Masterarbeit, 2012
63 Seiten, Note: 2,3
Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der ökonomischen Einordnung der hausarztzentrierten Versorgung (HzV) aus der Perspektive der Krankenkassen. Im Fokus steht dabei die Frage, ob und inwieweit die HzV Einsparungen und Effizienzreserven generiert, und wie sie unter dem Aspekt des § 73b Abs. 5a SGB V, der die Finanzierung der HzV ausschließlich aus Einsparungen und Effizienzreserven fordert, ökonomisch einzuordnen ist. Die Arbeit untersucht den aktuellen Forschungsstand zum Thema und analysiert die Ergebnisse verschiedener nationaler und internationaler Studien.
Kapitel 2 beleuchtet die theoretischen Hintergründe der HzV und der gesundheitsökonomischen Evaluation. Beginnend mit dem Konzept des Managed Care und der dazugehörigen Elemente, wie z.B. Gatekeeping, wird die Entwicklung der HzV als eine Form des Managed Care in Deutschland dargestellt. Anschließend werden die gesetzlichen Grundlagen der HzV in Deutschland erörtert, bevor die gesundheitsökonomische Evaluation näher betrachtet wird.
Kapitel 3 beschäftigt sich mit dem aktuellen Forschungsstand zur HzV. Zuerst werden internationale Studien, die in einem systematischen Review für das Sondergutachten 2009 des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen zusammengefasst wurden, analysiert. Im Anschluss daran werden nationale Studien beleuchtet, um den Forschungsstand in Deutschland darzustellen.
Kapitel 4 beschäftigt sich mit den Anforderungen an eine ökonomische Evaluation der HzV, die für eine fundierte Einordnung der HzV aus Krankenkassenperspektive notwendig sind.
Kapitel 5 fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und zieht ein Fazit zur ökonomischen Einordnung der HzV unter dem Blickwinkel des § 73b Abs. 5a SGB V.
Hausarztzentrierte Versorgung (HzV), Managed Care, Gatekeeping, Gesundheitsökonomische Evaluation, § 73b SGB V, Einsparungen, Effizienzreserven, Beitragssatzstabilität, Krankenkassen, Kostenträger, Forschungsstand, Internationale Studien, Nationale Studien, Literaturrecherche.
Die HzV ist ein Versorgungsmodell, bei dem der Hausarzt als erste Anlaufstelle ("Gatekeeper") fungiert und die gesamte Behandlung des Patienten koordiniert.
Dieser Paragraph schreibt vor, dass HzV-Verträge aus Einsparungen und Effizienzreserven finanziert werden müssen und dem Grundsatz der Beitragssatzstabilität unterliegen.
Die Arbeit untersucht nationale und internationale Studien, um zu klären, ob durch die Steuerungswirkung des Hausarztes teure Doppeluntersuchungen und unnötige Klinikaufenthalte vermieden werden.
Managed Care umfasst Systeme, die versuchen, die Qualität der Gesundheitsversorgung zu sichern und gleichzeitig die Kosten durch gezielte Steuerung (z. B. Gatekeeping) zu senken.
Um sicherzustellen, dass die gesetzlichen Vorgaben zur Wirtschaftlichkeit eingehalten werden und die Versichertenbeiträge effizient eingesetzt werden.
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