Examensarbeit, 2016
61 Seiten, Note: 1,7
Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft
Die Arbeit untersucht, ob der Episodenfilm als eine Form des Kurzfilms betrachtet werden kann. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse des Films „Paris, je t'aime“ und seinen einzelnen Episoden. Die Arbeit zielt darauf ab, die verschiedenen Aspekte des Episodenfilms, insbesondere den Omnibus- oder Kollektivfilm und den Ensemblefilm, im Kontext der Geschichte des Kurzfilms zu beleuchten.
Die Einleitung gibt einen Überblick über die Bedeutung des Films als Massenmedium und die steigende Bedeutung von Multi-Story-Filmen. Sie stellt die Problematik der begrifflichen Festlegung von Filmen mit mehreren Handlungssträngen dar und führt in die folgenden Kapitel ein.
Kapitel 2 beleuchtet die Episode als filmische Form und setzt sie in Beziehung zum Episodenfilm. Es werden die verschiedenen Subkategorien des Episodenfilms, wie der Omnibusfilm und der Ensemblefilm, detailliert dargestellt und ihre spezifischen Eigenschaften herausgearbeitet.
Kapitel 3 widmet sich dem Kurzfilm. Es wird die Entstehungsgeschichte des Kurzfilms beleuchtet, seine Abgrenzung zum Langfilm erläutert und die Entwicklung des Kurzfilms im Kino und Fernsehen beschrieben. Zudem werden die verschiedenen Kurzfilminstitutionen und Gattungen vorgestellt.
Kapitel 4 geht auf die Narration und Dramaturgie im Kurzfilm ein, wobei die verschiedenen Erzählformen und ihre spezifischen Merkmale analysiert werden.
Kapitel 5 untersucht das Handlungsgerüst des Kurzfilms und zeigt auf, welche Elemente für die Gestaltung einer überzeugenden Geschichte notwendig sind.
Kapitel 6 beleuchtet die Bedeutung der Protagonisten im Kurzfilm und untersucht die Charakterentwicklung und -zeichnung in diesem Genre.
Kapitel 7 analysiert die einzelnen Episoden des Films „Paris, je t'aime“. Es werden die Inhalte, Gattungen, Narrationen, Dramaturgien, Handlungsgerüste und Protagonisten jeder Episode im Detail betrachtet.
Die Arbeit befasst sich mit dem Episodenfilm, insbesondere mit dem Omnibus- oder Kollektivfilm und dem Ensemblefilm, und analysiert den Film „Paris, je t'aime“ anhand dieser Kriterien. Schlüsselbegriffe sind Kurzfilm, Narration, Dramaturgie, Handlungsgerüst, Protagonist, Gattung, Filmgeschichte, filmische Mittel, Filmanalyse, Medienlandschaft, Filmindustrie und Rezeption.
Die Arbeit untersucht diese Frage kritisch. Ein Episodenfilm besteht zwar aus mehreren kurzen Handlungssträngen (Episoden), wird aber meist als abendfüllender Langfilm präsentiert. Dennoch weisen die einzelnen Teile oft Charakteristika des Kurzfilms auf.
Dies ist eine Unterform des Episodenfilms, bei der verschiedene Regisseure jeweils einen Teil (eine Episode) zu einem gemeinsamen Oberthema beisteuern, wie es bei „Paris, je t'aime“ der Fall ist.
Der Film ist eine Hommage an Paris und besteht aus zahlreichen kurzen Episoden, die jeweils in einem anderen Stadtviertel (Arrondissement) spielen und von unterschiedlichen Regisseuren inszeniert wurden.
Im Ensemblefilm sind die verschiedenen Handlungsstränge und Figuren meist lose miteinander verwoben (z.B. durch zufällige Begegnungen), während im Omnibusfilm die Episoden oft strikt getrennt nebeneinander stehen.
Aufgrund der Kürze muss die Narration im Kurzfilm oft schneller zum Punkt kommen, Charaktere skizzenhafter zeichnen und setzt häufig auf eine pointierte Dramaturgie.
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