Fachbuch, 2018
48 Seiten
1) Einführung
2) Erforderliche Grundsatzentscheidung
3) Notwendigkeit eines Überblicks über Gewinne und Verluste im stationären Bereich
4) Globaler Überblick über die DRG-Kosten möglich
5) DV-Lösungen
51) ACCESS-Lösung
511) Prinzip der Kostenverteilung
512) Einfaches Verfahren
513) Auswertungen
52) Excel-Version
521) Prinzip der Kostenverteilung
522) Auswertungen
53) Anwendungsbereich der Kalkulation
6) Aussagefähigkeit der Kosten
61) Auswertungsgrenzen
62) Genauigkeitsgrad
621) Organisationsebene
622) Kostenebene
623) Zusatznutzen der einfachen DRG-Kalkulation für INEK-kalkulierende Krankenhäuser
63) Statistische Erkenntnisse mit der SixSigma-Methode
631) Allgemeine Erkenntnis der INEK-Kalkulation
632) Statistischer Vergleich der einfachen DRG-Kalkulation mit der INEK-Kalkulation
7) Fazit
Die Arbeit verfolgt das Ziel, ein vereinfachtes Kalkulationsmodell für Krankenhäuser vorzustellen, das es ermöglicht, zeitnah und überjährig einen Überblick über die DRG-Kosten, Gewinne und Verluste zu erhalten, um auf Prozessabweichungen reagieren zu können, ohne den enormen Aufwand der offiziellen INEK-Kalkulation betreiben zu müssen.
2) Erforderliche Grundsatzentscheidung
Wer an der INEK-Kalkulation dauerhaft teilnehmen möchte, sollte sich des Aufwands bewusst sein und deshalb nicht bei der Abgabe der Daten an das INEK-Institut stehen bleiben. Die These lautet:
- Wer die DRG-Kostenträger nur für INEK kalkuliert, macht etwas falsch!
- Der Aufwand deckt die Kosten der EDV und der Personalbindung erst nach Jahren!
Wer also eine INEK-Kalkulation durchführt, sollte die Ursache für Kostenentwicklungen aufdecken und ggf. die Patientenprozesse effizienter gestalten können. Dazu sind die Detailinformationen einer INEK-Kalkulation notwendig und unverzichtbar, dafür müssen die Prozessabläufe grafisch oder tabellarisch aufbereitbar sein:
1) Einführung: Das Kapitel erläutert die geringe Teilnehmerquote an der offiziellen INEK-Kalkulation und begründet die Notwendigkeit für vereinfachte, krankenhauseigene Kalkulationsverfahren.
2) Erforderliche Grundsatzentscheidung: Hier wird dargelegt, warum eine reine INEK-Kalkulation ohne eigene Prozessoptimierung ökonomisch wenig effizient ist und warum Krankenhäuser die Kalkulation zur Prozesssteuerung nutzen sollten.
3) Notwendigkeit eines Überblicks über Gewinne und Verluste im stationären Bereich: Es wird die Frage adressiert, wie Krankenhäuser ohne den Aufwand der INEK-Kalkulation dennoch die Rentabilität einzelner DRG-Behandlungsprozesse überwachen können.
4) Globaler Überblick über die DRG-Kosten möglich: Dieses Kapitel ordnet das vorgestellte Modell ein und betont, dass es keine Ursachenanalyse für jede einzelne DRG ersetzen kann, aber eine Einschätzung der klinikspezifischen Kosten ermöglicht.
5) DV-Lösungen: Es werden zwei technische Implementierungen (ACCESS und Excel) vorgestellt, um die Verteilung von Brutto-Jahreskosten auf DRG-Ebene abzubilden.
6) Aussagefähigkeit der Kosten: In diesem Abschnitt werden die methodischen Grenzen, der Genauigkeitsgrad auf Organisations- und Kostenebene sowie statistische Validierungen mittels SixSigma diskutiert.
7) Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass das Modell trotz theoretischer Einschränkungen ein wertvolles Instrument zur unterjährigen Steuerung von Patientenprozessen darstellt.
DRG-Kalkulation, INEK, Krankenhaus, Kostenverteilung, Prozessorientierte Kostenträgerrechnung, Klinikmanagement, Verweildauer, Fallpauschalen, Deckungsbeitrag, SixSigma, ACCESS, Excel-Kalkulation, Kostenanalyse, Patientenprozesse, Benchmarking
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Implementierung eines vereinfachten Kalkulationsmodells für DRG-Kosten, das Krankenhäusern helfen soll, ihre wirtschaftliche Situation unterjährig besser zu steuern.
Die zentralen Themen sind die Vereinfachung der Kostenzuordnung, der Vergleich von klinikinternen Kosten mit INEK-Referenzdaten und die Prozessoptimierung von DRG-Behandlungen.
Das Ziel ist es, Krankenhäusern ein Werkzeug an die Hand zu geben, mit dem sie ohne den extremen Ressourcenaufwand der offiziellen INEK-Kalkulation eine valide Einschätzung ihrer Gewinne und Verluste pro DRG erhalten können.
Es werden mathematische Verteilungsmodelle für Kosten sowie statistische Verfahren, insbesondere die SixSigma-Methode, zur Validierung der Datenqualität und zur Analyse von Korrelationen zwischen Kosten und Verweildauer eingesetzt.
Im Hauptteil werden technische Lösungswege (ACCESS-Datenbanken und Excel-Tools) detailliert beschrieben sowie die Aussagefähigkeit und die statistischen Hintergründe der Kalkulationsergebnisse analysiert.
Die wichtigsten Schlagworte sind DRG-Kalkulation, INEK, Krankenhaus-Kostenmanagement, Prozessorientierung und Benchmarking.
Das Modell ist deutlich weniger zeitaufwendig und für eine unterjährige, klinikinterne Steuerung optimiert, während die INEK-Kalkulation ein sehr komplexes, jährlich durchgeführtes Verfahren mit umfangreichen Anforderungen darstellt.
Die Verweildauer ist ein zentraler Faktor; das Modell nutzt sie zur Kapazitätsbindung, um Kosten verursachungsgerecht auf DRGs umzulegen, wobei signifikante Korrelationen zwischen Kostenabweichung und Verweildauer nachgewiesen werden.
Ja, da das Modell darauf ausgelegt ist, mit weniger Daten und geringerem administrativen Aufwand als die offizielle Kalkulation auszukommen, ist es gerade für Häuser geeignet, die keine großen eigenen Kalkulationsabteilungen unterhalten.
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