Bachelorarbeit, 2016
49 Seiten, Note: 1,0
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung
1.1 Hintergrund
1.2 Diskussion und Zielsetzung
1.3 Eingrenzungen
1.4 Methodik
1.5 Definitionen
1.5.1 Social Media
1.5.2 User-generated content
1.5.3 Visual Social Media (VSM)
1.5.4 Influencer
2. Vom „Word-of-Mouth“ zum „Eye-to-Buy“ Marketing
2.1 Entwicklung des Marketings in der jüngeren Vergangenheit
2.2 Entwicklung des VSM
2.2.1 Voraussetzungen für VSM
2.2.2 Ausbreitung und Vorteile des VSM
2.2.3 Ziele des VSM
2.2.4 Herausforderungen des VSM
2.3 Zusammenfassung
3. Studie zu ungefiltertem User-generated content
3.1 Relevanz und Hypothese
3.2 Methodik und Einschränkungen
3.3 Kritik
3.4 Empirische Daten
3.5 Diskussion
4. Heutige Einsatzmethoden
4.1 Beschreibung heutiger Einsatzmethoden
4.1.1 Fashion-Blogs
4.1.2 Outfit-Communities
4.1.3 Internes VSM am PoS
4.1.4 Externes VSM am PoS
4.2 Vorteile der heutigen Einsatzmethoden
4.2.1 Fashion-Blogs
4.2.2 Outfit-Communities
4.2.3 Internes VSM am PoS
4.2.4 Externes VSM am PoS
4.3 Probleme der heutigen Einsatzmethoden
4.3.1 Fashion-Blogs
4.3.2 Outfit-Communities
4.3.3 Internes VSM am PoS
4.3.4 Externes VSM am PoS
5. Schluss
5.1 Empfehlungen zur Implementierung
5.2 Ausblick
Diese Arbeit untersucht den Einfluss visueller Elemente im digitalen Word-of-Mouth Marketing und analysiert, wie Unternehmen diese gezielt für ihre Marketingstrategie nutzen können. Das primäre Ziel besteht darin, bestehende Forschungsergebnisse und Anwendungsmethoden des Visual Social Media (VSM) zusammenzuführen, deren Einsatzmöglichkeiten zu bewerten und durch eine empirische Studie zu ergänzen.
2.2.2 Ausbreitung und Vorteile des VSM
Ein Beispiel für den schnellen Zuwachs an VSM in den letzten Jahren stellt das soziale Netzwerk Instagram dar. Auf dieser 2010 gegründeten Plattform, können registrierte Benutzer selbst erstellte Fotos publizieren und die Veröffentlichungen von anderen Benutzern abonnieren. Durch Schlüsselwörter, welche mit einem #, gesprochen Hashtag, markiert sind, lassen sich die Bilder frei wählbaren Themen zuordnen. In einer Suchmaske kann der Benutzer diese Schlüsselwörter eingeben und bekommt die mit dem Begriff verknüpften Bilder angezeigt. Während Ende 2012 von den 100 weltweit wertvollsten Unternehmen (Interbrand 2012) nur 13% mehr als 100.000 Abonnenten auf Instagram hatten, stieg diese Zahl bis Ende 2014 auf 42% an (Simply Measured 2014, S. 4; Interbrand 2014). Laut einer Befragung von Wallsbeck und Johansson (2014, S. 48), abonnierten dabei 61% der Teilnehmer Kanäle, welche sich mit dem Thema Mode beschäftigen. Insgesamt besitzen heute 85% der Interbrand 100 Unternehmen einen Instagram Account (Simply Measured 2015, S. 31).
Aber auch in dem bekannten Mikro-Blogging Netzwerk Twitter enthalten laut Simply Measured (2015, S. 28) 55% der Veröffentlichungen von Firmen Foto-Material, welches 57% der Nutzerinteraktionen hervorruft. Diese Interaktionen können z.B. aus dem Antworten auf die Nachricht und damit der automatischen Weiterverbreitung bestehen. Zum Vergleich dazu sind nur 10% reine Texteinträge, welche einen Anteil von 14% der Nutzerinteraktionen ausmachen.
Es ist zu klären, worin Marketer und Kunden die Vorteile des VSM sehen. Bilton (2013) und Çukul (2015, S. 116) geben an, dass visuelle Inhalte weltweit verständlich sind und Sprachbarrieren so überwunden werden können. Dies ist von zunehmender Wichtigkeit in der heutigen Zeit, da Firmen immer häufiger international agieren. Wie im Vorigen beschrieben, vertrauen die meisten Kunden der Meinung von Bekannten oder anderen Benutzern im Internet. Dieser Vorteil lässt sich auch auf das VSM übertragen, da die Inhalte meist nutzergeneriert sind und somit ein größeres Vertrauen gegenüber Firmenbotschaften genießen.
1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt den Hintergrund der Arbeit dar, beleuchtet die Machtverschiebung von Firmen zu Konsumenten durch das Web 2.0 und definiert die zentralen Begriffe wie Social Media, User-generated content und Visual Social Media.
2. Vom „Word-of-Mouth“ zum „Eye-to-Buy“ Marketing: Hier wird die Entwicklung des Marketings hin zum „Zeitalter der Mitwirkung“ und die Bedeutung von Social Branding sowie die spezifische Rolle von VSM als Teil des digitalen Word-of-Mouth Marketing analysiert.
3. Studie zu ungefiltertem User-generated content: Dieses Kapitel präsentiert eine empirische Studie, die untersucht, ob die Präsentation von Produkten durch Personen ohne Modelcharakter die Kaufintention negativ beeinflusst.
4. Heutige Einsatzmethoden: Es werden vier praktische Methoden zur Nutzung von VSM – Fashion-Blogs, Outfit-Communities, internes sowie externes VSM am Point-of-Sale – detailliert beschrieben und ihre jeweiligen Vorteile sowie Probleme analysiert.
5. Schluss: Abschließend werden konkrete Empfehlungen für die Implementierung von VSM im Modesektor gegeben und ein Ausblick auf die zukünftige Bedeutung dieser Marketingelemente gewährt.
Visual Social Media, VSM, Word-of-Mouth, Marketing, User-generated content, Instagram, Fashion-Blogs, Kaufentscheidung, Online-Shop, Social Media, Branding, Konsumentenverhalten, Influencer, Point-of-Sale, Digitales Marketing.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der zunehmenden Bedeutung visueller Inhalte im digitalen Marketing und wie Unternehmen diese nutzen können, um Kunden anzusprechen und Kaufentscheidungen zu beeinflussen.
Die zentralen Felder umfassen Visual Social Media (VSM), Word-of-Mouth Marketing, die Wirkung nutzergenerierter Inhalte sowie verschiedene Anwendungsformen im Online-Handel.
Das Ziel ist es, einen Überblick über Anwendungsmethoden für VSM zu geben und wissenschaftlich zu untersuchen, ob der Einsatz von Nicht-Models in der Produktpräsentation einen negativen Effekt auf die Kaufentscheidung hat.
Die Arbeit basiert auf einer Kombination aus theoretischer Literaturanalyse und einer empirischen Primärstudie, die durch eine Online-Anwendung durchgeführt wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des VSM, eine empirische Studie zu Nutzerreaktionen auf verschiedene Bildtypen sowie eine praxisorientierte Analyse verschiedener Einsatzmethoden wie Blogs und Outfit-Communities.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Visual Social Media, Word-of-Mouth, User-generated content, Marketing-Strategie und Konsumentenverhalten geprägt.
Die Modebranche wurde als Beispielmarkt gewählt, da sie im Internet stark vertreten ist, visuelle Inhalte eine hohe Relevanz für Kaufentscheidungen haben und sie eine Vielzahl an Praxisbeispielen bietet.
Die Studie konnte zeigen, dass die Kaufintention nicht negativer ausfällt, wenn Produkte von Personen ohne Modelgestalt präsentiert werden, was die Bedenken vieler Unternehmen bei der Nutzung von User-generated content entkräften kann.
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