Masterarbeit, 2017
154 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Grundlagen
2.1 Literaturanalyse und historischer Überblick zur digitalen Transformation
2.1.1 Definitorische Grundlagen
2.1.2 Geschichtlicher Exkurs zur Digitalen Transformation
2.1.3 Durchdringung unterschiedlicher Branchen
2.1.4 Digitale Transformationsstrategie
2.2 Literaturanalyse zur bimodalen IT-Architektur
2.2.1 Definition der bimodalen IT
2.2.2 Aktueller Stand der Literatur und Forschung zur bimodalen IT
3 Entwicklung eines konzeptuellen Rahmens
3.1 Anwendung eines qualitativen Forschungsansatzes
3.2 Situationsanalyse
3.3 Darstellung des Modells im Überblick
4 Forschungsmethoden
4.1 Durchführung qualitativer Interviews
4.1.1 Vorstellung der Interviewpartner
4.1.2 Vorstellung der Leitfragen und deren methodische Bedeutung
4.2 SWOT-Analyse als Methode
5 Forschungsergebnisse
5.1 Ergebnisse der Interviews
5.2 SWOT-Analyse
5.2.1 Stärken und Schwächen
5.2.2 Chancen und Risiken
5.2.3 SWOT-Matrix
5.3 Kernaussagen und Handlungsempfehlungen
6 Diskussion
6.1 Diskussion der Ergebnisse
6.2 Implikationen für die Praxis
6.3 Implikationen für die Forschung
6.4 Limitationen der Arbeit
7 Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit analysiert die Herausforderungen, Stärken und Schwächen der digitalen Transformation in Organisationen mit einem besonderen Fokus auf das Konzept der bimodalen IT-Architektur. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Unternehmen durch eine bimodale IT-Struktur – bestehend aus einem robusten Modus 1 und einem agilen Modus 2 – den Anforderungen des digitalen Wandels gerecht werden können und welche Erfolgsfaktoren für die Implementierung entscheidend sind.
2.2.1 Definition der bimodalen IT
Bei der bimodalen IT handelt es sich um eine IT-Organisationsstruktur, die im Wesentlichen aus zwei unterschiedlichen, aber kohärenten, Modi besteht. Modus 1 ist dabei auf den Erhalt der traditionellen IT und dessen robusten sowie vorhersagbaren Prozessen und Abläufen optimiert. Dabei hat die Zuverlässigkeit, Verlässlichkeit und Ausfallsicherheit der IT-Systeme die höchste Priorität. Bei Modus 2 geht es vor allem darum, möglichst flexibel und agil zu sein. Der Problemlösungsprozess wird bei Modus 2 wesentlich kreativer und experimentierfreudiger angegangen. Die Entwicklungszyklen sind sehr kurz angesetzt und ermöglichen sehr schnelle Ergebnisse. Die höchste Priorität hat in diesem Modus die Agilität und Flexibilität sowie die Nähe zum Kunden.
Weiterhin führt Gartner aus: „Both modes are essential to create substantial value and drive significant organizational change, and neither is static. Marrying a more predictable evolution of products and technologies (Mode 1) with the new and innovative (Mode 2) is the essence of an enterprise bimodal capability. Both play an essential role in the digital transformation.“ (Gartner 2014)
Gartner wird auch weiterhin eine bedeutende Rolle einnehmen, den sie gelten als die Erfinder dieses bimodalen Ansatzes, welcher in Literatur und Praxis sehr umstritten diskutiert wird und sowohl Befürworter (Bossert, et al. 2014) als auch Gegner (Bloomberg 2015) hat. Einerseits wird argumentiert, dass die bimodale IT problembehaftet ist und die IT in ihrer Ganzheit transformiert werden sollte (Forrester 2016; White, et al. 2016) Andererseits wird auch über weitergehende Ansätze, wie etwa die trimodale oder multimodale IT diskutiert (Cohen 2016).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Herausforderungen der digitalen Transformation ein und stellt den Ansatz der bimodalen IT-Architektur als Lösungsstrategie für Unternehmen vor.
2 Grundlagen: Das Kapitel bietet einen theoretischen Überblick über die digitale Transformation sowie den aktuellen Forschungsstand zur bimodalen IT und deren zwei Modi.
3 Entwicklung eines konzeptuellen Rahmens: Es wird die Methodik des Forschungsansatzes, bestehend aus qualitativer Studie und Situationsanalyse, dargelegt.
4 Forschungsmethoden: Dieses Kapitel erläutert die Durchführung der Experteninterviews sowie die Anwendung der SWOT-Analyse als methodisches Instrument für diese Arbeit.
5 Forschungsergebnisse: Die Ergebnisse der Interviews werden ausgewertet, in einer SWOT-Matrix verknüpft und zu konkreten Handlungsempfehlungen aggregiert.
6 Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch diskutiert, Implikationen für Forschung und Praxis abgeleitet sowie Limitationen der Studie aufgezeigt.
7 Zusammenfassung und Ausblick: Die Kernaussagen der Arbeit werden zusammenfassend dargestellt und ein Ausblick auf zukünftige Forschungsfragen gegeben.
Digitale Transformation, Bimodale IT, Two-Speed IT, IT-Architektur, Agilität, Legacy Systeme, IT-Management, SWOT-Analyse, Unternehmensstrategie, Change Management, Digitalisierung, Prozessautomatisierung, IT-Governance, Experteninterviews, Innovation
Die Arbeit beschäftigt sich mit der digitalen Transformation von Organisationen und untersucht, wie eine bimodale IT-Architektur Unternehmen dabei helfen kann, sowohl stabile Geschäftsprozesse aufrechtzuerhalten als auch agil auf neue digitale Anforderungen zu reagieren.
Die Arbeit deckt die theoretischen Grundlagen der digitalen Transformation, die Definition und Anwendung von bimodalem IT-Management sowie die praktische Analyse mittels qualitativer Experteninterviews und einer SWOT-Matrix ab.
Das Ziel ist die Analyse von Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken des bimodalen IT-Architektur-Ansatzes, um daraus Handlungsempfehlungen für das Management abzuleiten.
Die Arbeit nutzt einen qualitativen Forschungsansatz, basierend auf 13 Experteninterviews, die im Rahmen einer anschließenden SWOT-Analyse ausgewertet wurden.
Der Hauptteil umfasst eine Literaturanalyse, die Entwicklung eines konzeptuellen Rahmens, die methodische Vorgehensweise, die Präsentation und Diskussion der Forschungsergebnisse sowie die Ableitung von Handlungsempfehlungen.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Digitale Transformation, Bimodale IT, Agilität, IT-Governance und Change Management geprägt.
Die Experten betonen, dass der Erfolg maßgeblich von der Motivation, der Einstellung (Mind-Set) und den Fähigkeiten der Mitarbeiter abhängt, da eine bimodale IT einen tiefgreifenden kulturellen Wandel in der Organisation erfordert.
Die Ergebnisse zeigen, dass bimodale IT nicht für jedes Unternehmen geeignet ist; die Einführung sollte immer auf einer individuellen Bedarfsanalyse und einem starken Commitment der Geschäftsführung basieren.
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