Diplomarbeit, 2011
144 Seiten, Note: 1,0
1. Vorgehensweise und Zielsetzung
2. Business Modell eines Profifußballclubs am Beispiel Bundesliga
2.1 Umsatzquellen
2.2 Kostenstruktur
2.3 Gewinn- und Verlustsituation
2.4 Finanzierungsstruktur
2.5 Finanzwirtschaftliche Situation in den Top-5-Ligen Europas
3. Restriktionen bei Beteiligungen an Profifußballclubs
3.1 Situation in Deutschland – „50+1“-Regelung der DFL
3.2 Situation in Europa – Financial Fair Play Konzept der UEFA
4. Beteiligungen im Profifußball
4.1 Direkte Beteiligung am Fußballclub
4.1.1 Strategische Beteiligung durch Wirtschaftsunternehmen
4.1.1.1 Bayern München – adidas und Audi
4.1.1.2 Wolfsburg – Volkswagen und Leverkusen – Bayer
4.1.1.3 Salzburg, New York und Leipzig – Red Bull
4.1.2 Private Equity Beteiligung
4.1.2.1 Beteiligung durch einzelnen Private Equity Investor
4.1.2.1.1 Bundesliga – TSG 1899 Hoffenheim und TSV 1860 München
4.1.2.1.2 Premier League – Arsenal London, Manchester United & Co.
4.1.2.1.3 Serie A – AS Rom, FC Bologna & Co.
4.1.2.1.4 Primera Division – RCD Mallorca, FC Getafe & Co.
4.1.2.2 Finanzbeteiligung durch Private Equity Firma
4.1.2.2.1 Paris St.-Germain – Colony Capital und Qatar Sports Investment
4.1.2.2.2 Fußball als Assetklasse für Private Equity Firmen
4.1.3 Beteiligung durch Fans als Investoren
4.2 Beteiligung an verwertbaren Rechten eines Fußballclubs
4.2.1 Beteiligung an Transferrechten
4.2.1.1 Hamburger SV – Kühne
4.2.1.2 Hertha BSC Berlin – Anonymer Investor
4.2.2 Beteiligung an medialen Übertragungsechten
4.3 Bewertung aller Beteiligungsformen aus Club- und Investorensicht
5. Attraktivität der Bundesligisten 2010/11 für Investoren – Potentialanalyse der Clubs auf Basis des SWASM-Modells
5.1 Auswahl der Kriterien und Aufbau der SWASM-Potentialanalyse
5.2 Analyse der Bundesligisten in den fünf SWASM-Kernbereichen
5.2.1 Sportliches Potential
5.2.1.1 Nationale und internationale Titel
5.2.1.2 Historische Spielquoten
5.2.1.3 Performance der Spieler
5.2.1.4 Erfolgsbilanz der Trainer
5.2.2 Wirtschaftliches Potential
5.2.2.1 Umsatzstärke
5.2.2.2 Umsatzwachstum
5.2.2.3 Profitabilität
5.2.2.4 Investitionseffizienz
5.2.3 Anhängerpotential
5.2.3.1 Aktuelle Mitgliederzahlen
5.2.3.2 Mitgliederwachstum
5.2.3.3 Umsatz pro Mitglied
5.2.4 Stadionpotential
5.2.5 Markenpotential
5.3 Ergebnisse der SWASM-Potentialanalyse
5.3.1 Aggregierte Bundesliga-Rankings für jeden SWASM-Kernbereich
5.3.2 Finales Bundesliga-Ranking auf Basis des gewichteten SWASM-Modells
6. Thesenförmige Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse
Die Arbeit analysiert die Attraktivität von deutschen Profifußballclubs für potenzielle Investoren. Ziel ist es, das Geschäftsmodell der Bundesliga zu verstehen, verschiedene Beteiligungsformen zu untersuchen und auf Basis eines eigens entwickelten Modells (SWASM) eine Empfehlung für Investitionsmöglichkeiten abzuleiten.
4.1.1.1 Bayern München – adidas und Audi
Im Rahmen des über 300 Mio. Euro teuren Baus der Allianz Arena gliederte der FC Bayern München e.V. Anfang 2002 seine Fußballabteilung aus dem Hauptverein aus und wandelte diese in die Aktiengesellschaft FC Bayern München AG um. Bereits im Juli desselben Jahres wurde eine zehnprozentige Beteiligung an der FC Bayern München AG an die damalige adidas-Salomon AG (heute adidas AG) veräußert. Nach Unternehmensangaben überwies adidas ca. 77 Mio. Euro an den deutschen Rekordmeister und erhielt im Gegenzug 2,5 Mio. Aktien. Bei einem unterstellten hundertprozentigen Investment von adidas resultiert eine Bewertung der FC Bayern München AG von rd. 770 Mio. Euro.
Die seit 50 Jahren bestehende Sponsoring-Partnerschaft zwischen dem Herzogenauracher Sportartikelhersteller und dem 17-maligen deutschen Meister wurde jüngst bis 2020 verlängert. Dass Heribert Hainer, Vorstandsvorsitzender der adidas Gruppe und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der FC Bayern München AG, die Partnerschaft als „einmalige Erfolgsgeschichte“ beschreibt und in ihr „weit mehr als eine langjährige Zusammenarbeit als Sponsor und Ausrüster“ sieht, verdeutlicht die immense strategische Bedeutung des Investments von adidas beim deutschen Branchenprimus. Die Bayern zählten bereits damals zu den bekanntesten europäischen Clubs mit enormem Werbewert. Bei zunehmendem Wettbewerb um die Vermarktung der Topvereine in Europa konnte sich adidas als Ausrüster den Verlust seines Vorzeigevereins auf dem deutschen Markt an die Konkurrenz nicht erlauben.
1. Vorgehensweise und Zielsetzung: Einleitung in die Themenstellung, Erläuterung der Struktur der Arbeit und Darstellung des methodischen Vorgehens bei der Analyse der Profifußballclubs.
2. Business Modell eines Profifußballclubs am Beispiel Bundesliga: Detaillierte Untersuchung der ökonomischen Grundlagen, Umsatzquellen, Kostenstrukturen und Finanzierungsformen der deutschen Bundesliga.
3. Restriktionen bei Beteiligungen an Profifußballclubs: Beleuchtung der regulatorischen Rahmenbedingungen, insbesondere der 50+1-Regel in Deutschland und des Financial Fair Play Konzepts der UEFA.
4. Beteiligungen im Profifußball: Analyse verschiedener Modelle wie strategische Partnerschaften, Private Equity Beteiligungen sowie Faninvestitionen anhand von nationalen und internationalen Beispielen.
5. Attraktivität der Bundesligisten 2010/11 für Investoren – Potentialanalyse der Clubs auf Basis des SWASM-Modells: Empirische Untersuchung der Bundesligavereine basierend auf einem selbst entwickelten Potentialanalysemodell zur Identifikation attraktiver Investitionsobjekte.
6. Thesenförmige Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse: Zusammenfassende Darstellung der wichtigsten Erkenntnisse und Thesen zur ökonomischen Lage und Investitionstauglichkeit der untersuchten Fußballclubs.
Profifußball, Bundesliga, Investoren, Private Equity, 50+1-Regelung, Financial Fair Play, Sponsoring, Medienrechte, Potentialanalyse, SWASM-Modell, Sportmarketing, Clubfinanzierung, Eigenkapital, Fremdkapital, Markenführung.
Die Arbeit untersucht die Attraktivität von deutschen Profifußballclubs aus der Sicht potenzieller Investoren unter Berücksichtigung ökonomischer und regulatorischer Rahmenbedingungen.
Es werden strategische Wirtschaftsunternehmen, Private Equity Investoren, Mäzene und Faninvestoren analysiert.
Das Ziel ist es, auf Basis eines selbst erstellten Analysemodells (SWASM) die attraktivsten Bundesligisten für Investoren zu identifizieren.
Es wird eine Kombination aus Literaturrecherche, Analyse der aktuellen Geschäftszahlen der Bundesliga und einer eigenen Potentialanalyse der Clubs durchgeführt.
Die Themen umfassen die Finanzwirtschaft der Bundesliga, regulatorische Hindernisse (50+1), Beteiligungsformen sowie eine empirische Bewertung von sportlichem und wirtschaftlichem Erfolg.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Profifußball, Investoren, Private Equity, 50+1-Regel und Finanzielle Performance geprägt.
Die Regelung schränkt die Beteiligungsmöglichkeiten externer Investoren an deutschen Fußballclubs ein, was die Attraktivität für Investoren im Vergleich zu anderen europäischen Ligen stark beeinflusst.
Das SWASM-Modell bewertet Clubs in den fünf Bereichen Sport, Wirtschaft, Anhänger, Stadion und Marke, um ein aggregiertes Investitionsranking zu erstellen.
Es fungiert als zukünftige regulatorische Restriktion, die sicherstellen soll, dass Clubs nicht mehr Geld für Gehälter und Transfers ausgeben, als sie operativ einnehmen.
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