Masterarbeit, 2018
82 Seiten
Politik - Allgemeines und Theorien zur Internationalen Politik
1. Einleitung
2. Begriffliche Erklärung von Macht, Recht und Internationale Beziehungen
2.1 Allgemein
2.1.1 Macht
2.1.2 Recht
2.1.3 Internationale Beziehungen
3. Natur des Völkerrechts
3.1 Kritiker und Leugner des Völkerrechts
3.1.1 Allgemein
3.1.2 Klassische Kritiker des Völkerrechts
3.1.3 Liberale und realistische Ideologie
3.1.3.1. Klassischer Idealismus: Kant, Hegel
3.1.3.2. Klassischer Realismus: Morgenthau, Carr
3.1.3.3. Liberalismus: Rawls, Czempiel
3.1.4 Die Postmoderne im Völkerrecht
3.2. Schlussfolgerungen bezüglich der mangelnden Durchsetzbarkeit des Völkerrechts
3.2.1. Vergleich zwischen Völkerrecht und innerstaatlichem Recht
3.2.2. Zwingendes Recht und die Einhaltung der Verträge
4. Internationale Ordnung
4.1 Weltordnungsmodelle
4.1.1 Unipolarität
4.1.2 Bipolarität
4.1.3 Multipolarität
4.1.4 Gleichgewicht der Mächte
5. Die Vereinten Nationen - UN
5.1 Historie der Vereinten Nationen
5.2 Die Rolle der UN im Schatten der US-Hegemoniebestrebung
5.3 Die Legitimität der UN
6. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen
6.1 Der Sicherheitsrat in der Charta der Vereinten Nationen
6.2 Aufgaben und Stellung
6.2.1 Humanitäre Intervention
6.2.2 Responsibility to Protect
6.3 Das Vetorecht
6.4 Beispiele von UN-Resolutionen
6.4.1 Resolution 1199, Kosovo Krieg und NATO Einsatz gegen Jugoslawien
6.4.2 Der Entwurf der Resolution des Vereinten Königreichs bezugnehmend auf Genozid in Srebrenica
7. Zusammenfassendes Ergebnis
Diese Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen Macht und Recht innerhalb der internationalen Beziehungen, insbesondere unter dem Einfluss der ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates. Ziel ist es zu klären, ob das Völkerrecht durch machtpolitische Interessen der Großmächte an Bedeutung verliert und ob der Sicherheitsrat in seiner aktuellen Struktur noch seinem Mandat zur Friedenssicherung gerecht werden kann.
2.1.1 Macht
“That some people have more power than others is one of the most palpable facts of human existence.” If these assertions needed any documentation, one could set up an endless parade of great names from Plato and Aristotle through Machiavelli and Hobbes to Pareto and Weber to demonstrate that a large number of seminal social theorists have devoted a good deal of attention to power and the phenomena associated with it.”
Macht – so wird es oft erklärt – bedeutet, dass ein Akteur seinen Willen, Verhalten und Denken, einem anderen aufzwingt, was voraussetzt, dass es zwei Kontrahenten gibt die sich gegenüberstehen – und dass sich im Rahmen dieser Machtausübung der Stärkere findet, der seine Macht auf den Schwächeren ausübt, dieser kann als Einzelindividuum agieren oder als Gruppe. Es mag den Anschein haben, dass diese “Formel“ auch analog für die internationalen Beziehungen gilt.
1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Fragestellung ein, wie das Völkerrecht unter dem Einfluss von Machtkonstellationen in der Staatengemeinschaft steht.
2. Begriffliche Erklärung von Macht, Recht und Internationale Beziehungen: Es werden die theoretischen Grundlagen der zentralen Begriffe erläutert, um ein Verständnis für deren Bedeutung in der internationalen Ordnung zu schaffen.
3. Natur des Völkerrechts: Dieses Kapitel analysiert die völkerrechtskritischen Strömungen und diskutiert die mangelnde Durchsetzbarkeit des Völkerrechts sowie die Rolle des zwingenden Rechts.
4. Internationale Ordnung: Hier werden verschiedene Weltordnungsmodelle sowie die Rolle der Interdependenz und der Mächtegleichgewichte auf internationaler Ebene erörtert.
5. Die Vereinten Nationen - UN: Dieses Kapitel betrachtet die Historie, die Legitimität und die Rolle der UN im Spannungsfeld zwischen multilateralen Hoffnungen und hegemonialen Interessen.
6. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen: Es werden die Aufgaben, die Zusammensetzung und insbesondere das blockierende Vetorecht im Sicherheitsrat an Hand konkreter historischer Fallbeispiele analysiert.
7. Zusammenfassendes Ergebnis: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Rolle der Vereinten Nationen als Stabilisierungsfaktor sowie die Machtverhältnisse im UN-Sicherheitsrat.
Macht, Recht, Internationale Beziehungen, Völkerrecht, Vereinte Nationen, UN-Sicherheitsrat, Resolutionen, Vetorecht, Hegemonie, Weltordnung, Friedenssicherung, Konfliktlösung, Souveränität, Machtgleichgewicht, Internationale Staatengemeinschaft.
Die Arbeit untersucht das Verhältnis von Recht und Macht im Kontext der internationalen Beziehungen und analysiert kritisch, wie machtpolitische Interessen der Vetomächte das Völkerrecht und die Handlungsfähigkeit der Vereinten Nationen beeinflussen.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen von Macht und Recht, die Strukturen der internationalen Ordnung, die Rolle der UNO sowie die Praxis der Konfliktregulierung durch den Sicherheitsrat.
Die Forschungsfrage ist, ob das Völkerrecht aufgrund der machtpolitischen Interessen der einflussreichsten Mitglieder des Sicherheitsrates zunehmend an Bedeutung verliert und ob das Vetorecht den Sicherheitsrat in seiner Funktion blockiert.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse der internationalen Beziehungen und einer Untersuchung spezifischer Fallbeispiele, wie den UN-Resolutionen zum Kosovo und zu Srebrenica.
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Rechtsnatur des Völkerrechts, die Analyse von Weltordnungsmodellen sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen.
Die wichtigsten Schlagworte sind Macht, Recht, Völkerrecht, UN-Sicherheitsrat, Vetorecht, Weltordnung und internationale Beziehungen.
Das Vetorecht ermöglicht es den fünf ständigen Mitgliedern, Entscheidungen, die ihren eigenen außenpolitischen Interessen zuwiderlaufen, zu blockieren, was zur Lähmung des Sicherheitsrates führt und die Durchsetzung universeller Völkerrechtsnormen erschwert.
Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass die UNO trotz ihrer institutionellen Schwächen und der Blockaden im Sicherheitsrat ein unentbehrlicher Stabilisierungsfaktor des internationalen Systems bleibt, auch wenn sie oft als Deckmantel für nationale Interessen genutzt wird.
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