Bachelorarbeit, 2015
143 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Historie der energetische Inspektion
2.1 Potenzial der Inspektion in Deutschland
2.2 Energetisches Einsparpotenzial der Inspektion in Deutschland
3 Grundlagen
3.1 RLT-Gerät
3.1.1 Definition RLT-Gerät
3.1.2 Definition Klimaanlage
3.1.3 Stellschrauben zur Energieeffizienz
3.2 Gesetzliche Rahmenbedingungen
3.2.1 Energy Performance of Buildings Directive
3.2.2 EnEV
3.3 Normative Rahmenbedingungen
3.3.1 DIN SPEC 15240
3.3.2 DIN V 18599
3.3.3 DIN EN 13779
3.3.4 DIN EN 15251
3.4 Energetische Inspektion
3.4.1 Übersicht
3.4.2 Randbedingungen
3.4.3 Inspektionsablauf
4 Energiekennwerte
4.1 EER
4.2 Nennwärmeverhältnis
4.3 Energiekennwert Luftaufbereitungsgerät
4.3.1 Definition
4.3.2 Heizung
4.3.3 Kühlung
4.3.4 Luftförderung
4.3.5 Befeuchtung
4.3.6 Nebenantriebe
4.3.7 Korrekturen
4.3.8 Differenzierte Betrachtung des ERLT
4.4 Effizienzkennwert Kälteerzeugungssystem
4.4.1 Definition
4.4.2 EER & PLV
4.4.3 Rückkühlung (EKK)
4.4.4 Kälteverteilung (EKK)
4.4.5 Differenzierte Betrachtung des EKK
4.5 Sorptionsproblematik
4.5.1 Primärenergienutzungszahl
4.5.2 Vorschlag zur Bewertung, EAKM
5 Praktische Inspektion einer Bestandsanlage
5.1 Einleitung und Versuchsziel
5.2 Theorie
5.3 Versuchsaufbau (Beschreibung der versorgten Zonen)
5.3.1 Volumenstrommessung
5.3.2 Messung Druckerhöhung
5.3.3 Leistungsaufnahme Ventilatoren
5.3.4 Messungenauigkeit
5.4 Versuchsdurchführung (Anlageninspektion)
5.4.1 Inspektion der Anlage
5.4.2 Messung der relevanten Größen
5.5 Messergebnisse (Dokumentation der Messwerte)
5.6 Diskussion der Messergebnisse
5.7 Auswertung
5.7.1 Anlageninspektion
5.7.2 Messungen
5.7.3 Optimierungspotenzial Gebäude
5.7.4 Optimierungspotenzial RLT-Gerät
5.7.5 Einschub: Betrachtung Einbau der WRG
5.7.6 Optimierungspotenzial Kälteerzeugung
5.7.7 Optimierungspotenzial Klimakonzept
5.8 Zusammenfassung
6 Fazit/Ausblick
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die normativen Berechnungsgrundlagen für die energetische Inspektion von Klimaanlagen kritisch zu interpretieren und Vorschläge für eine verbesserte, einheitliche Darstellung der Ergebnisse zu entwickeln, um eine höhere Vergleichbarkeit und Aussagekraft zu erzielen.
4.3.7.1 Korrektur über Rückwärmzahl
Wenn die Rückwärmzahl bekannt ist und zwischen den Stützstellen liegt (Stützstellen sind 0 %, 45 %, 60 % und 75 %) kann der neue spezifische Energiebedarfskennwert über einfache Interpolation berechnet werden: q_{i,mth} = q_{i,mth}' + \frac{q_{i,mth}'' - q_{i,mth}'}{\Phi_{rec}'' - \Phi_{rec}'} * (\Phi_{rec} - \Phi_{rec}') (4.15) mit q_{i,mth} Energiekennwert für Wärme Kälte oder Dampf [Wh/(m³/h*a)], q_{i,mth}' Energiekennwert für Wärme Kälte oder Dampf der nächst kleineren Stützstelle[Wh/(m³/h*a)], q_{i,mth}'' nergiekennwert für Wärme Kälte oder Dampf der nächst größeren Stützstelle[Wh/(m³/h*a)], \Phi_{rec} Frei wählbare Rückwärmzahl, \Phi_{rec}' Rückwärmzahl der nächst kleineren Stützstelle und \Phi_{rec}'' Rückwärmzahl der nächst größeren Stützstelle[11].
Über diese Interpolation kann die Genauigkeit des Energiekennwertes gesteigert werden. Durch diesen geringen Aufwand erscheint es sinnvoll, diese Korrektur im Rahmen der energetischen Inspektion zu berücksichtigen. In der DIN SPEC 15240 wird zu dieser Korrektur keine Hinweise gegeben.
1 Einleitung: Beschreibt die steigende Relevanz der Energieeffizienz in Gebäuden und die gesetzliche Verpflichtung zur energetischen Inspektion.
2 Historie der energetische Inspektion: Erläutert das Marktpotenzial und die Notwendigkeit der Inspektion basierend auf Studien zur Energieeinsparung.
3 Grundlagen: Definiert RLT-Geräte und Klimaanlagen, diskutiert Energieeffizienz-Stellschrauben und stellt relevante Normen sowie den Inspektionsablauf vor.
4 Energiekennwerte: Vertieft die Berechnung und Interpretation von Kennwerten wie EER, dem Energiekennwert des RLT-Geräts sowie Kälteerzeugungssystemen und thematisiert notwendige Korrekturverfahren.
5 Praktische Inspektion einer Bestandsanlage: Dokumentiert beispielhaft die energetische Inspektion einer realen Anlage an der HS-Offenburg inklusive Messverfahren und Auswertung von Optimierungspotenzialen.
6 Fazit/Ausblick: Reflektiert über die Vereinheitlichung der Berechnungen und gibt Empfehlungen zur gesetzlichen Weiterentwicklung der Inspektionsvorgaben.
Energetische Inspektion, Klimaanlagen, DIN SPEC 15240, DIN V 18599, Energieeffizienz, Energiekennwert, RLT-Gerät, Kälteerzeugung, Lüftungsanlage, Optimierungspotenzial, Primärenergiebedarf, Messtechnik, Betriebsoptimierung, Wärmerückgewinnung, Gebäudeleittechnik.
Die Arbeit befasst sich mit der energetischen Inspektion von Klimaanlagen gemäß DIN SPEC 15240, interpretiert die normativen Vorgaben und schlägt Verbesserungen für eine einheitlichere Berechnung und Darstellung vor.
Zentrale Themen sind die gesetzlichen und normativen Rahmenbedingungen, die Berechnung von Energiekennwerten, Optimierungsstrategien für Lüftungs- und Kälteanlagen sowie die praktische Durchführung einer energetischen Inspektion.
Das Ziel ist es, die Vergleichbarkeit und Aussagekraft von energetischen Inspektionsberichten zu erhöhen, indem Berechnungsvorschriften detailliert werden und methodische Lücken der aktuellen Normung geschlossen werden.
Die Arbeit nutzt die Literaturrecherche zu normativen Grundlagen, vergleichende Analysen von Berechnungsmethoden sowie eine praktische Fallstudie mit messtechnischer Untersuchung einer Bestandsanlage.
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Herleitung und Korrektur von Energiekennwerten für RLT-Geräte und Kälteerzeugungssysteme sowie der detaillierten Beschreibung des Inspektionsablaufs und der Auswertung einer realen Anlage.
Kritische Begriffe sind Energieeffizienz, DIN SPEC 15240, EER (Energy Efficiency Ratio), Primärenergiebedarf und die praktische Anlageninspektion.
Die DIN V 18599 dient als zentrale Berechnungsgrundlage für den Primärenergiebedarf von Gebäuden, auf deren Basis die energetischen Kennwerte der inspizierten Klimaanlagen evaluiert und verglichen werden.
Da der EER der DIN SPEC 15240 oft zu ungenau ist, wird eine differenziertere Betrachtung gefordert, um reale Betriebszustände, die Kälteverteilung und Besonderheiten von Sorptionskältemaschinen besser abzubilden.
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