Bachelorarbeit, 2017
58 Seiten, Note: 2
EINLEITUNG
1.1 PROBLEMSTELLUNG
1.2 ZIELSETZUNG
1.3 FORSCHUNGSFRAGEN
1.4 METHODISCHE VORGANGSWEISE
1.5 AUFBAU DER ARBEIT
HAUPTTEIL
1.6 BEGRIFFSDEFINITIONEN
1.6.1 Wasserversorgungsunternehmen
1.6.2 Leistungsmesssysteme
1.6.3 Benchmarking
1.6.4 Das Drei-Säulen-Modell der nachhaltigen Entwicklung
1.7 LITERATURE-REVIEW
1.7.1 Auswahl der Forschungsfragen, Datenbanken, Festlegung der Suchtermini
1.7.2 Festlegung der Screening-Kriterien
1.7.3 Deskriptive Analyse
1.7.4 Synthese der Ergebnisse
1.7.5 Limitationen der Arbeit
ZUSAMMENFASSUNG UND DISKUSSION
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, den aktuellen wissenschaftlichen Forschungsstand zur Leistungsmessung in Wasserversorgungsunternehmen systematisch abzubilden, dabei wesentliche Einflussfaktoren zu identifizieren und aktuelle Forschungslücken für zukünftige wissenschaftliche Untersuchungen aufzuzeigen.
1.6.2 Leistungsmesssysteme
Der Begriff „Leistungsmessung“ wird überwiegend auf die Erfassung der Zielerreichung und die Bewertung der Effizienz bezogen, wie in folgender Definition von NEELY et al. (1995):
„Leistungsmessung definiert den Prozess der Quantifizierung der Effizienz und Effektivität der Tätigkeiten.“
Leistungsmesssysteme werden von den übergeordneten Unternehmenszielen abgeleitet und basieren auf Leistungsindikatoren, welche die Überwachung der Unternehmensleistung und die Erfassung der Zielerreichung ermöglichen. Aufgrund der Leistungserfassung anhand von Messindikatoren werden leistungsschwache Unternehmensbereiche ersichtlich. Durch die Identifikation der unternehmensinternen Schwachstellen werden Möglichkeiten zur Reduzierung des benötigten Ressourcenbedarfs und zur Maximierung des Unternehmensgewinnes offengelegt. Darüber hinaus wird die Wahrscheinlichkeit der Zielerreichung erhöht, indem gezielte Maßnahmen zur Verbesserung von leistungsschwachen Unternehmensbereichen eingesetzt werden.
Die Messung und Bewertung der Unternehmensleistung von Wasserversorgungsunternehmen wird durch die Tatsache, dass Wasserversorger häufig über eine monopolistische Macht verfügen, erschwert. Da in monopolistischen Märkten die Preis- und Kostenbildung nicht durch den Marktwettbewerb bestimmt werden, würde die Leistungsmessung anhand von finanzorientierten Leistungsindikatoren zu verfälschten Ergebnissen führen. Aus diesem Grund wird die Effizienz zur Beurteilung der unternehmerischen Leistung verwendet. Denn anhand der Effizienz wird ersichtlich, wie viele Ressourcen von den Unternehmen benötigt werden, um eine gewisse Menge an Trinkwasser bereitzustellen.
EINLEITUNG: Dieses Kapitel erläutert die Problemstellung der globalen Wasserversorgung und definiert das Ziel, den Forschungsstand zur Leistungsmessung in diesem Sektor systematisch zu untersuchen.
HAUPTTEIL: Der Hauptteil enthält die Begriffsdefinitionen relevanter Konzepte und führt ein systematisches Literature-Review durch, um den Stand der Forschung, verwendete Theorien und empirische Ergebnisse zusammenzuführen und zu analysieren.
ZUSAMMENFASSUNG UND DISKUSSION: In diesem Teil werden die Ergebnisse der Analyse zusammengefasst, die Bedeutung der untersuchten Theorien reflektiert und zukünftiger Forschungsbedarf, insbesondere für Entwicklungsländer, abgeleitet.
Leistungsmessung, Wasserversorgungsunternehmen, Benchmarking, Leistungsindikatoren, Exogene Einflussfaktoren, Literature-Review, Effizienz, Nachhaltigkeit, Prinzipal-Agenten-Theorie, Unternehmensleistung, Wasserversorgungswirtschaft, Regulierungsbehörde, Entwicklungsländer, Ressourcenverbrauch, Wertorientierte Leistungsmessung
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem aktuellen Forschungsstand zur Leistungsmessung in Wasserversorgungsunternehmen, um Grundlagen für effizientere und nachhaltigere Prozesse zu schaffen.
Die Arbeit gliedert sich in die vier zentralen Bereiche: Leistungsmesssysteme, Leistungsindikatoren, Benchmarking und die Analyse exogener Einflussfaktoren.
Das Hauptziel besteht darin, den derzeit gesicherten Stand der wissenschaftlichen Forschung abzubilden und auf Basis einer Literaturanalyse bestehende Forschungslücken aufzuzeigen.
Die Autorin nutzt die Methode eines systematischen Literature-Reviews, um wissenschaftliche Journalartikel zu identifizieren, zu kategorisieren und inhaltlich auszuwerten.
Der Hauptteil widmet sich der Definition grundlegender Begriffe sowie der detaillierten Auswertung der Literatur bezüglich Theorien, empirischer Ergebnisse und methodischer Ansätze.
Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Leistungsmessung, Wasserversorgung, Benchmarking, Effizienz, Nachhaltigkeit und exogene Einflussfaktoren geprägt.
Die Theorie dient als übergeordneter Bezugsrahmen, um die Informationsasymmetrien zwischen Wasserversorgern und ihren Stakeholdern sowie die Notwendigkeit von Regulierungen und Benchmark-Vergleichen zu erklären.
Die Arbeit identifiziert die Leistungsmessung in Entwicklungsländern als größte Forschungslücke, da dort aufgrund struktureller Probleme ein besonders hoher Bedarf an effizienterem Ressourcenmanagement besteht.
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