Diplomarbeit, 2004
153 Seiten, Note: 1,0
1 Struktur und Ziele der Arbeit
1.1 Globalisierung und resultierende Anforderungen
1.2 Wirtschaftlichkeitsbeurteilung von IS - Projekten
1.3 Struktur der Arbeit
2 Begriffe und Definitionen
2.1 Begriffe des Strategischen IS - Management
2.1.1 Informationssystem
2.1.2 Management von Informationssystemen
2.1.3 Strategie
2.1.4 Strategisches Management
2.1.5 Wirtschaftlichkeitsbeurteilung als Methode des strategischen Managements
2.1.6 Wirtschaftlichkeitsbeurteilung als Methode des strategischen Managements von Informationssystemen
2.2 Begriffe der Wirtschaftlichkeit
2.2.1 Begriff der engen Wirtschaftlichkeit
2.2.2 Problematik des Dreiecks der Stakeholder
2.2.3 Begriff der erweiterten Wirtschaftlichkeit
2.2.4 Analyse des Begriffs der erweiterten Wirtschaftlichkeit
2.2.5 Eingrenzung der erweiterten Wirtschaftlichkeit
2.2.6 Definition der Wirtschaftlichkeit zur Beurteilung von Informationssystemen
2.3 Begriff des Projektes
2.4 Begriff des Portfolios
3 Probleme der Wirtschaftlichkeitsbeurteilung
3.1 Allgemeine Probleme
3.1.1 Prognoseprobleme
3.1.1.1 Kostenprognose
3.1.1.2 Erlösprognose
3.2 Spezielle Probleme
3.2.1 Problem der Zuordnung
3.2.2 Problem der Monetarisierung
3.2.3 Problem der integrierten Umgebung
4 Verfahren zur Wirtschaftlichkeitsbeurteilung
4.1 Gesamtübersicht und Kategorisierung
4.1.1 Gesamtübersicht
4.1.2 Verfahren der Investitionsrechnung
4.1.3 Quantitativ Entscheidungsverfahren
4.1.4 Qualitative Entscheidungsverfahren
4.1.5 Sonstige Ansätze und Mischverfahren
4.2 Methoden der Investitionsrechnung
4.2.1 Methoden der statischen Investitionsrechnung
4.2.1.1 Kostenvergleichsrechnung
4.2.1.2 Gewinnvergleichsrechnung
4.2.1.3 Rentabilitätsvergleichsrechnung
4.2.1.4 Statische Amortisationsrechnung
4.2.2 Methoden der dynamischen Investitionsrechnung
4.2.2.1 Kapitalwertmethode
4.2.2.2 Annuitätenmethode
4.2.2.3 Interner Zinssatz
4.2.2.4 Modifizierter interner Zinssatz I
4.2.2.5 Modifizierter interner Zinssatz II
4.2.2.6 Dynamische Amortisationsrechnung
4.2.2.7 Vermögensendwertmethode
4.2.2.8 Sollzinssatzmethode
4.2.2.9 Methode der vollständigen Finanzpläne
4.3 Methoden der quantitativen Modelle
4.3.1 Du Pont Kennzahlensystem
4.3.2 ROI Entscheidungsbaum
4.3.3 ZVEI - Kennzahlensystem
4.3.4 Leistungsvergleich mittels Prozesskennzahlen
4.3.5 Time - Savings Time - Salary Verfahren
4.3.6 Hedonistisches Verfahren
4.3.7 Kosten - Nutzen - Analyse
4.4 Methoden der qualitativen Modelle
4.4.1 Portfolioanalyse
4.4.2 Argumentenbilanz
4.4.3 Nutzwertanalyse
4.5 Sonstige Verfahren zur Wirtschaftlichkeitsbeurteilung
4.5.1 Szenarioanalyse
4.5.2 Nutzeneffektketten
4.5.3 Prozessanalyse
4.5.4 Sensitivitätsanalyse
4.5.5 Erweiterte Wirtschaftlichkeitsrechnung
4.5.6 Ebenenmodell
4.5.7 Kosten der Funktionsbereiche
4.5.8 Verfahren zur Analyse der Transaktionskosten
4.5.9 Verfahren zur Abschätzung der Wettbewerbswirksamkeit
5 Analyse nach allgemeinen Gesichtspunkten
5.1 Grundlagen der Analyse
5.2 Verfahren der Investitionsrechnung
5.2.1 Verfahren der statischen Investitionsrechnung
5.2.1.1 Kostenvergleichsrechnung
5.2.1.2 Gewinnvergleichsrechnung
5.2.1.3 Rentabilitätsvergleichsrechnung
5.2.1.4 Statische Amortisationsrechnung
5.2.2 Verfahren der dynamischen Investitionsrechnung
5.2.2.1 Kapitalwertmethode
5.2.2.2 Annuitätenmethode
5.2.2.3 Interner Zinssatz
5.2.2.4 Modifizierter interner Zinssatz I
5.2.2.5 Modifizierter interner Zinssatz II
5.2.2.6 Dynamische Amortisationsrechnung
5.2.2.7 Vermögensendwertmethode
5.2.2.8 Sollzinssatzmethode
5.2.2.9 Methode der vollständigen Finanzpläne
5.3 Quantitative Verfahren
5.3.1 Du Pont Kennzahlensystem
5.3.2 ROI Entscheidungsbaum
5.3.3 ZVEI - Kennzahlensystems
5.3.4 Leistungsvergleichs mittels Prozesskennzahlen
5.3.5 TSTS - Verfahren
5.3.6 Hedonistisches Verfahren
5.3.7 Kosten - Nutzen - Analyse
5.4 Qualitative Modelle
5.4.1 Portfolioanalyse
5.4.2 Argumentenbilanz
5.4.3 Nutzwertanalyse
5.5 Sonstige Verfahren
5.5.1 Szenarioanalyse
5.5.2 Nutzeneffektketten
5.5.3 Prozessanalyse
5.5.4 Sensitivitätsanalyse
5.5.5 Erweiterte Wirtschaftlichkeitsrechnung
5.5.6 Ebenenmodell
5.5.7 Kosten der Funktionsbereiche
5.5.8 Verfahren zur Analyse der Transaktionskosten
5.5.9 Verfahren zur Abschätzung der Wettbewerbsfähigkeit
5.6 Zusammenfassung der allgemeinen Analyse
6 Spezielles Anforderungsprofil
6.1 Problem der Zuordnung einzelner Nutzen
6.1.1 Grundsätzliche Problematik
6.1.2 Räumliche Bestimmung
6.1.3 Zeitliche Bestimmung
6.1.4 Auswirkungen durch Änderungen der Rahmenbedingungen
6.1.5 Wechselwirkungen
6.2 Problem der Monetarisierung
6.2.1 Grundproblematik
6.2.2 Umsetzung qualitativer Werte in quantitative Werte
6.2.3 Umsetzung quantitativer Werte in monetäre Werte
6.3 Problem der integrierten Umgebung
6.4 Komplexität
6.5 Abschließendes Anforderungsprofil
7 Analyse unter dem speziellen Anforderungsprofil
7.1 Analyse mittels K.o. - Kriterien
7.1.1 Ganzheitliche Betrachtung des Unternehmens
7.1.2 Betrachtung aller drei Nutzenarten
7.1.3 Zusammenfassung
7.2 Analyse mittels Hilfskriterien
7.2.1 Berücksichtigung bestehender IT - Infrastruktur
7.2.2 Objektivität der Ergebnisse
7.2.3 Zeithorizont
7.2.4 Rahmenbedingungen
7.2.5 Zusammenfassung
8 Modell des Projektwirtschaftlichkeitsportfolios
8.1 Gründe für ein neues Modell
8.2 Ganzheitliche Wahrnehmung von Informationssystemen
8.2.1 Integrierte Umfeld
8.2.2 Analogien zu Stephen Hawking
8.2.3 Grundidee
8.2.4 Portfolios als mögliche Darstellungsform
8.3 Projektwirtschaftlichkeitsportfolios
8.3.1 Portfolio
8.3.2 Analogien zum Capital Asset Pricing Model
8.3.3 Idee des Integrationsfaktors
8.3.3.1 Grundidee
8.3.3.2 Mögliche Berechnungsfaktoren
8.4 Berechnung der Wirtschaftlichkeit
8.4.1 Berechnung über den Unternehmenswert
8.4.1.1 Möglichkeiten der Unternehmenswertberechnung
8.4.1.2 Schwierigkeiten der Unternehmenswertberechnung
8.4.2 Berechnung über Wirkungsketten
8.5 Zusammenfassung des Modells
9 Experimentelle praktische Modellprüfung
9.1 Notwendigkeit einer pragmatischen Prüfung
9.2 Grundsätzliche Vorbemerkungen
9.3 GTS
9.3.1 Gesundheitstechnik Stier – das Unternehmen
9.3.2 Situationsanalyse
9.3.3 Modellbesprechung
9.3.3.1 Allgemeine Punkte
9.3.3.2 Schwächenanalyse
9.3.3.3 Stärkenanalyse
9.3.3.4 Zusammenfassung
9.3.4 Auswirkungen auf das Modell
9.4 PMR
9.4.1 Projektmanagement Recktenwald
9.4.2 Situationsanalyse
9.4.3 Modellbesprechung
9.4.3.1 Allgemeine Punkte
9.4.3.2 Schwächenanalyse
9.4.3.3 Stärkenanalyse
9.4.3.4 Zusammenfassung
9.4.4 Auswirkungen auf das Modell
9.5 Zusammenfassung
10 Kritik und Ausblick
10.1 Kritische Betrachtung
10.2 Weitere Schritte
10.3 Ausblick
Die Arbeit verfolgt das Ziel, eine geeignete Methode zur Wirtschaftlichkeitsbeurteilung von IT-Investitionen zu entwickeln, da klassische Verfahren bei der Bewertung komplexer Informationssysteme aufgrund der schwierigen Zuordnung und Monetarisierung von Nutzeffekten an ihre Grenzen stoßen. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Überwindung dieser Defizite durch eine ganzheitliche Betrachtung mittels eines Projektwirtschaftlichkeitsportfolios.
1.1 Globalisierung und resultierende Anforderungen
Obwohl sich die Geschichte der Informationstechnologie in einem im Vergleich zu historischen Maßstäben relativ kurzen Zeitraum abspielt, ist sie sehr prägnant. Insbesondere die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts prägte ihre Entwicklung. Die Verbreitung moderner Datenverarbeitung, neuer Kommunikationsstrukturen und die Einführung vernetzter Systeme zeichnet sich durch Wachstumsraten zwischen 100 und 3000 Prozent aus. Diese Wachstumsraten sprengen die Vorstellungswelt gängiger Wirtschaftsbetrachtungen. Daraus resultierte insbesondere in den neunziger Jahren eine derart starke Überbewertung von IT - Unternehmen, dass die Geschäftsmodelle vieler Unternehmen dieser Branche nicht mehr genauer hinterfragt wurden.
Erst vernetzte Systeme ermöglichten zur gleichen Zeit eine deutliche Beschleunigung des Globalisierungsprozesses in seiner zweiten Stufe, als Zunahme des Kapital- und Warenverkehrs durch steigenden Export und Import, und in seiner vierten Stufe, als Zunahme grenzüberschreitender Kommunikation. Neue und moderne Kommunikationssysteme ermöglichten es Unternehmen weltweit tätig zu sein. Damit eröffneten sich auch die Möglichkeiten der günstigen Beschaffung und der Erschließung neuer Märkte, die zuvor nicht bedient werden konnten. Das Wachstum der Weltwirtschaft war zunächst eine primäre Folge. So erschien auch eine Investition in die entsprechenden Informationssysteme nicht nur sinnvoll sondern notwendig, um die entsprechenden Nutzeffekte ebenfalls in Anspruch nehmen zu können.
Sekundärer Effekt der steigenden Globalisierung war ein im zeitlichen Verlauf steigender Konkurrenzdruck. Es wurde für Unternehmen zwar einfacher, mit geringeren Kosten zu beschaffen, gleichzeitig wurde es jedoch schwieriger, die jeweiligen Produkte auf den Märkten abzusetzen. Die Folge dieser Entwicklung war, dass verstärkt die Wirtschaftlichkeit der unternehmensinternen Tätigkeiten geprüft und hinterfragt wurde.
1 Struktur und Ziele der Arbeit: Einleitung in die Problematik der IT-Investitionen, Zieldefinition der Arbeit und Überblick über den strukturellen Aufbau.
2 Begriffe und Definitionen: Fundamentale Begriffsbestimmung von Informationssystemen, Strategie, Wirtschaftlichkeit und Portfoliokonzepten im Management-Kontext.
3 Probleme der Wirtschaftlichkeitsbeurteilung: Identifikation allgemeiner und spezifischer Herausforderungen bei der Bewertung von IS-Investitionen, insbesondere in Bezug auf Zuordnung und Monetarisierung.
4 Verfahren zur Wirtschaftlichkeitsbeurteilung: Systematische Kategorisierung und Vorstellung verschiedener klassischer sowie moderner Bewertungsverfahren.
5 Analyse nach allgemeinen Gesichtspunkten: Kritische betriebswirtschaftliche Analyse und Hinterfragung der zuvor vorgestellten Verfahren hinsichtlich ihrer Eignung.
6 Spezielles Anforderungsprofil: Herleitung eines Anforderungsprofils für moderne Wirtschaftlichkeitsanalysen von Informationssystemen basierend auf identifizierten Problembereichen.
7 Analyse unter dem speziellen Anforderungsprofil: Anwendung des Anforderungsprofils auf die zuvor analysierten Verfahren mittels eines Ausschlussverfahrens.
8 Modell des Projektwirtschaftlichkeitsportfolios: Entwurf und Detaillierung des neuen Modells als Lösung zur ganzheitlichen Bewertung von IS-Projekten.
9 Experimentelle praktische Modellprüfung: Validierung des entwickelten Ansatzes durch Experteninterviews und Fallbeispiele in der Praxis.
10 Kritik und Ausblick: Zusammenfassende kritische Betrachtung des Modells und Skizzierung notwendiger künftiger Forschungsschritte.
Wirtschaftlichkeitsbeurteilung, Informationssysteme, Investitionsrechnung, Projektwirtschaftlichkeitsportfolio, Integrationsfaktor, Wirkungsketten, Nutzwertanalyse, Strategisches Management, IT-Controlling, Unternehmenswert, Prozessanalyse, Modellprüfung, Investitionsentscheidung, Stakeholder, Kapitalwert.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Herausforderung, Investitionen in komplexe Informationssysteme betriebswirtschaftlich fundiert zu bewerten, um das Risiko von Fehlentscheidungen bei IT-Projekten zu minimieren.
Zentrale Themen sind die Wirtschaftlichkeitsbeurteilung, das Management von Informationssystemen, Investitionsrechenverfahren und die Portfolioanalyse zur strategischen Unterstützung von Entscheidungsträgern.
Das Ziel ist die Entwicklung eines innovativen Modells, des "Projektwirtschaftlichkeitsportfolios", das in der Lage ist, die spezifischen Anforderungen und Probleme der IT-Bewertung ganzheitlich zu adressieren.
Die Arbeit kombiniert eine Literatur- und Methodenanalyse existierender betriebswirtschaftlicher Verfahren mit einer anschließenden kritischen Bewertung und einer experimentellen Modellprüfung durch Experteninterviews.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Grundlagen, die Analyse von Problemen bei der Zuordnung und Monetarisierung von IT-Nutzen, die Vorstellung bestehender Verfahren sowie die Entwicklung und Validierung des neuen Portfolio-Modells.
Die Arbeit lässt sich vor allem über Begriffe wie Projektwirtschaftlichkeitsportfolio, Integrationsfaktor, IT-Investitionen, Wirkungskettenanalyse und Wirtschaftlichkeitsbeurteilung definieren.
Im Gegensatz zu isolierten klassischen Verfahren ermöglicht das Modell eine ganzheitliche Sichtweise, indem es das Informationssystem in den Kontext der bestehenden Infrastruktur einbettet und den Nutzen über Wirkungsketten innerhalb des gesamten Unternehmens portfoliogestützt ableitet.
Der Integrationsfaktor ist ein zentrales neues Element des Modells, das quantifiziert, in welchem Maße ein Informationssystem in die bestehende Systemlandschaft integriert werden muss und welche Auswirkungen dies auf die Wirtschaftlichkeit hat.
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