Bachelorarbeit, 2015
63 Seiten, Note: 2,0
1 Kombination von Bewegung und Musik
1.1 Gründe für die Kombination von Bewegung und Musik im Sportunterricht
1.2 Rhythmisch-musikalische Bewegungserziehung
1.3 Motivation im Sportunterricht
2 Methodik der Unterrichtsforschung
2.1 Die Fallstudie im sportpädagogischen Kontext
2.2 Das Tagebuch
2.3 Das Interview
2.4 Videografie und Beobachtung
3 Falldarstellung
3.1 Beschreibung des Schülers
3.2 Beschreibung des Unterrichtsvorhabens
3.2.1 Stunde 1
3.2.2 Stunde 6
3.2.3 Stunde 9
3.2.4 Stunde 10
4 Qualitative Analyse des Verhaltens und der Aussagen
4.1 Qualitative Analyse der Videosequenzen
4.1.1 Interpretation Stunde 1
4.1.2 Interpretation Stunde 6
4.1.3 Interpretation Stunde 9
4.1.4 Interpretation Stunde 10
4.1.5 Zusammenfassung
4.2 Qualitative Analyse des Tagebuchs
4.2.1 Tagebucheintrag Stunde 1
4.2.2 Tagebucheintrag Stunde 6
4.2.3 Tagebucheintrag Stunde 9
4.2.4 Tagebucheintrag Stunde 10
4.2.5 Zusammenfassung Tagebucheinträge
4.3 Qualitative Analyse des Interviews
4.3.1 Interpretation Interview
4.3.2 Zusammenfassung Interview
4.4 Zusammenstellung der Ergebnisse und Schlussfolgerungen
Fazit
Ausblick
Die Arbeit untersucht im Rahmen einer qualitativen Fallanalyse, wie ein sportlich an Ballsportarten interessierter Grundschüler ein Unterrichtsvorhaben zur rhythmisch-musikalischen Bewegungserziehung wahrnimmt. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse seiner motorischen, kognitiven und sozial-emotionalen Lernfortschritte sowie seiner Motivation im Sportunterricht.
1 Kombination von Bewegung und Musik
Bewegung, in diesem Sinne das Tanzen, und Musik sind seit ewigen Zeiten Bestandteil aller Völker und Kulturen. Tanzen wird als körperliche Ausdrucksweise gesehen, eine sich stets weiterentwickelnde und in keinem starren Zustand verharrende Form der kreativen Bewegung zur Musik. Durch das spielerisch oder künstlerisch rhythmische Bewegen, soll „Musik oder Geräusche körperlich interpretiert werden“ (Gulden & Scheer, 2011, S. 7). In dieser Arbeit soll die Kombination von Bewegung und Musik nicht als Erlernen geschlossener Tanzstile, sondern vielmehr als eine kreative Bewegungsgestaltung in Verbindung mit Musik oder Rhythmen verstanden werden. Palm-Scheel (1976, S.13) sieht tänzerisches Bewegen als eine harmonische Verbindung von Bewegung und Musik und versteht tänzerisches Bewegungslernen nicht als eine Aneignung von Fertigkeiten, sondern als Realisierung kreativ-kommunikativen Tanzens in Verbindung mit Kenntnissen über dieses Tanzen (vgl. ebd., S.14).
Die engen Beziehungen zwischen Bewegung und Musik werden allerdings nicht nur durch das Tanzen deutlich. Sowohl Bewegung, als auch Musik lassen sich in „rhythmische Grundvariablen“ gliedern: zeitlich, dynamisch und formal. Durch variable Nutzung des Bewegungstempos werden Bewegungen zeitlich-rhythmisch gegliedert, sowie der zeitliche Faktor auch in der Musik durch das Tempo bestimmt wird. Die Dynamik wird in der Bewegung durch verschiedene Komponenten wie Krafteinsatz, Intensität oder muskuläre Spannung erzeugt, in der Musik zeichnet sich sie sich durch Klang- und Tonstärke aus. Die Form einer Bewegung kann gradlinig, kurvig, rund oder eckig sein. Die Form der Musik wird durch eine variable Verarbeitung gewonnen: sie kann gekürzt, wiederholt, (un-) rhythmisiert oder erweitert werden (vgl. Falk, 1979, S.33). Diese Beziehungen beschränken sich jedoch nicht nur auf den Rhythmus. Der Körper agiert in der Bewegung als Gegenstück zum Instrument in der Musik, er ist das Instrument mit dem gespielt, dargestellt bzw. getanzt wird (vgl. Neuber, 2000, S. 81).
1 Kombination von Bewegung und Musik: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Verbindung von Bewegung und Musik, inklusive der rhythmisch-musikalischen Bewegungserziehung und der Motivationsfaktoren im Sportunterricht.
2 Methodik der Unterrichtsforschung: Hier werden die qualitativen Forschungsmethoden vorgestellt, die für die Fallstudie genutzt werden, insbesondere die Fallstudie selbst, das Tagebuch, das Interview sowie Videografie und Beobachtung.
3 Falldarstellung: Dieses Kapitel beschreibt den untersuchten Schüler sowie das geplante Unterrichtsvorhaben, das den Fokus auf eine "BallKoRobics"-Kür legte.
4 Qualitative Analyse des Verhaltens und der Aussagen: Dieser Hauptteil präsentiert die detaillierte Auswertung der Videosequenzen, Tagebucheinträge und Interviews des Schülers sowie eine Zusammenstellung der Ergebnisse.
Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Fallstudie zusammen, bewertet die Lernfortschritte des Schülers und reflektiert die Effektivität des Unterrichtsvorhabens.
Ausblick: Der Ausblick thematisiert weiterführende Forschungsfragen und die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf heterogene Klassen.
Sportunterricht, Bewegung, Musik, rhythmisch-musikalische Bewegungserziehung, Fallstudie, Motivation, BallKoRobics, Grundschule, Bewegungsgestaltung, Unterrichtsforschung, Videoanalyse, Tagebuch, Interview, motorische Fähigkeiten, soziale Kompetenz
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen eines Unterrichtsvorhabens zur rhythmisch-musikalischen Bewegungserziehung auf einen grundschulpflichtigen Schüler mit einem starken Interesse an Ballsportarten.
Die zentralen Themen sind die theoretische Begründung der Verbindung von Musik und Bewegung, die Rolle der Motivation im Sportunterricht sowie die qualitative Untersuchung individueller Lernprozesse.
Das Ziel ist es zu untersuchen, wie ein sportlich an Ballsportarten interessierter Schüler das Unterrichtsvorhaben wahrnimmt und welche motorischen, kognitiven sowie sozial-emotionalen Lernfortschritte er dabei erzielt.
Es handelt sich um eine qualitative Einzelfallstudie, die Daten durch Unterrichtsbeobachtung (Videografie), ein Bewegungstagebuch und ein Experteninterview mit dem Schüler erhebt.
Der Hauptteil umfasst die detaillierte qualitative Analyse der erhobenen Daten aus den Beobachtungssequenzen, den Tagebucheinträgen und dem Interview, um das subjektive Erleben und objektive Fortschritte des Schülers in Bezug zu setzen.
Die Arbeit lässt sich durch Schlüsselwörter wie Sportunterricht, Bewegungserziehung, qualitative Fallstudie, Motivation, Bewegungsgestaltung und motorische Entwicklung beschreiben.
Bälle dienen als zentrales Medium, um die Motivation des Schülers zu steigern. Durch die Kombination von tänzerischen Bewegungen mit dem ihm vertrauten Handball-Dribbling gelingt es, seine Bereitschaft zur Teilnahme am Unterricht signifikant zu erhöhen.
Der Schüler empfand das "Tänzerische" oft als unpassend für sein Verständnis von Sport. Erst als er die Chance bekam, seine handballtypischen Fertigkeiten mit dem Rhythmus zu verknüpfen, veränderte sich sein Engagement positiv.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

