Masterarbeit, 2017
204 Seiten, Note: 2,0
Diese Masterarbeit untersucht die mediale Darstellung von Autismus aus der Perspektive der Angehörigen eines Jugendlichen mit Autismus-Spektrum-Störung. Sie befasst sich mit der Frage, wie Angehörige die verschiedenen Formen der medialen Darstellung von Autismus beurteilen und welche Erfahrungen sie mit der medialen Wahrnehmung von Autismus machen.
Die Einleitung führt in die Thematik der medialen Darstellung von Autismus ein und stellt die Forschungsfrage und das methodische Vorgehen vor. Kapitel 1 beleuchtet die Charakteristiken von Autismus-Spektrum-Störungen, indem es auf Ursachen, Symptome, Diagnostik und Interventionen eingeht. Kapitel 2 erläutert das methodische Vorgehen der Arbeit, wobei die qualitative Inhaltsanalyse als Methode zur Auswertung der Interviewdaten im Vordergrund steht. Kapitel 3 analysiert die Interviews mit den Angehörigen des Jugendlichen mit Autismus und legt die Ergebnisse des Kategoriensystems sowie die Interpretation der Daten dar. Die Arbeit schließt mit einem Fazit, das die wichtigsten Ergebnisse zusammenfasst und Schlussfolgerungen zieht.
Autismus-Spektrum-Störung, mediale Darstellung, Angehörige, qualitative Inhaltsanalyse, Interviews, Wahrnehmung, Stereotypen, Stigmatisierung, Inklusion, Exklusion, Kommunikation, soziale Interaktion.
Die Arbeit untersucht, ob Angehörige ihr eigenes Erleben mit den Darstellungen in Filmen, Serien und Literatur in Einklang bringen können oder ob Diskrepanzen bestehen.
Es wurden populärwissenschaftliche und wissenschaftliche Literatur, Spielfilme, Fernsehdokumentationen und Fernsehserien analysiert.
Die Arbeit erläutert Konzepte wie die „Theory of Mind“ (ToM), exekutive Funktionen und die schwache zentrale Kohärenz.
Es wurde eine qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring durchgeführt, basierend auf Interviews, die mittels Tiefenhermeneutik ausgewertet wurden.
Der Fokus liegt auf Beeinträchtigungen in der Kommunikation und Sprache, der sozialen Interaktion sowie auf Stereotypien und repetitiven Verhaltensmustern.
Die Arbeit diskutiert, inwieweit mediale Bilder Stereotypen fördern oder zur Inklusion bzw. Exklusion von Betroffenen beitragen.
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