiles Projektmanagement
2.3 Projektmanagementsysteme
3 Scrum
3.1 Rollen
3.2 Artefakte
3.3 Prozess
4 Projektron BCS
4.1 Funktionen
4.2 Architektur
4.3 Flexibilität
5 Scrum bei der Hypoport AG
5.1 Prozess und Software-Anforderungen
5.2 Vergleich der Anforderungen mit Projektron BCS
5.3 Vorgaben
6 Anpassungen
6.1 Vorbetrachtungen
6.2 Umsetzung und Konfigurierbarkeit
6.3 Integration
7 Fazit und kritische Bewertung
A Technische Details
A.1 Datenstruktur von Projektron BCS
A.2 Konfiguration eines Ticket-Lebenszyklus
B Interviews mit Mitarbeitern der Hypoport AG
B.1 Zusammenfassung des Gesprächs mit Herrn Heide
B.2 Zusammenfassung des Gesprächs mit Herrn Gimbel
C Diagramme
D Konzeptgraphiken
E Beilage CD-ROM und Online-Testsystem
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern die PM-Software Projektron BCS agile Prozesse – insbesondere Scrum – bei der Hypoport AG unterstützen kann. Ziel ist es, Verbesserungsbedarf zu identifizieren und ein Konzept zu entwickeln, das den Einsatz von Projektron BCS in agilen Umgebungen aktiv fördert.
3.1 Rollen
Traditionelles Projektmanagement steht zwischen Auftraggeber und Projektteam, um die aus den Anforderungen resultierende Arbeit zu planen. Um Assoziationen zur direkten Autorität eines klassischen Projektmanagers zu vermeiden, verwendet Schwaber einen neuen Titel: den ScrumMaster. Aufgabe des ScrumMasters ist es, für die Einhaltung und den möglichst reibungslosen Ablauf des Scrum Prozesses zu sorgen. Er steht daher neben dem Product Owner und dem Team und unterstützt sie bei der Erfüllung Ihrer Verantwortlichkeiten, hilft ihnen also sich selbst zu managen. Diese Hilfe ist notwendig, da der ScrumMaster Verantwortung für den Scrum Prozess trägt, ohne formelle Macht zu haben. Dieser Verantwortung wird der ScrumMaster durch die Moderation der vier im Prozess vorgesehenen Meetings gerecht.
1 Einleitung: Begründung des Projekts und Problemstellung im Kontext unvollständiger Planung bei IT-Projekten.
2 Projektmanagement Grundlagen: Definition und Erläuterung klassischer sowie agiler Vorgehensweisen und Projektmanagementsysteme.
3 Scrum: Detaillierte Darstellung der Rollen, Artefakte und Prozesse der agilen Methode Scrum.
4 Projektron BCS: Vorstellung der Software, ihrer Funktionalitäten, Architektur und Anpassungsmöglichkeiten.
5 Scrum bei der Hypoport AG: Analyse des Ist-Zustands, der Software-Anforderungen und ein Vergleich mit den Möglichkeiten von Projektron BCS.
6 Anpassungen: Beschreibung des Soll-Konzepts und der technischen Umsetzung von Modifikationen im Ticketsystem.
7 Fazit und kritische Bewertung: Zusammenfassung und Reflexion der Ergebnisse bezüglich der Unterstützung agiler Prozesse durch die Software.
Agilität, Prozesse, Softwareentwicklung, Projektmanagement, Projektron BCS, Scrum, Anforderungen, User Stories, Sprint, Backlog, Ticketsystem, Konfiguration, Projektplanung, Systemanalyse, Hypoport AG
Die Diplomarbeit untersucht die Anwendung agiler Vorgehensweisen, speziell Scrum, innerhalb der Projektmanagement-Software Projektron BCS bei der Hypoport AG.
Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Grundlagen des agilen Projektmanagements, die Analyse der Funktionalitäten von Projektron BCS sowie die prozessuale Ist-Aufnahme bei der Hypoport AG.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, ob und wo Verbesserungsbedarf besteht, um agile Prozesse durch Projektron BCS aktiver zu unterstützen und ein entsprechendes Anpassungskonzept zu entwerfen.
Die Arbeit basiert auf der Systemanalyse im Unternehmen, wobei für die Ist-Aufnahme insbesondere die Interviewmethode bei Mitarbeitern der Hypoport AG genutzt wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung, die Beschreibung des Werkzeugs, die Analyse der spezifischen Prozesse beim Kunden Hypoport AG und die Entwicklung konkreter technischer Anpassungsvorschläge.
Wichtige Begriffe sind Agilität, Scrum, Projektron BCS, Projektmanagement, Anforderungen, User Stories, Backlog und Konfiguration.
Die Analyse zeigt, dass bestimmte Aspekte wie die Umwandlung von Tickets oder spezifische hierarchische Anforderungen in der Standardkonfiguration nicht oder nur unzureichend abgebildet werden konnten.
Die Anpassungen wurden primär innerhalb des Ticketsystems durch Konfigurationen (XML-Dateien, WebConfig-Editor) vorgenommen, um die nötige Flexibilität für agile Workflows zu erreichen.
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