Examensarbeit, 2012
52 Seiten, Note: 2,3
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Eignung des außerschulischen Lernortes „Industriemuseum“ zur Förderung der Einsicht in die Bedeutung von Geschichte für die eigene Lebenswelt. Im Fokus steht dabei der Lernbereich „Das Doppelgesicht des Fortschritts - Industrialisierung und die Folgen“ in der Klasse 8. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie der Besuch des Museums mithilfe von Sachgegenständen aus der Lebenswelt der Schüler zu einem vertieften Verständnis des Themas beitragen kann.
Die Arbeit beginnt mit einer Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Geschichte für die Lebenswelt der Schüler und erläutert die theoretischen Grundlagen der Lebensweltforschung. Anschließend werden die didaktischen Funktionen von Lebensweltbezügen und die Möglichkeiten der Anknüpfung an die Lebenswelt der Schüler im Geschichtsunterricht dargestellt. Besondere Aufmerksamkeit wird dem Museum als außerschulischem Lernort gewidmet, wobei die Rolle von Sachobjekten als Brückenfunktion zwischen Geschichte und Lebenswelt hervorgehoben wird. Die Arbeit gipfelt in der Planung und Darstellung einer konkreten Unterrichtssequenz im Industriemuseum Sachsen, die die zuvor genannten Aspekte aufgreift und deren Eignung für den Geschichtsunterricht evaluiert.
Lebenswelt, Geschichtsdidaktik, außerschulischer Lernort, Industriemuseum, Sachobjekte, Industrialisierung, Fortschritt, Geschichtsbewusstsein, Unterrichtseinheit, Evaluation.
Das Ziel ist es, auf die Gegenwärtigkeit von Vergangenem aufmerksam zu machen und Schülern zu helfen, die Vergangenheit aus aktueller Perspektive zu rekonstruieren.
Museen dienen als Gedächtnis der Geschichte und ermöglichen Schülern durch eigenes Erleben und das Sehen von Sachobjekten einen erfahrungsorientierten Wissenserwerb.
Im Fokus steht die Industrialisierung und ihre Folgen, insbesondere unter dem Aspekt „Das Doppelgesicht des Fortschritts“ für die 8. Klasse.
Sachobjekte fungieren als Brücke zwischen der Geschichte und der Lebenswelt der Schüler, indem sie historische Umwelten greifbar machen.
Sie dienen dazu, das Interesse der Lernenden an der Vergangenheit zu wecken, indem Fragen aus der Gegenwart an die Geschichte gerichtet werden.
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