Masterarbeit, 2018
115 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Zentrale Fragestellung
1.2 Aufbau der Arbeit
1.3 Aktueller Forschungsstand
2 Soziale Medien
2.1 Exkurs: Antisoziale Netzwerke
2.1.1 Cybermobbing
2.1.2 Cyberstalking
2.1.3 Shitstorm
2.2 Instagram
2.2.1 Instagram Grundlagen und Begriffe
2.2.2 Wahrnehmung der Plattform
2.2.3 Instagram für Unternehmen
2.3 Influencer
2.4 Influencer Marketing
2.5 Influencer Marketing auf Instagram
2.6 Word-of-Mouth
3 Psychologischer Hintergrund
3.1 Kommunikationstheorien
3.1.1 Parasoziale Interaktionen
3.1.2 Zwei-Stufen-Modell
3.1.3 Multi-Step-Flow-Modell
3.1.4 Zwei-Zyklen-Modell
3.1.5 Dynamisch-transaktionaler-Ansatz
3.1.6 Übersichtsgrafik der Kommunikationstheorien
3.2 Einstellungstheorien
3.2.1 Elaboration-Likelihood-Modell
3.2.2 Peer Group
3.2.3 Social-Impact-Theorie
3.2.4 Dual-Process-Theorie
3.2.5 Theorie der sozialen Identität
3.2.6 Bandwagon-Effekt
3.2.7 Reaktanztheorie
3.2.8 Nachkaufdissonanz
3.2.9 Übersichtsgrafik der Einstellungstheorien
3.2.9.1 Funktion von Vorbildern
3.2.9.2 Models in der Werbung
3.3 Übersichtsgrafik des psychologischen Hintergrundes
3.4 Hypothesen
3.4.1 Relevante Hypothesen
3.4.2 Übersicht aller Hypothesen
4 Methode und Studie
4.1 Untersuchungsdesign
4.2 Quantitative Befragung
4.2.1 Zielgruppendefinition
4.2.2 Fragebogenkonstruktion
4.2.3 Gütekriterien
4.3 Untersuchungsablauf
5 Ergebnisauswertung
5.1 Reliabilität der verwendeten Instrumente
5.2 Datenaufbereitung und Stichprobenbeschreibung
5.3 Auswertung der Hypothesen
6 Diskussion und Ausblick
6.1 Interpretation der Ergebnisse
6.2 Reflexion der Untersuchung
6.3 Ideen für weitere Untersuchungen
7 Handlungsempfehlung zur Influencer-Identifikation
7.1 Prozess der Influencer-Identifikation
7.2 Influencer-Index
7.3 Beispielhafte Anwendung des Influencer-Indexes
8 Fazit
Die vorliegende Masterarbeit zielt darauf ab, Kriterien zu identifizieren, anhand derer Unternehmen geeignete Meinungsführer (Influencer) auf Instagram für ihre spezifischen Marketingzwecke auswählen können. Hierzu wird eine quantitative Forschung durchgeführt, die auf vorangegangenen qualitativen Erkenntnissen basiert, um diese zu überprüfen und in einen praxisorientierten Index zur Influencer-Identifikation zu überführen.
2.4 Influencer Marketing
Influencer Marketing beschreibt eine Art Kunst, den richtigen Influencer für individuelle Marken- und Unternehmenszwecke zu identifizieren und zu nutzen. Konsumenten haben das Vertrauen in klassische Werbung verloren und werden von Online-Bannern beispielweise kaum noch angesprochen. Durch Influencer Marketing wird den Marken eine neue Art der Kommunikation ermöglicht. Anstatt Berühmtheiten aus Mode, Film oder Sport für ihre Werbezwecke einzusetzen, können Unternehmen mit Meinungsführern in sozialen Netzwerken kooperieren, um ihre Markenbotschaft glaubwürdig zu verbreiten. Diese Botschaften werden in Form von gesponserten Inhalten durch Influencer kommuniziert und können ganz verschiedene Formen annehmen. (Gassmann Rodriguez et al., 2016) Abgesehen von unzähligen Themen- und Interessengebieten auf sozialen Netzwerken nehmen auch die Formen der Produktplatzierung unzählige Formate an. Besonders beliebt ist der Einsatz von Influencern zu Marketingzwecken aktuell in Bereichen wie Mode, Fitness und Beauty. Gängig sind beispielsweise das offensichtliche Vorstellen und Bewerten von Produkten in Beiträgen auf Plattformen wie YouTube oder Instagram. Häufig werden Produkte von einem Influencer auch nur auf einem Foto oder in einem Video getragen und markiert bzw. verlinkt, um Aufmerksamkeit für die Marke zu generieren. Einige Unternehmen integrieren einen Rabattcode in die Kooperation, die der Influencer mit seiner Community teilt. Ein solcher Rabattcode schafft einen Mehrwert für die Anhänger eines Meinungsführers, erhöht allerdings auch die offensichtliche Werblichkeit eines gesponserten Beitrags. (Silberbach, 2017)
Je nach Reichweite und individueller Kooperationsabsprache erhalten Influencer verschiedene Entlohnungen für ihre gesponserten Beiträge. Bei Influencern mit verhältnismäßig kleinen Reichweiten wird häufig nur das Produkt kostenfrei zugeschickt und vermarktet, Kooperationen mit reichweitenstarken Influencern können Unternehmen mehrere Tausend Euro kosten. (Silberbach, 2017)
Influencer haben eine persönliche Bindung zu ihrer Community und ihre Anhänger empfinden die Beziehung häufig wie eine Art Freundschaft (siehe Kapitel 3.1.1 Parasoziale Beziehungen). Ihre Follower haben sich bewusst dafür entschieden, die Beiträge dieser Person sehen zu wollen und infolgedessen ein Grundinteresse an den geteilten Inhalten. Die Glaubwürdigkeit des Meinungsführers überträgt sich bei sinnvollen Unternehmenskooperationen im Idealfall auf die Marke, demzufolge kann sich Vertrauenswürdigkeit, Sympathie und Glaubwürdigkeit der Marke erhöhen. Influencer Marketing kann die Markenbekanntheit ausweiten, das Markenbild positiv (bei falsch gewählten Kooperationen eventuell auch negativ) verändern und folglich die Verkaufszahlen steigern. (Silberbach, 2017)
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Influencer Marketings ein und definiert die zentrale Fragestellung der Arbeit bezüglich der Identifikation geeigneter Influencer auf Instagram.
2 Soziale Medien: Dieses Kapitel liefert einen Überblick über soziale Netzwerke mit Fokus auf Instagram, behandelt die Schattenseiten und stellt die Bedeutung von Influencern sowie Word-of-Mouth dar.
3 Psychologischer Hintergrund: Der theoretische Rahmen umfasst zentrale Kommunikationstheorien und Einstellungstheorien, um die Beeinflussbarkeit und das Verhalten von Nutzern gegenüber Influencern zu erklären.
4 Methode und Studie: Hier wird das Untersuchungsdesign der quantitativen Befragung beschrieben, einschließlich der Zielgruppendefinition, der Fragebogenkonstruktion und der angewandten Gütekriterien.
5 Ergebnisauswertung: Dieses Kapitel präsentiert die statistische Analyse der erhobenen Daten, die Reliabilität der Instrumente sowie die Prüfung der aufgestellten Hypothesen.
6 Diskussion und Ausblick: Die Ergebnisse werden interpretiert, kritisch reflektiert und in den theoretischen Kontext eingeordnet, zudem werden Ansätze für weiterführende Studien aufgezeigt.
7 Handlungsempfehlung zur Influencer-Identifikation: Auf Basis der Ergebnisse wird ein Prozess zur Identifikation von Influencern beschrieben und ein rationaler Index für die unternehmerische Praxis erstellt.
8 Fazit: Das Fazit fasst die zentrale Rolle des Influencer Marketings als relevante Marketing-Disziplin zusammen und unterstreicht die Bedeutung des entwickelten Identifikationsmodells.
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Die Arbeit untersucht das Influencer Marketing auf Instagram und erarbeitet, wie Unternehmen systematisch geeignete Meinungsführer für ihre Marketingziele identifizieren können.
Zentrale Themen sind die Plattform Instagram, die Rolle der Influencer als Multiplikatoren, der psychologische Hintergrund des Nutzerverhaltens sowie die Entwicklung eines messbaren Influencer-Indexes.
Die Forschungsfrage lautet: Anhand welcher Kriterien können Unternehmen für ihre individuellen Zwecke geeignete Influencer auf Instagram identifizieren?
Es handelt sich um eine quantitative Querschnittsstudie, die auf vorangegangenen qualitativen Erkenntnissen basiert und mittels einer standardisierten Online-Befragung (n=437) durchgeführt wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu sozialen Medien und psychologischen Kommunikationstheorien sowie einen empirischen Teil mit der Auswertung von Hypothesen zur Influencer-Wirkung.
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Influencer Marketing, Instagram, Glaubwürdigkeit, Erfolgsfaktoren, Community-Management und quantitative Marktforschung beschreiben.
Der Index ermöglicht es Unternehmen, die oft diffusen „weichen“ Erfolgsfaktoren eines Influencers (wie Inspiration oder Einzigartigkeit) mit harten Kennzahlen (Preis, Follower-Zahl, Kooperationshäufigkeit) zu verknüpfen und so eine rationale Vergleichsbasis zu schaffen.
Obwohl die Befragten das Thema als relevant einschätzen, zeigt die Studie, dass der Wissensstand über Fake Follower keinen signifikanten Einfluss auf die Bewertung der Glaubwürdigkeit hat, und widerlegt die Annahme, dass Follower-Zahlen für Nutzer völlig irrelevant sind.
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