Diplomarbeit, 2005
86 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Begriffsbestimmungen
2.1. Definition des Alterns
2.2. Alterungsprozesse
2.3. Definition Gesundheit
2.3.1. Einflussfaktoren auf die Gesundheit
2.3.2. Gesundheitsmodelle im Vergleich
3. Demographischer Wandel
3.1. Begriff des demographischen Wandels und seine Einflussgrößen
3.1.1. Mortalität
3.1.2. Fertilität
3.1.3. Wanderungen
3.2. Demographische Problemfelder
4. Haupterkrankungen im Alter
4.1. Herz-Kreislauf-Erkrankungen
4.1.1. Herzinfarkt
4.1.2. Schlaganfall
4.2. Demenzen
4.2.1. Alzheimersche Krankheit
4.2.2. Vaskuläre Demenz
4.3. Stoffwechselstörungen
4.3.1. Diabetes mellitus
4.3.2. Schilddrüsenfunktionsstörungen
4.4. Osteoporose
4.4.1. Sturzkrankheit
4.4.2. Frakturen
4.5. Depressionen
4.6.Multimorbidität
4.7. Chronische Erkrankungen
5. Pflegebedürftigkeit
5.1. Feststellung der Pflegebedürftigkeit
5.2. Häufige Ursachen der Pflegebedürftigkeit im Alter
6. Prävention und Gesundheitsförderung als Aufgabenfeld für die Soziale Arbeit
6.1. Prävention im Gesundheitswesen
6.1.1. Primärprävention
6.1.2. Sekundärprävention
6.1.3. Tertiärprävention
6.2. Gesundheitsförderung
6.3. Methoden und Ansätze zur Prävention und Gesundheitsförderung
6.4. Prävention und Gesundheitsförderung am Beispiel eines Lebenszyklus
7. Fazit
8. Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht die zentrale Forschungsfrage, ob ein gesundes Älterwerden möglich ist, indem sie den demographischen Wandel, altersbedingte Krankheitsbilder und die Bedeutung von Prävention sowie Gesundheitsförderung aus der Perspektive der Sozialen Arbeit analysiert.
4.2.1. Alzheimersche Krankheit
Wie bereits erwähnt ist die Alzheimer- Demenz die häufigste Form der Demenz. Sie entsteht durch den allmählichen Untergang von Nervenzellen und Schaltstellen des Gehirns. Über einen Zeitraum von Jahren kommt es dabei zu einem Hirnmassenschwund, der so genannten Atrophie. Die Ursachen der Erkrankung sind von der Wissenschaft noch nicht eindeutig geklärt.
Das Risiko, an der Alzheimer-Krankheit zu erkranken, steigt mit dem Alter. Einer von 10 Menschen über 65 Jahre ist ein Opfer. Jedoch kann man auch schon früher erkranken. Die seltene Form der Alzheimer-Krankheit, die vor dem 65. Lebensjahr auftritt, ist genetisch bedingt. Diese bildet jedoch nur einen Anteil von 5 Prozent aller Erkrankungen. Weitere Risikofaktoren sind ein erhöhter Cholesterinspiegel, Bluthochdruck und Diabetes mellitus.
Die Krankheit verläuft schleichend. Sie beginnt mit leichten Symptomen, wie das vergessen kleinerer Dinge und endet mit dem vollkommenen Vergessen. Der Erkrankte kann in diesem Stadium seine Umgebung nicht mehr wahrnehmen und wird zum Pflegefall. Eine Heilung der Alzheimer- Krankheit ist nicht möglich, man kann lediglich den Risikofaktoren entgegenwirken. Die durchschnittliche Lebensdauer bei Diagnosestellung einer Alzheimer Erkrankung liegt bei 6 Jahren.
1. Einleitung: Stellt die Fragestellung der Arbeit vor, ob man gesund alt werden kann, und erläutert den strukturellen Aufbau der Untersuchung.
2. Begriffsbestimmungen: Definiert die zentralen Begriffe Altern und Gesundheit sowie die Bedeutung von Gesundheitsmodellen wie dem biomedizinischen und dem salutogenetischen Ansatz.
3. Demographischer Wandel: Beleuchtet Einflussgrößen wie Mortalität, Fertilität und Wanderungen sowie die daraus resultierenden wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen.
4. Haupterkrankungen im Alter: Beschreibt typische Alterserkrankungen wie Herz-Kreislauf-Leiden, Demenz, Stoffwechselstörungen und Osteoporose.
5. Pflegebedürftigkeit: Analysiert die rechtlichen Definitionen der Pflegebedürftigkeit sowie deren häufigste Ursachen im Alter.
6. Prävention und Gesundheitsförderung als Aufgabenfeld für die Soziale Arbeit: Erläutert Konzepte der Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention und den Empowerment-Ansatz in verschiedenen Lebensphasen.
7. Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit individueller Prävention zur Erhaltung der Lebensqualität im Alter.
8. Zusammenfassung: Rekapituliert kurz die Kernergebnisse der Untersuchung.
Altern, Gesundheit, Demographischer Wandel, Pflegebedürftigkeit, Prävention, Gesundheitsförderung, Soziale Arbeit, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz, Stoffwechselstörungen, Osteoporose, Multimorbidität, Salutogenese, Lebensqualität, Empowerment.
Die Diplomarbeit untersucht die Voraussetzungen und Möglichkeiten, gesund alt zu werden, unter Berücksichtigung medizinischer, sozialer und ökologischer Faktoren.
Die Arbeit behandelt den demographischen Wandel, häufige Alterskrankheiten, die Pflegebedürftigkeit und Strategien der Prävention sowie Gesundheitsförderung im Kontext der Sozialen Arbeit.
Die Forschungsfrage lautet: „Kann man gesund alt werden?“ und zielt darauf ab, Möglichkeiten zu identifizieren, wie Individuen und die Soziale Arbeit einen gesunden Alterungsprozess fördern können.
Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse zu medizinischen und gerontologischen Themen, ergänzt durch ein Experten- bzw. Zeitzeugeninterview im Anhang zur Veranschaulichung der theoretischen Aspekte.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Begriffen, die Analyse der demographischen Entwicklung, die Darstellung spezifischer Haupterkrankungen im Alter und die Erläuterung präventiver Maßnahmen sowie gesundheitsförderlicher Settings.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie gesundes Altern, Prävention, Demographischer Wandel, Soziale Arbeit und Gesundheitsmodelle charakterisieren.
Die Arbeit differenziert präzise in Primärprävention (vor Schädigung), Sekundärprävention (Früherkennung) und Tertiärprävention (Verhinderung der Verschlimmerung).
Das Kohärenzgefühl dient als zentrale Komponente im salutogenetischen Modell, um zu erklären, warum Menschen trotz Risikofaktoren ihre Gesundheit bewahren können.
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