Examensarbeit, 2003
120 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Aufbruch zu neuen Ufern: Integration von Migranten
2.1 Migration: Historischer Exkurs und Hintergründe
2.2 Unterschiedliche Kulturen prallen aufeinander: Ideen und Theorien für eine erfolgreiche Integration
2.2.1 Was ist eigentlich Kultur? Eine Annäherung an einen Begriff
2.2.2 Von der multikulturellen zur interkulturellen Gesellschaft
2.2.2.1 Exkurs: Interkulturalität und Schule
2.2.3 Transkulturalität
2.2.4 Die Begriffe im zusammenhängendem Kontext
2.3 Interreligiosität
2.3.1 Was ist Religion?
2.3.2 Worum geht es in den Religionen?
2.3.3 Das Judentum
2.3.3.1 Strömungen des Judentums
2.3.3.2 Der Sabbat
2.3.4 Das Christentum
2.3.4.1 Die Bibel
2.3.4.2 Östliche und westliche Kirche
2.3.4.3 Das Kirchenjahr der Christen
2.3.4.4 Die Feste und ihre Bedeutung
2.3.5 Islam
2.3.5.1 Der Koran
2.3.5.2 Die Moschee
2.3.5.3 Die Fünf Säulen
2.3.6 Buddhismus
2.4 Tradition
2.4.1 Religiöse Traditionen
2.4.2 Alltagstraditionen
2.5 Zusammenfassung
3. Praktischer Abschnitt
3.1 Vorstellung des Projekts
3.1.1 Die Interviews
3.1.1.1 Das Problemzentrierte Interview
3.1.2 Auswertungsverfahren
3.2 Religion
3.2.1 Deskriptiver Auswertungsschritt
3.2.1.1 Studenten mit Migrationshintergrund
3.2.1.2 Kontrollgruppe
3.2.2 Zusammenfassende Interpretation
3.3 Familie
3.3.1 Deskriptiver Auswertungsschritt
3.3.2 Zusammenfassende Interpretation
3.4 Traditionen
3.4.1 Deskriptiver Auswertungsschritt
3.4.1 Zusammenfassende Interpretation
3.5 Kultur
3.5.1 Deskriptiver Auswertungsschritt
3.5.2 Zusammenfassende Interpretation
3.6. Auswertung der Ergebnisse
4. Zusammenfassung der Ergebnisse
5. Fazit
6. Literaturverzeichnis
Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht die Anwendbarkeit der Theorie der Transkulturalität zur Förderung eines offenen Miteinanders zwischen Einheimischen und Migranten in Deutschland, wobei ein besonderer Fokus auf der Identitätsbildung von Studierenden mit Migrationshintergrund liegt.
2.2.1 Was ist eigentlich Kultur? Eine Annäherung an einen Begriff
„Kultur“ bedeutet Abgrenzung nach außen, zu einer anderen Kultur. Merkmale wie Religionen, Sprache und Volkszugehörigkeit lassen diese Grenzen entstehen. Der Brockhaus definiert „Kultur“ als „die Gesamtheit der geistigen und künstlerischen gestaltenden Leistungen einer Gemeinschaft als den Ausdruck menschlicher Höherentwicklung“ (Brockhaus, 1995, S. 2019).
Die menschliche Entwicklung erstreckt sich über viele Generationen von Kultur. So unterschiedlich die Menschen sind und waren, so unterschiedlich sind auch die Kulturen. Aber es gibt auch Übereinstimmungen, was gewisse zentrale Aussagen über Wesen, Identität und Dynamik von Kulturen zulässt (vgl. Huntington, 1997, S. 49).
Alle Länder, außer Deutschland, setzen Zivilisation mit Kultur und Zivilisationen mit Kulturkreisen gleich. Zivilisiert bezeichnet die Menschen, die sesshaft, städtisch und alphabetisiert sind. Somit wird Zivilisation als Maßstab zur Beurteilung von Gesellschaften genutzt.
1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die Herausforderungen des Zusammenlebens verschiedener Kulturen in Deutschland und stellt die Theorie der Transkulturalität als neuen Ansatz für eine gelungene Integration vor.
2. Aufbruch zu neuen Ufern: Integration von Migranten: Dieses Kapitel erörtert die historische Entwicklung und theoretische Konzepte wie Multikulturalität und Interkulturalität sowie deren Grenzen im 21. Jahrhundert.
3. Praktischer Abschnitt: Hier wird das Forschungsprojekt zur Identitätsbildung von Studierenden mit Migrationshintergrund detailliert vorgestellt, inklusive der verwendeten Interview- und Auswertungsmethoden.
4. Zusammenfassung der Ergebnisse: Die zentralen Erkenntnisse der empirischen Untersuchung werden zusammengefasst und mit den theoretischen Ansätzen in Beziehung gesetzt.
5. Fazit: Das Fazit reflektiert die Implikationen der Ergebnisse für das pädagogische Handeln im deutschen Schulwesen.
Transkulturalität, Integration, Migration, Identitätsbildung, Interkulturelle Pädagogik, Weltreligionen, Tradition, Familie, Rollenverteilung, Akkulturation, Identitätsfindung, Globalisierung, soziale Schichtung, interreligiöser Dialog, Wertesystem
Die Arbeit untersucht das Zusammenleben von Migranten und Einheimischen in Deutschland und analysiert, inwieweit die Theorie der Transkulturalität dazu beitragen kann, ein offenes und kooperatives Miteinander zu gestalten.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Bereiche Migration, Kultur, Religion und Tradition und deren Einfluss auf die Identitätsbildung von Menschen mit Migrationshintergrund.
Das Ziel ist herauszufinden, ob die Theorie der Transkulturalität ein effektives Konzept ist, um ein offeneres Miteinander zu ermöglichen und wie Studierende mit Migrationshintergrund ihre Identität in diesem Kontext bilden.
Die Arbeit nutzt einen theoretischen Rahmen sowie eine empirische Untersuchung, bei der 37 Studierende mit Migrationshintergrund und 14 Studierende ohne Migrationshintergrund mittels problemzentrierter Interviews befragt wurden.
Im Hauptteil werden zunächst theoretische Grundlagen (Kultur, Religion, Tradition) erarbeitet, gefolgt von einer detaillierten Auswertung der geführten Interviews zu den Themen Religion, Familie, Tradition und Kultur.
Wichtige Begriffe sind Transkulturalität, Identitätsbildung, Migration, Integration sowie die Rolle von Religion und familiären Traditionen in einer interkulturellen Gesellschaft.
Streng gläubige Moslems richten ihren Alltag stark nach religiösen Regeln aus, was ihnen Stabilität gibt. Weniger streng gläubige Moslems hinterfragen diese Regeln häufig und suchen eher nach einem Mittelmaß oder einer Synthese zwischen verschiedenen Kulturen.
Die Familie nimmt einen sehr hohen Stellenwert ein. Der Einfluss der Herkunftsfamilie ist oft stark prägend, wobei Studierende mit Migrationshintergrund häufig Traditionen und Mentalitäten übernehmen, um ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit zu wahren.
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