Bachelorarbeit, 2018
42 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Grundlagen des konventionellen Geldsystems
2.1 Geldfunktionen
2.1.1 Tausch- und Zahlungsmittelfunktion
2.1.2 Funktion der Recheneinheit
2.1.3 Wertaufbewahrungsfunktion
2.2 Eigenschaften von Geld
2.3 Geldschöpfung
2.4 Geldmenge und Geldpolitik
3. Die digitale Kryptowährung Bitcoin
3.1 Technische Grundlagen
3.1.1 Distributed Ledger Technology (DLT)
3.1.2 Transaktionen mit Bitcoin
3.1.3 Mining
3.1.4 Mining Pools
3.1.5 Bitcoin in der Praxis
3.2 Eigenschaften von Bitcoin
3.3 Aktuelles zu Bitcoin
3.3.1 Marktkapitalisierung, Transaktionen & Akzeptanz
3.3.2 Volatilität
3.3.3 Regulierungen
3.3.4 Aktuelle Probleme von Bitcoin
4. Bitcoin und das Bankensystem
4.1 Bitcoin – Geld bzw. eine eigene Währung?
4.1.1 Erfüllt Bitcoin die Eigenschaften von Geld?
4.1.2 Erfüllt Bitcoin die Funktionen von Geld?
4.2 Risiken für Banken
4.2.1 Wie ersetzt Bitcoin die Funktionen von Zentralbanken?
4.2.2 Wie ersetzt Bitcoin die Funktionen von Geschäftsbanken?
4.3 Zentralbanken mit eigenen Kryptowährungen
4.3.1 Kryptowährungen von Zentralbanken für Privatkunden
4.3.2 Kryptowährungen von Zentralbanken für Großkunden
5. Risiken und Chancen von Kryptowährungen
5.1 Risiken
5.1.1 Bewertung und Spekulation
5.1.2 Deflationäre Tendenzen und fehlende Anpassungsmechanismen
5.1.3 Hackerangriffe
5.2 Chancen
5.2.1 Effizienteres Zahlungsmittel
5.2.2 Zugang zu neuer Form von Geld
5.2.3 Neue Anwendungsbereiche
6. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die ökonomische Eignung von Kryptowährungen, insbesondere des Bitcoins, als Zahlungsmittel im Vergleich zum etablierten Geldsystem. Ziel ist es, die Tauglichkeit dieser digitalen Währungen basierend auf den klassischen Geldfunktionen zu prüfen und Zukunftsperspektiven sowie die Rolle der zugrundeliegenden Blockchain-Technologie zu analysieren.
3.1.1 Distributed Ledger Technology (DLT)
Ein Distributed Ledger (DL) oder auch „verteiltes Kontenbuch“ ist ein Kontobuch, welches dezentral und öffentlich für jeden einsehbar ist. Die DLT ist die Grundlage virtueller Währungen und ermöglicht, dass es nicht mehr eine zentrale Partei (bspw. eine Bank) geben muss, um Transaktionen zu legitimieren, sondern diese von Nutzer zu Nutzer (Peer to Peer) aufgezeichnet werden können (Geiling, 2016). In Abbildung 4 ist der Unterschied eines zentralen (links) und eines verteilten Kontenbuches (rechts) graphisch dargestellt.
Die bekannteste Anwendung der DLT ist die Bitcoin-Blockchain, eine dezentrale Datenbank, in welcher eine chronologische Erfassung aller vergangenen Transaktionen des Bitcoin-Systems gespeichert ist. Ein Block muss dabei von den sog. Minern berechnet werden (Erklärung in Kapitel 3.1.3). Dies geschieht ca. alle zehn Minuten. Jeder Block bezieht sich dabei auch auf den vorherigen Block, so entsteht eine Kette von Blöcken (Blockchain, siehe Abbildung 5).
Hat ein Miner einen Block, welcher unter anderem die aktuellen BTC Transaktionen des Netzwerks enthält, berechnet, strahlt er diesen Block an die anderen Netzwerkteilnehmer (Knoten) aus. Diese können die darin enthaltenen Transaktionen mithilfe eines Abgleichs der BC auf Gültigkeit prüfen (siehe Abbildung 5). Die anderen Knoten drücken Ihre Akzeptanz für einen Block aus, indem sie anfangen den nächsten Block, welcher eine Referenz des aktuellen Blocks enthält, zu berechnen. Der berechnete Block wird nach Akzeptanz in die dezentrale Blockchain (BC) aufgenommen.
1. Einleitung: Hinführung zum Thema Kryptowährungen mit Fokus auf Bitcoin, Vorstellung des Ziels der Arbeit sowie des methodischen Vorgehens.
2. Grundlagen des konventionellen Geldsystems: Erläuterung der klassischen Geldfunktionen, der Geldschöpfung durch Geschäftsbanken sowie der Rolle der Geldpolitik.
3. Die digitale Kryptowährung Bitcoin: Detaillierte Darstellung der technischen Grundlagen wie DLT und Mining sowie aktueller Kennzahlen und Probleme von Bitcoin.
4. Bitcoin und das Bankensystem: Analyse, inwiefern Bitcoin Geldfunktionen erfüllt, und Erörterung von Auswirkungen auf Geschäfts- und Zentralbanken.
5. Risiken und Chancen von Kryptowährungen: Diskurs über Marktmechanismen, regulatorische Aspekte sowie das Potenzial der DLT für effizientere Zahlungsmittel.
6. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Eignung von Bitcoin als Zahlungsmittel und Einschätzung der langfristigen Bedeutung der Blockchain-Technologie.
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Die Arbeit befasst sich mit einer ökonomischen Analyse von Kryptowährungen, wobei der Bitcoin als prominentes Beispiel herangezogen wird, um dessen Eignung als Zahlungsmittel im Vergleich zu etablierten Geldsystemen zu bewerten.
Die zentralen Felder umfassen die Funktionen des konventionellen Geldes, die technische Funktionsweise der Blockchain-Technologie sowie die Auswirkungen von Kryptowährungen auf das bestehende Banken- und Zentralbanksystem.
Das primäre Ziel ist die Herausarbeitung der Tauglichkeit von Kryptowährungen als Zahlungsmittel sowie die Untersuchung der Zukunftsaussichten dieser Technologie.
Die Arbeit nutzt eine komparative Analyse, bei der Kryptowährungen dem etablierten Geldsystem gegenübergestellt werden, ergänzt durch eine Literaturanalyse technischer und ökonomischer Grundlagen.
Im Hauptteil werden neben den technischen Aspekten des Minings auch die Erfüllung von Geldfunktionen durch Bitcoin, Risiken für das Bankwesen und das Potenzial von Zentralbank-Kryptowährungen erörtert.
Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Bitcoin, Blockchain, Geldfunktionen, DLT und Finanzsystem-Transformation beschreiben.
Der Autor führt primär die hohe Volatilität, die fehlende generelle Akzeptanz bei Händlern sowie Skalierungsprobleme an, welche eine stabile Nutzung als Zahlungsmittel und Wertaufbewahrung erschweren.
Zentralbank-Kryptowährungen werden als potenzielle digitale Weiterentwicklung des Geldes diskutiert, die das Vertrauen einer staatlichen Institution mit den technologischen Vorteilen der DLT verknüpfen könnten.
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