Bachelorarbeit, 2018
90 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Konzeptionelle Grundlagen und Stand der Forschung
2.1 Das Shared-Service-Center
2.1.1 Begriffsdefinition
2.2 Kundenzufriedenheit
2.2.1 Das C/D-Paradigma
2.2.2 Die Zufriedenheit als Ergebniskomponente des C/D-Paradigmas
2.3 Ermittlung der Dienstleistungsqualität
2.3.1 SERVQUAL als Messinstrument
2.3.2 Kritik an SERVQUAL
2.4 Zwischenfazit zur Kundenzufriedenheit und zu SERVQUAL
3. Ableitung eines Forschungsmodells
4. Forschungsdesign
4.1 Forschungsstrategie
4.1.1 Qualitative und quantitative Forschung
4.1.2 Die Fallstudien als empirisches Forschungsinstrument
4.1.3 Definition der Variablen Fall, Kontext und Analyseobjekt
4.1.4 Spezifischer Fallstudienaufbau
4.1.5 Zwischenfazit Forschungsdesign
4.2 Datenerhebung und Erfassung
4.2.1 Das Leitfadeninterview
4.2.2 Vorgehensweise bei der Durchführung des Interviews
4.2.3 Auswahl der Interviewpartner und Kontaktaufnahme
4.2.4 Vorgehensweise bei der Datenaufarbeitung
4.3 Datenanalyse nach Miles und Huberman
4.3.1 Datenreduktion
4.3.2 Darstellung der Daten
4.3.3 Ziehen von Schlussfolgerungen und Verifikation
4.3.4 Das Interaktive Modell der Datenanalyse
4.3.5 Kodierung
5. Forschungsergebnisse
5.1 Einflussfaktoren
5.1.1 Indirekter-Primärer Einflussfaktor: Der Prozess
5.1.2 Direkter-Primärer Einflussfaktor 1: Schnelligkeit
5.1.3 Direkter-Primärer Einflussfaktor 2: Kompetenz
5.2 Ausmaß der Einflussfaktoren auf die Kundenzufriedenheit
5.3 Anpassung Forschungsmodell und Reflexion
6. Lösungsansätze
7. Fazit
Die Arbeit untersucht die Einflussfaktoren auf die Kundenzufriedenheit von Endanwendern in IT-Shared-Service-Centern, um diese zu identifizieren, ihr Ausmaß zu bestimmen und Lösungsansätze zur Qualitätssteigerung zu entwickeln.
2.1.1 Begriffsdefinition
Der Begriff des Shared-Service-Centers erfreut sich seit rund 20 Jahren zunehmender Beliebtheit, wobei seither zahlreiche Definitionsansätzen entstanden sind, welche in der Literatur als auch in der unternehmerischen Praxis differenziert Anwendung finden. Zum besseren Verständnis werden im Folgenden verschiedene Definitionsansätze dargestellt und näher erläutert, um darauf aufbauend eine eigene Begriffserklärung im Rahmen der vorliegenden Arbeit zu entwickeln.
Für Kagelmann, welcher sich als einer der ersten Autoren im deutschen Sprachraum mit dem Begriff auseinander setzte, ergibt sich folgende Definition des Shared-Service-Centers im Rahmen des Shared Services Konzeptes:
„ […] unter dem Shared Services Konzept im betriebswirtschaftlichen Sinne [ist] ein Organisationsansatz zur Bereitstellung von internen Dienstleistungen für mehrere Organisationseinheiten mittels gemeinsamer Nutzung von Ressourcen innerhalb einer Organisationseinheit [zu verstehen]. Organisationseinheiten, die interne Dienstleistungen zur gemeinsamen Nutzung von Ressourcen innerhalb eines Konzerns bereitstellen, sollen als Shared-Service-Center bezeichnet werden.“
1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die steigende Bedeutung von Shared-Service-Centern in einem dynamischen Marktumfeld und thematisiert die Herausforderung, bei Kostenreduktion die Kundenzufriedenheit als Qualitätsparameter zu wahren.
2. Konzeptionelle Grundlagen und Stand der Forschung: Es werden zentrale Konzepte wie das Shared-Service-Center und das C/D-Paradigma zur Entstehung von Kundenzufriedenheit erläutert sowie das SERVQUAL-Modell zur Qualitätsmessung vorgestellt.
3. Ableitung eines Forschungsmodells: Auf Basis der Literaturrecherche wird ein integratives Forschungsmodell entwickelt, das das C/D-Paradigma als Rahmen nutzt, um Einflussfaktoren auf die Kundenzufriedenheit zu systematisieren.
4. Forschungsdesign: Dieses Kapitel begründet die Wahl einer qualitativen, holistischen Mehrfallstudie und erläutert die Vorgehensweise bei der Datenerhebung durch Leitfadeninterviews sowie deren Analyse nach Miles und Huberman.
5. Forschungsergebnisse: Die empirische Auswertung identifiziert Prozess, Schnelligkeit und Kompetenz als primäre Einflussfaktoren auf die Kundenzufriedenheit und bewertet deren Ausmaß.
6. Lösungsansätze: Basierend auf den Ergebnissen werden praxisnahe Lösungen wie die Etablierung zentraler Ansprechpartner (Champions/Single Point of Contact) anstelle unpersönlicher Umfragen vorgeschlagen.
7. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und bestätigt die Eignung der gewählten methodischen Vorgehensweise, während gleichzeitig auf den weiteren Forschungsbedarf hingewiesen wird.
Shared-Service-Center, Kundenzufriedenheit, IT-Outsourcing, Dienstleistungsqualität, C/D-Paradigma, SERVQUAL, Prozessqualität, Schnelligkeit, Kompetenz, Fallstudie, qualitative Forschung, Leitfadeninterview, Datenanalyse, Miles und Huberman, Kundenorientierung.
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Identifikation und Analyse von Einflussfaktoren auf die Kundenzufriedenheit von Endanwendern in IT-Shared-Service-Centern.
Die zentralen Themenfelder umfassen das Shared-Service-Konzept, die Kundenzufriedenheitsforschung (C/D-Paradigma), Dienstleistungsqualität (SERVQUAL) und empirische Forschungsmethoden im IT-Outsourcing-Umfeld.
Das Ziel ist es, konkrete Einflussfaktoren zu ermitteln, die sich auf die Zufriedenheit der Endanwender auswirken, und daraus Lösungsansätze zur Verbesserung der Service-Qualität abzuleiten.
Es wird ein qualitativer Ansatz gewählt, konkret eine holistische Mehrfallstudie, bei der Daten mittels leitfadengestützter Interviews erhoben und nach Miles und Huberman analysiert werden.
Im Hauptteil werden das Forschungsdesign dargelegt, die identifizierten Einflussfaktoren wie Prozess, Schnelligkeit und Kompetenz detailliert analysiert und deren Ausmaß bewertet.
Wichtige Begriffe sind Shared-Service-Center, IT-Outsourcing, Kundenzufriedenheit, Dienstleistungsqualität, C/D-Paradigma und SERVQUAL.
Das Modell wird kritisiert, da die verwendete Doppelskala hohe Anforderungen an Probanden stellt und die subjektive Interpretation der Erwartungskomponente die Ergebnisse verzerren kann.
Im Gegensatz zu unpersönlichen Umfragen bieten Champions eine persönliche Ansprechinstanz vor Ort, was die Bereitschaft der Mitarbeiter erhöht, ehrliches Feedback zu geben und den Service-Prozess aktiv zu verbessern.
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