Masterarbeit, 2017
49 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
2. Technologischer Wandel in der Informations- und Kommunikationstechnologie
2.1 Industrieevolutionsgeschichten
2.1.1 Industrie 1.0
2.1.2 Industrie 2.0
2.1.3 Industrie 3.0
2.1.4 Industrie 4.0
2.2 Definition der Digitalisierung
2.3 Technologien im digitalen Zeitalter
2.3.1 Internet der Dinge
2.3.3 Big Data
2.3.4 Cloud Computing
3. Aktivitäten der Normgeber auf den digitalen Wandel
3.1 Grundsätze zur ordnungsmäßigen Buchführung sowie zum Datenzugriff
3.2 Das E-Government-Gesetz
3.3 Der International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB)
3.4 Datenschutz und Datensicherheit
3.4.1 Datensicherheit
3.4.2 Datenschutz
4. Einsatz von Informationstechnologien in der Wirtschaftsprüfung
4.1 Die zukünftigen Perspektiven des Berufsstandes der Wirtschaftsprüfer
4.1.1 Die acht Szenarien
4.1.2 Strategien für große Wirtschaftsprüfungsgesellschaften
4.1.3 Strategien für mittelgroße Wirtschaftsprüfungsgesellschaften
4.1.4 Strategien für kleine Wirtschaftsprüfungsgesellschaften
4.1.5 Strategien im Zusammenhang mit der Digitalisierung
4.2 IT-gestützte Prüfung
4.2.1 Kontinuierliche Prüfung
4.2.2 Die Prüfung mit Cloud - Systemen
4.3 Die Massendatenanalyse (Big-Data-Analytics)
4.3.1 Hindernisse
4.3.2 Vorteile
4.4 Werkzeuge der Wirtschaftsprüfer für die Datenanalyse
5. Fazit
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Digitalisierung und der Industrie 4.0 auf die Abschlussprüfung. Dabei wird analysiert, wie sich technologische Entwicklungen auf die Arbeit von Wirtschaftsprüfern auswirken, welche Strategien für verschiedene Kanzleigrößen existieren und wie der regulatorische Rahmen den digitalen Wandel beeinflusst.
4.3.1 Hindernisse
Ein oft genanntes Hindernis im Zusammenhang mit der Massendatenanalyse ist die Identifikation und Extraktion der benötigten Daten. Es ist problematisch die benötigten Daten aus den rechnungsrelevanten Vor- und Nebensystemen zu identifizieren. Darüber hinaus wird oft angeführt das keine Exportmöglichkeit vorhanden wäre. Dieses Hindernis lässt sich allerdings aushebeln, da nach dem neu gefassten § 147 AO steuerlich relevante Unterlagen, die digital geführt und aufbewahrt werden, lesbar gemacht und auswertbar sein müssen. Diese Daten werden auch für die steuerliche Außenprüfung verwendet. Demnach muss das Unternehmen bzw. der Mandant selber seine rechnungslegungsrelevanten Daten identifizieren und eine Exportschnittstelle (GDPdU-Schnittstelle) integrieren. Dies wird mit den bereits erwähnten GoBD gefordert. Datensätze der Betriebsprüfer korrelieren mit den benötigten Datensätzen für den Wirtschaftsprüfer und stellen somit kein Hindernis mehr da.
Ein weiteres Hindernis für die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften sind die Lizenzkosten und die Schulungskosten für die implementierten Prüfprogramme. Weiterhin müssen Infrastrukturinvestitionen getätigt werden, da eine Anpassung des geschäftsprozessorientierten Prüfungsansatzes und Stunden der Mitarbeiter für den Lernaufwand veranschlagt werden. Wenn diese Implementierung der Datenanalyse in die Infrastruktur der Jahresabschlussprüfung integriert wird, können die Mitarbeiter das erlernte Wissen in Schulungen praktisch umsetzen, wiederholen und dadurch neue Problemfelder lösen. Nur durch eine kontinuierliche Anwendung des gelernten, werden die Mitarbeiter erfolgreich mit einem Datenanalyseprogramm umgehen können. Die Kosten werden somit hauptsächlich in der Einführungs- und Integrationsphase veranschlagt.
1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz der Digitalisierung für die Wirtschaft und die Wirtschaftsprüfung und steckt den Rahmen sowie die Zielsetzung der Arbeit ab.
2. Technologischer Wandel in der Informations- und Kommunikationstechnologie: Dieses Kapitel beschreibt die Entwicklung von der Industrie 1.0 bis zur Industrie 4.0 und definiert grundlegende Technologien wie Internet der Dinge, Big Data und Cloud Computing.
3. Aktivitäten der Normgeber auf den digitalen Wandel: Hier werden die regulatorischen Reaktionen auf den digitalen Wandel, wie die GoBD, das E-Government-Gesetz und die Initiativen des IAASB, sowie Datenschutzvorgaben analysiert.
4. Einsatz von Informationstechnologien in der Wirtschaftsprüfung: Dieses Kapitel behandelt die Zukunftsperspektiven des Berufsstandes, spezifische Strategien für Kanzleien unterschiedlicher Größe sowie die Anwendung von IT-gestützter Prüfung und Massendatenanalyse.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Chancen und Risiken der digitalen Transformation für den Berufsstand der Wirtschaftsprüfer.
Digitalisierung, Industrie 4.0, Abschlussprüfung, Wirtschaftsprüfung, Massendatenanalyse, Big Data, IT-gestützte Prüfung, GoBD, Datenschutz, Datensicherheit, Wirtschaftsprüfer, Cloud Computing, Prüfungssoftware, Transformation, Automatisierung.
Die Arbeit analysiert kritisch, wie die Digitalisierung und der technologische Wandel die Prozesse, Herausforderungen und Anforderungen in der Abschlussprüfung verändern.
Zentrale Themen sind die technologischen Grundlagen (Industrie 4.0), regulatorische Anforderungen, die strategische Ausrichtung von Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und moderne Prüfungsmethoden wie die Massendatenanalyse.
Ziel ist es, einen Überblick über aktuelle Technologien im digitalen Zeitalter zu geben und aufzuzeigen, wie sich diese auf die Wirtschaftsprüfung auswirken und welche Anforderungen an den Berufsstand gestellt werden.
Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse der aktuellen Literatur, Marktstudien, regulatorischer Dokumente (z.B. IDW-Standards) sowie Experten-Stellungnahmen internationaler Prüfungsnetzwerke.
Der Hauptteil gliedert sich in technologische Grundlagen, die Aktivitäten von Normgebern sowie den konkreten Einsatz von IT-Technologien und Prüfprogrammen in der Abschlussprüfung.
Wichtige Begriffe sind Digitalisierung, Big Data, Abschlussprüfung, Wirtschaftsprüfer, GoBD, IT-gestützte Prüfung und Datenschutz.
Die Industrie 4.0 führt zu neuen, datengetriebenen Prozessen, die eine Anpassung der Prüfungsmethodik erfordern und den Einsatz spezialisierter Datenanalyse-Werkzeuge sowie IT-Wissen notwendig machen.
Der Autor betont, dass einfache Tätigkeiten automatisiert werden, aber der Wirtschaftsprüfer aufgrund seiner wissensbasierten Urteilsfähigkeit nicht komplett ersetzt werden kann; er muss sich jedoch kontinuierlich weiterbilden.
Sie ermöglicht eine effizientere Prüfung großer Datenmengen und das Aufdecken von Mustern, erfordert jedoch hohe Investitionen in Software und Schulungen sowie ein tieferes Verständnis von Datenstrukturen.
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