Examensarbeit, 2003
120 Seiten, Note: 1,0
Die wissenschaftliche Arbeit analysiert die Frage, ob die Theorie der Transkulturalität in der heutigen Gesellschaft Deutschlands anwendbar ist und somit ein offeneres Miteinander von Einheimischen und Migranten ermöglichen kann. Die Untersuchung konzentriert sich dabei auf die Identitätsbildung von Migranten, insbesondere auf die Frage, ob sie eine transkulturelle Identitätsentwicklung aufgrund ihrer Vergangenheit durchleben und ob ihre Identität und Lebenshaltung auf der Ebene von zwei Kulturen ausgeprägt wird. Die Arbeit analysiert zudem, ob Probanden mit Migrationshintergrund im pädagogischen Beruf eher in der Lage sind, auf die Problematik der Integration in den Schulen einzugehen, als Pädagogen ohne Migrationshintergrund.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema der Integration von Migranten in Deutschland, wobei die Identitätsbildung von Migranten im Vordergrund steht. Die wichtigsten Themen sind Transkulturalität, Interkulturalität, Multikulturalität, Religion, Tradition, Familie, Kultur, Migration und Integration. Die Arbeit verwendet dabei qualitative Forschungsmethoden, wie das problemzentrierte Interview, um die Lebenserfahrungen von Studenten mit und ohne Migrationshintergrund zu verstehen.
Transkulturalität ist eine Theorie des 21. Jahrhunderts, die über Multikulturalität hinausgeht und davon ausgeht, dass Kulturen sich gegenseitig durchdringen und vermischen.
Die Arbeit untersucht, wie religiöse Traditionen (Judentum, Christentum, Islam, Buddhismus) die Identitätsbildung und Lebenseinstellung von Studierenden prägen.
Die empirische Studie geht der Frage nach, ob eigene Migrationserfahrungen helfen, Integrationsprobleme in Schulen sensibler und effektiver anzugehen.
Es wurden 37 Studierende mit und 14 ohne Migrationshintergrund mittels problemzentrierter Interviews zu Themen wie Familie, Religion und Kultur befragt.
Interkulturalität betont den Dialog zwischen abgrenzbaren Kulturen, während Transkulturalität die Auflösung starrer kultureller Grenzen in den Vordergrund stellt.
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