Bachelorarbeit, 2018
86 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Themeneinführung und Relevanz
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Bachelorarbeit
2 Theoretischer Bezugsrahmen
2.1 Sharing als Ökonomisches Prinzip
2.2 Das Aufkommen der Sharing Economy
2.3 Grundlagen der Sharing Economy
2.3.1 Die Transaktionsmodelle der Sharing Economy
2.3.2 Segmente der Sharing Economy
2.4 Shared Mobility - Carsharing
2.4.1 Themeneinführung - Carsharing
2.4.2 Arten des Carsharings
2.4.3 Arbeitsrelevante Anbieter des Carsharing
2.4.4 Die Entwicklung der Carsharing-Branche
2.4.4.1 Generationsbedingte Einflüsse
2.4.5 Motive zur Nutzung von Carsharing-Angeboten
2.4.5.1 Ökonomischer Aspekt
2.4.5.2 Ökologischer Aspekt
3 Empirische Studie: Quantitativer Fragebogen zur Akzeptanz der Carsharing-Angebote
3.1 Forschungsfragen
3.2 Forschungshypothesen
3.3 Forschungsmethodisches Vorgehen
3.3.1 Festlegung der Quotenmerkmale
3.3.2 Stichprobengröße
3.3.3 Fragebogen
3.4 Datendarstellung und Auswertung
3.4.1 Der Erfolg der Carsharing-Branche in Abhängigkeit zur Region
3.4.2 Der Erfolg der Carsharing-Branche in Abhängigkeit zum Alter
3.4.3 Die Verschiebung der Werteordnung
3.4.4 Ökologie- und Nachhaltigkeitsgedanke als wesentlicher Faktor
3.4.5 Kostenersparnis als wesentlicher Faktor der Carsharing-Nutzung
3.4.6 Hindernisse der potenziellen Carsharing-Kunden
3.4.7 Das Carsharing-Angebot als etabliertes Trendprodukt
3.5 Interpretation der Ergebnisse
3.5.1 Die maßgeblichen Treiber der Carsharing-Branche
3.5.1.1 Digitalisierung
3.5.1.2 Flexibilität
3.5.1.3 Kostenersparnisse
3.5.1.4 Irrelevante Elemente
3.5.2 Nischenprodukt oder etabliertes Trendprodukt?
3.5.3 Ausblick
4 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die maßgeblichen Treiber der Sharing Economy mit einem Fokus auf die Automobilbranche (Carsharing). Ziel ist es, das Nutzungsverhalten der Konsumenten zu analysieren, um Erkenntnisse über die Erfolgsursachen zu gewinnen und daraus Handlungsempfehlungen sowie Prognosen für die Automobilindustrie abzuleiten.
1.1 Themeneinführung und Relevanz
„Someday we´ll look back on the 20th century and wonder why we owned so much stuff” (Walsh, 2011). Bryan Walsh, leitender Redakteur der Time International, hat mit diesem Zitat bereits vor sechs Jahren deutlich gemacht, dass unserer Gesellschaft mit den Folgen der Sharing Economy eine fundamentale Änderung bevorsteht. Denn die Sharing Economy stellt den Beginn einer neuen Ära dar. Einer Ära, die die Wirtschaft in vielen Bereichen grundlegend verändern wird. Rachel Botsman und Roo Rogers deckten in ihrem Buch „What’s Mine is Yours: The Rise of Collaborative Consumption“ auf, wie der neue Trend zu einem Wertewandel im Konsumentenbewusstsein führt. Diese Entwicklung wird unter anderem durch neuartige Technologien und dem Web 2.0 forciert (vgl. Botsman, Rogers, 2011, S. 44).
In den letzten Jahren sind vermehrt Plattformen entstanden, die den kollaborativen Konsum im Mittelpunkt stellen und so alle Menschen vereinen, die an der eigentumslosen Konsumform teilhaben möchten. Gerade bei der „Generation Y and Z“ zeichnet sich eine neue sozioökonomische Bewegung ab, die das Phänomen der Sharing Economy stark vorantreibt. Insgesamt gaben 82 Prozent der 18 - 29-Jährigen an, mindestens eines der vielen Sharing Angebote genutzt zu haben (vgl. PricewaterhouseCoopers GmbH, 2015, S. 7). Dadurch müssen sich auch die Unternehmen laufend verändern und zukünftige strategische Ausrichtungen überdenken.
1 Einleitung: Einführung in die Relevanz der Sharing Economy und Zielsetzung der wissenschaftlichen Untersuchung.
2 Theoretischer Bezugsrahmen: Definition des Sharing-Begriffs sowie Erläuterung der ökonomischen Grundlagen und verschiedenen Transaktionsmodelle.
3 Empirische Studie: Quantitativer Fragebogen zur Akzeptanz der Carsharing-Angebote: Beschreibung der methodischen Durchführung der Online-Befragung und Analyse der gewonnenen Daten zur Carsharing-Nutzung.
4 Fazit: Zusammenfassung der wesentlichen Treiber des Carsharing-Erfolgs sowie kritische Reflexion des Forschungsvorgehens.
Carsharing, Sharing Economy, Digitalisierung, Mobilität, kollaborativer Konsum, Free-Floating, stationsbasiertes Carsharing, Konsumentenverhalten, Geschäftsmodelle, Nachhaltigkeit, Kostenersparnis, Flexibilität, Generation Y, Generation Z, Shared Mobility.
Die Arbeit untersucht die Mechanismen und Treiber der Sharing Economy am Beispiel der Carsharing-Branche, um deren Entwicklungspotenzial und Auswirkungen auf die Automobilindustrie zu beleuchten.
Zentral sind die theoretischen Grundlagen des kollaborativen Konsums, die Analyse verschiedener Carsharing-Modelle (insbesondere Free-Floating vs. stationär) sowie die Auswertung des Konsumentenverhaltens.
Das primäre Ziel ist die Identifikation der wesentlichen Treiber für den Erfolg von Carsharing-Angeboten und die Beantwortung der Frage, ob Carsharing ein Nischenphänomen bleibt oder ein etablierter Massenmarkt-Trend ist.
Es wurde eine quantitative Methode in Form einer Online-Befragung mit 174 Teilnehmern gewählt, um Erkenntnisse über das Nutzungsverhalten und die Einstellung der Zielgruppe zu gewinnen.
Im Hauptteil werden sowohl der theoretische Bezugsrahmen als auch die empirische Auswertung der Umfragedaten präsentiert, die verschiedene Hypothesen zu Nutzergruppen, Beweggründen und Zukunftsprognosen prüfen.
Die Arbeit fokussiert sich primär auf die Begriffe Carsharing, Sharing Economy, Digitalisierung, Flexibilität, Kosteneffizienz und den kollaborativen Konsum.
Die Arbeit untersucht, ob die Generation Y und Z aufgrund ihrer Affinität zur Digitalisierung und veränderter Wertevorstellungen eine höhere Nutzungsintensität aufweisen, wobei die 23- bis 27-Jährigen als Hauptzielgruppe identifiziert wurden.
Entgegen der Annahme, dass die Angst vor Mobilitätseinschränkungen das größte Hindernis ist, zeigt die Studie, dass viele potenzielle Kunden bisher einfach noch nicht ernsthaft über Carsharing als Alternative nachgedacht haben.
Die überwältigende Mehrheit der befragten Teilnehmer (94%) betrachtet Carsharing als ein nachhaltiges Phänomen und nicht nur als einen kurzzeitigen Trend oder "Hype".
Kostenersparnisse stellen neben der Flexibilität einen maßgeblichen Treiber dar, weshalb das Carsharing-Modell von vielen Nutzern als ökonomisch vorteilhafte Alternative zum eigenen Pkw wahrgenommen wird.
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