Bachelorarbeit, 2018
54 Seiten, Note: 1,9
1. Einleitung
1.1 Gang der Untersuchung und wissenschaftliche Fragestellungen
2 Kryptographische Währung – Bitcoin
2.1 Einführung in die Bitcoin-Welt
2.2 Bitcoin-System und Funktionsweise
2.3 Die Eingliederung der Blockchain in das Bitcoin-System
2.4 Historische Entwicklung von Bitcoin
2.4.1 Handelsvolumen
2.4.2 Volatilität
2.4.3 Korrelation zu anderen Anlageklassen
2.4.4 Anleitung zum Investieren in Bitcoin
3 Theoretische Grundlagen des Portfoliomanagements
3.1 Portfoliotheorie nach Markowitz
3.1.1 Portfoliobildung
3.1.2 Effiziente Portfolios
4 Portfoliobildung und –optimierungen
4.1 Portfoliobestandteile
4.2 Asset Allokation anhand unterschiedlicher Methodik
4.2.1 Sharpe Ratio
4.2.2 Sortino Ratio
4.2.3 Minimum Varianz Portfolio
4.2.4 Das Black-Litterman Modell
5 Darstellung der Ergebnisse
5.1 Sharpe Ratio
5.2 Sortino Ratio
5.3 Minimum Varianz Modell
5.4 Veränderung der Gewichtungen in den Portfolios
5.5 Das Black-Litterman Modell
6 Analyse der Ergebnisse
7 Schlussfolgerung zu den aufgestellten Thesen
Diese Arbeit analysiert die Auswirkungen der Kryptowährung Bitcoin auf die risikoadjustierte Performance und die Asset-Allokation in einem privaten Anlegerportfolio. Dabei wird untersucht, ob Bitcoin trotz seiner hohen Volatilität als ergänzendes Asset sinnvoll in ein Portfolio integriert werden kann und wie sich dieses bei pessimistischen Zukunftsaussichten verhält.
2.2 Bitcoin-System und Funktionsweise
Das Bitcoin-System besitzt, wie bereits im Abschnitt 2.1 erwähnt, besondere Eigenschaften, die Bitcoin von anderen Geldeinheiten unterscheidet. Dies ist durch das Kombinieren von verschiedenen Komponenten, innerhalb des Bitcoin-Systems, möglich. Der Aufbau und die Kombination der Teilsysteme wird in folgender Abbildung verständlich abgebildet: Das Bitcoin-Netzwerk ist ein Zusammenschluss aus den Teilnehmern des Bitcoin-Systems. Innerhalb dieses dezentralen Netzwerks ist es den Beteiligten möglich zu kommunizieren sowie einen Konsens über die gegenwärtigen Besitzverhältnisse zu finden (vgl. Morabito 2017: 70).
Dies muss demokratisch vonstattengehen, da keine höhere Instanz existiert. Das Bitcoin-Protokoll entspricht einem Konsensprotokoll, welches, allgemein ausgedrückt, die Transaktionsregeln festlegt. Ein Konsensus entspricht der Übereinstimmung bzw. Zustimmung aller beteiligten Personen zu einem oder mehreren Zuständen. Im Bitcoin-System ist das Finden des Konsenses dezentral. Eine zentrale Version dieses Systems würde dem heutigen System entsprechen (siehe: Abbildung 2). Der Konsensfindende wäre demzufolge eine Institution, wie ein Staat oder eine Bank, der oder die darüber entscheidet, welcher Zustand korrekt bzw. nicht richtig ist. Ein solcher Zustand kann beispielsweise sein, dass eine Person A 1220 € auf dem Konto hat. In diesem Fall entscheidet die Bank darüber, ob dieser Zustand korrekt ist oder nicht. Sie findet somit einen Konsens. Trotz der vielen Vorteile einer zentralen Institution, wie die Effizienz oder die relativ geringen Kosten, hat diese Form einen schwerwiegenden Nachteil. Das benötigte Vertrauen!
1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Kryptowährung Bitcoin und Formulierung der wissenschaftlichen Fragestellungen sowie des Gangs der Untersuchung.
2 Kryptographische Währung – Bitcoin: Detaillierte Erläuterung der Entstehung, der technologischen Funktionsweise, der Blockchain-Grundlagen sowie der historischen Marktentwicklung von Bitcoin.
3 Theoretische Grundlagen des Portfoliomanagements: Darstellung der klassischen Portfoliotheorie nach Markowitz und der Kriterien für die Bildung effizienter Portfolios.
4 Portfoliobildung und –optimierungen: Erläuterung der Vorgehensweise zur Portfoliooptimierung unter Anwendung verschiedener Methoden wie Sharpe Ratio, Sortino Ratio, Minimum Varianz Modell und Black-Litterman Modell.
5 Darstellung der Ergebnisse: Präsentation der empirischen Ergebnisse aus den verschiedenen Optimierungsmodellen sowie der prozentualen Gewichtungsänderungen.
6 Analyse der Ergebnisse: Kritische Analyse der erzielten Performanceergebnisse in Bezug auf die Eingliederung von Bitcoin in das Investorenportfolio.
7 Schlussfolgerung zu den aufgestellten Thesen: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfragen und Ausblick auf weitere Untersuchungsmöglichkeiten.
Bitcoin, Portfoliooptimierung, Portfolioallokation, Sharpe Ratio, Sortino Ratio, Minimum Varianz Portfolio, Black-Litterman Modell, Blockchain, Kryptowährung, Assetklasse, Risikoadjustierte Performance, Diversifikation, Volatilität, Anlegerportfolio, Rendite-Risiko-Verhältnis
Die Bachelorarbeit untersucht die Eignung der Kryptowährung Bitcoin als ergänzendes Anlageinstrument in einem privaten Investmentportfolio unter Berücksichtigung verschiedener Kennzahlen.
Die zentralen Felder umfassen die technologischen Grundlagen von Bitcoin und der Blockchain sowie die Anwendung moderner Portfoliomanagement-Methoden zur Optimierung von Investitionen.
Das Hauptziel ist es, zu analysieren, wie sich die Beimischung von Bitcoin auf die Performance und die Asset-Allokation eines Portfolios auswirkt und ob eine Investition auch bei pessimistischen Prognosen sinnvoll ist.
Es werden mathematische Optimierungsverfahren wie das Sharpe Ratio, das Sortino Ratio, das Minimum Varianz Modell sowie das Black-Litterman Modell angewandt.
Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Herleitung der Portfoliotheorie, der praktischen methodischen Optimierung und der anschließenden Darstellung und Analyse der erzielten Ergebnisse.
Wichtige Begriffe sind Bitcoin, Portfoliooptimierung, Portfolioallokation, Sharpe Ratio, Sortino Ratio sowie das Black-Litterman Modell.
Die Analyse zeigt, dass Bitcoin durch eine geringe Korrelation zu traditionellen Anlageklassen die Portfolioeffizienz verbessern kann, obwohl er eine hohe Volatilität aufweist.
Das Modell verdeutlicht, dass Bitcoin auch unter pessimistischen Szenarien (bei einer moderaten Underperformance) in einem optimierten Portfolio enthalten sein kann.
Die Arbeit referenziert die Website "Digiconomics" und gibt an, dass der Energieverbrauch des Minings aktuell die Dimensionen eines Landes wie Serbien erreicht.
Die Arbeit untersucht Bitcoin sowohl als Zahlungsmittel als auch als Wertspeicher und vergleicht ihn aufgrund seiner begrenzten Menge und Sicherheitseigenschaften mit Gold.
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