Bachelorarbeit, 2017
75 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Managements im Sport
2.1.1 Sportökonomie
2.1.2 Sportmanagement
2.1.3 Sportmarketing
2.2 Der eingetragene Verein - der e.V.
2.2.1 Sportteilnehmer
2.2.2 Sportzuschauer
2.2.3 Sponsor
2.3 Controlling
2.3.1 Kostenrechnung und Controlling
2.3.2 Projektcontrolling
2.3.3 Personalcontrolling
2.3.4 Investitionscontrolling
2.3.5 Wettbewerbsstrategien / Markt- und Wettbewerbscontrolling
2.4 Organisation
3. Ökonomische Bedeutung des Fußballs
4. Professionelles Steuerungssystem
4.1 Erstellung einer optimalen Vereinsorganisation
4.2 Adaption des Steuerungssystems
4.2.1 Step one - die Analyse
4.2.2 Step two - die Zielsetzung
4.2.3 Step three - die Planung
4.2.4 Step four - die Durchführung / Steuerung
4.2.5 Step five - die Kontrolle
5. Fazit
Das Ziel der vorliegenden Bachelorarbeit ist die Entwicklung eines professionellen Steuerungssystems für Sportvereine, um diesen als Unterstützung bei der zielgerichteten Unternehmensführung zu dienen. Dabei wird insbesondere auf die spezifischen Herausforderungen von Fußballvereinen im Kontext ihres Wandels zu Wirtschaftsunternehmen eingegangen und ein systematischer, sportartübergreifend adaptierbarer Managementprozess erarbeitet.
4.2.1 Step one - die Analyse
Im Vorfeld der Zielsetzung findet eine Analyse statt, diese splittet sich in drei Teile. Für eine fundierte Planung müssen alle zu erhebenden Vereinszahlen, Mikro- und Markoumfeld unter die Lupe genommen werden.
Vereinsanalyse:
Die Vereinsanalyse gibt Information über die innerbetrieblichen Potenziale und zeigt die Stärken und Schwächen sowie die quantitative und qualitative Ausstattung der jeweiligen Funktionsbereiche auf. Mit Hilfe der Break-Even-Analyse, Jahreserfolgsrechnung, Kostenrechnung und oder der betriebswirtschaftlichen Auswertung, basierend auf den Daten der Finanzbuchhaltung wird die wirtschaftliche Leistung analysiert. Neben der wirtschaftlichen Performance stehen die Finanzen auf dem Prüfstand. Wie verhält sich die Liquiditäts- und Kreditplanung?
In den Vereinen muss zusätzlich noch der sportliche Erfolg und das Image analysiert werden. Der sportliche Erfolg ist messbar anhand von einzelnen Wettbewerbsplatzierungen, Titelgewinnen, Nationalspielern im Team und Altersstrukturen. Das Image anhand von Mitglieder- und Fanclubanzahlen sowie an verkauften Fanartikeln und öffentlicher Berichterstattung.
Mikro-Analyse:
Hierbei ist der Blick auf die Vereinsumwelt gerichtet und es gilt alle beeinflussbaren Teilnehmer zu analysieren. In der Wissenschaft spricht man von Nachfragern, Händlern, Lieferanten und Konkurrenten. Auf einen Verein bezogen sind die Nachfrager Kunden, unterteilt in primäre und sekundäre Kundengruppen.
Die drei primären Kundengruppen sind Zuschauer, Sponsoren und Medien. Diese bezahlen den Verein für eine Gegenleistung. Fans kaufen Merchandisingartikel oder Eintrittskarten, Sponsoren erwerben kommunikative Rechte sowie Lizenzen und Medien zahlen für Übertragungsrechte der Spiele.
1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet den Wandel von Sportvereinen zu Wirtschaftsunternehmen und definiert die Zielsetzung, ein professionelles Steuerungssystem zu entwickeln.
2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert Konzepte wie Sportökonomie, Sportmanagement und Sportmarketing sowie die strukturellen Besonderheiten des e.V. und die Bedeutung von Controlling und Organisation.
3. Ökonomische Bedeutung des Fußballs: Hier wird der Profifußball als zentraler Wirtschaftsfaktor in Deutschland anhand von Indikatoren wie Wertschöpfung, Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen analysiert.
4. Professionelles Steuerungssystem: Dieses Hauptkapitel erarbeitet eine optimale Vereinsorganisation sowie einen systematischen, fünfstufigen Steuerungsprozess für Sportvereine.
5. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass klare Strukturen, professionelles Controlling und eine enge Verzahnung von sportlichem und wirtschaftlichem Erfolg für die Zukunftsfähigkeit von Vereinen essenziell sind.
Sportmanagement, Steuerungssystem, Controlling, Sportökonomie, Vereinsorganisation, Profifußball, Sportmarketing, Strategische Planung, Operatives Controlling, SWOT-Analyse, Sportverein, Finanzplanung, Unternehmenserfolg, Sportevent, Benchmarking
Die Arbeit befasst sich mit der Transformation traditioneller Sportvereine in professionelle Wirtschaftsunternehmen und dem Aufbau eines passenden Steuerungssystems.
Zu den Kernfeldern zählen das Sportmanagement, die ökonomische Analyse des Fußballs in Deutschland, die Vereinsorganisation sowie Methoden des strategischen und operativen Controllings.
Das Ziel ist die Entwicklung eines professionellen, sportartenübergreifenden Steuerungssystems, das Vereinen hilft, ihre administrativen und sportlichen Prozesse zielgerichtet zu führen.
Es werden Literaturanalysen, die Anwendung von betriebswirtschaftlichen Instrumenten (wie SWOT-Analyse und Kennzahlensysteme) sowie die Untersuchung bestehender Fallbeispiele aus dem Profifußball genutzt.
Der Hauptteil gliedert sich in die Erstellung einer optimalen Vereinsorganisation und die Adaption eines fünfstufigen Steuerungskreislaufs, bestehend aus Analyse, Zielsetzung, Planung, Durchführung und Kontrolle.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Sportmanagement, Controlling, Vereinsorganisation, Profifußball, Strategische Planung und Sportmarketing charakterisiert.
Der e.V. bietet zwar Vorteile für den Breitensport, stößt jedoch im Profibereich an Kapazitäts- und Investitionsgrenzen, was oft eine Ausgliederung der Profiabteilungen notwendig macht.
Ein zentraler Unterschied ist die Unsicherheit des sportlichen Erfolgs, der nicht exakt planbar ist und somit eine besondere Risikoadjustierung bei der Finanz- und Saisonplanung erfordert.
Der Controller fungiert als unterstützende Instanz, die nicht nur Zahlen liefert, sondern durch soziale Kompetenz und Fachwissen die Entscheidungsträger bei der effizienten Umsetzung der Vereinsstrategie moderiert.
Indikatoren hierfür sind unter anderem Mitgliederzahlen, die Stärke der Fankultur, die Medienpräsenz sowie der Erfolg bei der Sponsorenakquise, welche das Image in messbare Kennzahlen überführen.
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