Fachbuch, 2018
63 Seiten
1 Einleitung
2 Theoretische Vorüberlegung
2.1 Uberlegungen und zu den Konstrukten Emotion und Intelligenz
2.2 Emotionstheorien
2.3 Definition des Begriffs der emotionalen Intelligenz
2.4 Bedeutung von Emotionen im Umgang mit Pflegenden
3 Entwicklung und Messung der emotionalen Intelligenz
3.1 Emotionale Intelligenz nach Goleman
3.2 Messmethoden
4 Bedeutung der emotionalen Intelligenz für das Pflegemanagement – Grenzen und Möglichkeiten
4.1 Einfluss auf die Teamarbeit
4.2 Emotionale Intelligenz und Human Resource Management
4.3 Emotionale Intelligenz und Personalauswahl
4.4 Der Erfolgsfaktor der emotionalen Intelligenz
4.5 Zum Lernen von emotionaler Intelligenz
5 Handlungsempfehlungen für die pflegerische Praxis
6 Schlussbetrachtung
Diese Arbeit untersucht die Bedeutung und den Nutzen der emotionalen Intelligenz im Pflegemanagement, insbesondere mit Blick auf Teamarbeit, Personalauswahl und Führung, um darzulegen, wie ein emotional intelligenterer Umgang die Qualität in der Pflege verbessern kann.
3.1 Emotionale Intelligenz nach Goleman
„Der Begriff der emotionalen Intelligenz bezieht sich vor allem auf jene Momente gefühlsmäßigen Handelns, die wir später bereuen, wenn sich die Aufregung gelegt hat; die Frage ist dann, weshalb wir so unvernünftig haben handeln können“ (Goleman 1996, S. 65). Nicht nur für Führungskräfte besteht die Notwendigkeit, sich mit der emotionalen Intelligenz auseinanderzusetzen. So verändert sich die allgemeine Berufswelt in einer Art und Weise, die den Bedarf von emotionalen Fähigkeiten sowohl bei Fach- als auch bei Führungskräften ansteigen lässt. Neue Anforderungen an die Arbeitspraxis werden durch die Informations- und Kommunikationstechnologie, die zunehmende Globalisierung sowie durch den steigenden Wettbewerbsdruck bedingt (vgl. Lorenz, Rohrschneider 2014, S. 38). Aufgrund des Strukturwandels vergrößert sich der Bedeutungsverlust produktiver Tätigkeiten und gleichzeitig werden Dienstleistungen immer wichtiger. Dienstleistungen erfordern von den Fachkräften ein erhöhtes Servicebewusstsein und ein kundenorientiertes Handeln. Damit ein gutes Verhältnis zu den Kunden, den Mitarbeitern und den Geschäftspartnern aufgebaut werden kann, besteht das Erfordernis zu wissen, was diese brauchen und wollen (vgl. ebd.). Unter anderem bedarf es daher der Fähigkeit, menschliche Netzwerke nachhaltig aufzubauen und zu pflegen. Diese benötigten Fähigkeiten sind im Konzept der emotionalen Intelligenz anzutreffen (vgl. ebd.). Goleman (1996) verfolgt die Auffassung, dass der Intelligenzquotient (IQ) nur wenig darüber aussagen kann, ob ein Mensch im späteren Leben erfolgreich sein wird oder nicht. Es kommt allerdings im Wesentlichen darauf an, ob ein Mensch Fähigkeiten aufweisen kann, die neben der Intelligenz dann zum Erfolg führen. Die emotionale Intelligenz stellt für Goleman etwas anderes als die analytische Intelligenz dar. Aufgrund von menschlichen Beobachtungen konnte Goleman ein Modell der emotionalen Intelligenz erstellen (vgl. Goleman 1996, S. 54).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz emotionaler Intelligenz im Pflegemanagement ein und definiert das Forschungsziel, die Wichtigkeit dieser Kompetenz im Führungsalltag zu beleuchten.
2 Theoretische Vorüberlegung: Das Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Emotion und Intelligenz, grenzt sie voneinander ab und stellt evolutionäre sowie attributionale Emotionstheorien vor.
3 Entwicklung und Messung der emotionalen Intelligenz: Hier wird das Modell nach Goleman detailliert beschrieben und verschiedene Messinstrumente wie TMMS, MSCEIT und EQ-i kritisch analysiert.
4 Bedeutung der emotionalen Intelligenz für das Pflegemanagement – Grenzen und Möglichkeiten: Dieser Hauptteil untersucht den Einfluss auf Teamarbeit und Human Resource Management sowie die Rolle bei der Personalauswahl und die Erlernbarkeit dieser Kompetenz.
5 Handlungsempfehlungen für die pflegerische Praxis: Dieses Kapitel leitet konkrete Empfehlungen ab, wie Gesundheitseinrichtungen emotionale Intelligenz durch systematische Personalentwicklung und Führung stärken können.
6 Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und beantwortet abschließend die zentralen Forschungsfragen.
Emotionale Intelligenz, Pflegemanagement, Führung, Teamarbeit, Personalauswahl, Emotionstheorien, emotionale Kompetenz, Personalentwicklung, Assessment-Center, Goleman, Soft Skills, Empathie, Selbstwahrnehmung, Selbstregulierung, Arbeitsmotivation.
Die Arbeit untersucht die Relevanz und Anwendung von emotionaler Intelligenz (EI) im Bereich des Pflegemanagements.
Die Themen umfassen die theoretische Fundierung von Emotionen, Methoden zur Messung von EI, Auswirkungen auf Teamarbeit und Personalauswahl sowie Möglichkeiten zur Förderung dieser Kompetenz.
Es wird untersucht, welche Möglichkeiten und Grenzen das Konstrukt der EI im Pflegemanagement bietet und ob es eine sinnvolle Methode zur Personalauswahl darstellt.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und -analyse bestehender psychologischer und pflegewissenschaftlicher Publikationen.
Der Hauptteil analysiert, wie EI die Teamdynamik beeinflusst, im Human Resource Management genutzt werden kann und ob EI-Tests bei der Einstellung von Pflegekräften und Führungspersonen verlässlich sind.
Emotionale Intelligenz, Pflegemanagement, Führung, Teamarbeit, Personalauswahl, emotionale Kompetenz und Personalentwicklung.
Ja, die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass EI als Prozess angesehen werden muss, der durch langfristige Coachings und gezielte Maßnahmen gefördert werden kann.
Aufgrund des hohen emotionalen Anteils in der zwischenmenschlichen Interaktion mit Patienten und in der Teamdynamik ist EI essenziell für die Beziehungsgestaltung und den Arbeitserfolg.
Goleman hat maßgeblich zur Popularisierung beigetragen, jedoch wird das Modell in der Fachwelt aufgrund seiner Breite und mangelnder präziser Definitionen teilweise kritisch hinterfragt.
Obwohl die Messung per Assessment-Center als sinnvoll erachtet werden kann, um Fehlbesetzungen zu reduzieren, wird die Validität der Verfahren im Sinne einer rein psychologischen Selektion kritisch betrachtet.
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