Examensarbeit, 2014
51 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Begriffsdefinition
2.1 Motorik - grundlegende Begriffe
2.2 Motorische Fähigkeiten
2.3 Motorische Fertigkeiten
2.4 Motorisches Lernen
2.5 Motorische Entwicklung und motorische Kompetenz
2.6 Sportmotorische Tests
2.7 Diagnostik
2.8 Unterschiede der motorischen Entwicklung bei Jungen und Mädchen
3. Forschungsstand
3.1 Motorikforschung allgemein
3.2 Motorikforschung im Rahmen des Motorik- Moduls (MoMo)
3.3 Sportmotorische Tests in der Schule
3.4 Sportmotorische Tests im außerschulischen Bereich
4. Fragestellung
5. Empirischer Test
5.1 Gütekriterien sportmotorischer Tests
5.2 Der deutsche Motorik- Test DMT 6-18
5.3 Erfüllung der Gütekriterien
5.4 Auswertung
5.5 Gruppe: Angaben zu den Testpersonen
5.6 Schilderung des Testablaufs
6. Durchführung- Darstellung der Ergebnisse
6.1 Ergebnisse des DMT
6.2 Turngruppe SC Heuchelhof Würzburg
6.2.1 Aktionsschnelligkeit
6.2.2 Koordination bei Präzisionsaufgaben
6.2.3 Gesamtkörperkoordination - Aktionsschnelligkeit und lokale Kraftausdauerfähigkeit der unteren Extremitäten.
6.2.4 Rumpfbeweglichkeit
6.2.5 Kraftausdauer
6.2.6 Sprungkraft, Schnellkraft der Beinmuskulatur
6.2.7 Aerobe Ausdauer
6.3 Fußballmannschaften SC Heuchelhof Würzburg
6.3.1 Aktionsschnelligkeit
6.3.2 Koordination bei Präzessionsaufgaben
6.3.3 Gesamtkörperkoordination, der Aktionsschnelligkeit und der lokalen Kraftausdauerfähigkeit der unteren Extremitäten
6.3.4 Rumpfbeweglichkeit
6.3.5 Kraftausdauer
6.3.6 Sprungkraft, Schnellkraft der Beinmuskulatur
6.3.7 Aerobe Ausdauer
6.4 Vergleich der Ergebnisse
6.5 Analyse der Ergebnisse
6.5.1 Interpretation
6.5.2 Einflussfaktoren auf die Durchführung der Aufgaben
7. Anwendungsbeispiele
8. Fazit
Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung und der Vergleich der motorischen Fähigkeiten von Mädchen aus zwei verschiedenen Sportarten (Turnen und Fußball) unter Anwendung des Deutschen Motorik-Tests (DMT 6-18), um Unterschiede in der motorischen Entwicklung und Leistungsfähigkeit aufzuzeigen.
2.2 Motorische Fähigkeiten
Motorische Fähigkeiten „stellen nicht direkt beobachtbare, latente Konstrukte dar, mit deren Hilfe versucht wird, sichtbare Bewegungsleistungen zu erklären. [Sie] sind die Gesamtheit der Strukturen und Funktionen, die für den Erwerb und das Zustandekommen von sportbezogenen Bewegungshandlungen verantwortlich sind.“
„Zudem wird vermutet, dass sie eine gewisse Zeit- und Situationsinvarianz besitzen sowie als Resultat einer Bewegungshandlung auf der Ebene von Bewegungshandlungen erfasst werden können.“ Zur Differenzierung dieser motorischen Fähigkeiten gibt es in den Sportwissenschaften verschiedene Ansätze. Bös (1987) unterteilt die motorischen Fähigkeiten in erster Ebene in energetisch determinierte (konditionelle) und in informationsorientierte (koordinative) Fähigkeiten (vgl. Abbildung 2). Auf der zweiten Ebene werden sie als Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Koordination und Beweglichkeit in die motorischen Grundeigenschaften unterschieden. Auf einer dritten Ebene sind die motorischen Fähigkeiten außerdem in zehn motorische Grundeigenschaften differenzierbar. Dementsprechend ordnet er die energetisch determinierte Fähigkeit Ausdauer je nach Art der Energiegewinnung in aerobe (AA) und anaerobe (AnA) Energiegewinnung.
1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die Relevanz der motorischen Förderung im Sportunterricht für Mädchen und begründet die Wahl des Themas sowie des Testverfahrens.
2. Begriffsdefinition: Hier werden grundlegende sportwissenschaftliche Termini wie Motorik, motorische Fähigkeiten, Fertigkeiten und Entwicklung definiert und differenziert.
3. Forschungsstand: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über historische und aktuelle Studien zur motorischen Leistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland.
4. Fragestellung: Die Arbeit fokussiert sich auf den Vergleich der motorischen Entwicklung von Turnerinnen und Fußballerinnen, da diese die häufigsten Sportarten für Mädchen darstellen.
5. Empirischer Test: Es wird das Testverfahren DMT 6-18 beschrieben, die Gütekriterien erläutert und das Studiendesign mit den Testgruppen dargelegt.
6. Durchführung- Darstellung der Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die Testergebnisse der verschiedenen Gruppen und analysiert die Leistungen in den jeweiligen motorischen Teilbereichen.
7. Anwendungsbeispiele: Hier wird der Nutzen des DMT 6-18 als Diagnose- und Steuerungsinstrument in Schulen und Kommunen diskutiert.
8. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass der DMT 6-18 ein geeignetes und aufschlussreiches Instrument für den Sportverein ist, um die motorische Entwicklung zu begleiten.
Motorik, DMT 6-18, Sportmotorischer Test, motorische Fähigkeiten, Mädchen, Fußball, Turnen, Leistungsdiagnostik, Schulsport, Koordination, Kraftausdauer, Beweglichkeit, motorische Entwicklung, Talentdiagnose, Sportförderung
Die Arbeit untersucht die motorische Leistungsfähigkeit von jungen Mädchen, die entweder im Turnen oder im Fußball aktiv sind, mithilfe eines standardisierten Motoriktests.
Die Arbeit behandelt die motorische Entwicklung im Kindesalter, sportwissenschaftliche Definitionen von Motorik, die Durchführung sportmotorischer Diagnostik und den Vergleich verschiedener sportlicher Ausrichtungen.
Ziel ist es, den aktuellen motorischen Leistungsstand von Turnerinnen und Fußballerinnen zu erfassen, Unterschiede aufzuzeigen und eine Grundlage für eine zukünftige Längsschnittstudie zu schaffen.
Die Autorin verwendet den standardisierten „Deutschen Motorik-Test 6-18“ (DMT 6-18), der verschiedene motorische Grundeigenschaften durch acht spezifische Aufgaben prüft.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, den aktuellen Forschungsstand, die Beschreibung des empirischen Testdesigns und die detaillierte Darstellung sowie Interpretation der Testergebnisse beider Gruppen.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Motorik, DMT 6-18, Leistungsdiagnostik, Sportmotorik, motorische Entwicklung und Mädchensport beschreiben.
Der Sportverein bot die Möglichkeit, eine homogene Gruppe von Mädchen zu finden, die alle in ihren Sportarten aktiv sind, was einen direkten Vergleich der motorischen Ausprägung ermöglichte.
Sie schließt daraus, dass der DMT 6-18 ein wertvolles, ökonomisches und objektives Instrument für Sportlehrer und Vereine ist, um individuelle Leistungsverläufe zu verfolgen und gezielte Fördermaßnahmen abzuleiten.
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