Bachelorarbeit, 2010
48 Seiten, Note: 5 (Poln. System, 5=Bestnote)
Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
Einleitung
1. Die Rolle des Computers als Kommunikationsmedium
1.1. Arten der zwischenmenschlichen Kommunikation
1.1.1. Verbale Kommunikation
1.1.2. Nonverbale Kommunikation
1.2. Kommunikationsmöglichkeiten per Computer
1.2.1. E-Mail
1.2.2. Internetforen und Chatrooms
1.2.3. Der virtuelle Besuch von WWW-Seiten
1.2.4. Tandem-Projekte
2. Schulung von kommunikativen Fertigkeiten mit Hilfe des Computers
2.1. Einübung von rezeptiven Fertigkeiten
2.1.2. Hörverstehen
2.1.3. Leseverstehen
2.2. Entwicklung von produktiven Fertigkeiten
2.2.1. Sprechen
2.2.2. Schreiben
2.3. Grammatikvermittlung
3. Computer in der Praxis des DaF-Unterrichts
3.1. Unterrichtsentwurf 1
3.2. Unterrichtsentwurf 2
Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial des Computers und des Internets als moderne Medien im DaF-Unterricht (Deutsch als Fremdsprache) und zeigt auf, wie diese zur Förderung der kommunikativen Kompetenzen von Lernenden eingesetzt werden können.
1.1.2. Nonverbale Kommunikation
Die Menschen kommunizieren nicht nur verbal, sondern der größte Teil der Mitteilungen wird auch nonverbal übermittelt, d.h. mit Hilfe von Gestik, Mimik und Körperhaltung. Wenn diese Form der Kommunikation analysiert wird, fällt sofort auf, dass es kaum möglich ist, per Computer nonverbal zu kommunizieren, es sei denn, man hat Medien wie Webkamera zur Verfügung.
Die nonverbalen Mitteilungen werden die ganze Zeit übermittelt, wo nur mindestens zwei Personen in Kontakt treten. Darauf hat Watzlawick (1967:53) in seinem ersten Axiom hingewiesen, wo er festgestellt hat, dass es unmöglich ist, nicht zu kommunizieren. Sogar wenn die Gesprächspartner schweigen, läuft die Kommunikation ab, es wirken nämlich Gestik, Mimik und Körperhaltung.
Als Gestik kann die Gesamtheit der Gesten bezeichnet werden, die durch Arme, Hände, aber auch Kopf ausgedrückt wird (DUDEN CD-ROM). Gestik kann entweder die gesprochene Sprache begleiten, oder sie auch ersetzen. Bei dieser Form der Kommunikation ist die Höhe der Hände sehr wichtig. Wenn nämlich bestimmte Geste unterhalb der Taille verlaufen, sind sie eher negativ zu bewerten, und wenn oberhalb, dann als positiv.
Einleitung: Die Einleitung erläutert die zunehmende Bedeutung moderner Medien im Alltag und deren Potenziale für den Fremdsprachenunterricht.
1. Die Rolle des Computers als Kommunikationsmedium: Dieses Kapitel definiert die Grundlagen der zwischenmenschlichen Kommunikation und analysiert, wie der Computer als Medium diesen Prozess ergänzt oder verändert.
2. Schulung von kommunikativen Fertigkeiten mit Hilfe des Computers: Hier werden didaktische Ansätze zur Entwicklung der vier Grundfertigkeiten sowie der Grammatikvermittlung mittels computergestützter Software detailliert analysiert.
3. Computer in der Praxis des DaF-Unterrichts: Das Kapitel bietet konkrete, didaktisch aufbereitete Unterrichtsentwürfe, um den theoretischen Computereinsatz in die reale Unterrichtspraxis zu übertragen.
DaF-Unterricht, Computer, Internet, Kommunikation, Fremdsprachenlernen, Medienkompetenz, E-Mail-Projekte, Tandem-Lernen, Hörverstehen, Leseverstehen, Sprechfertigkeit, Schreibfertigkeit, Grammatikvermittlung, Unterrichtsentwurf, CALL.
Die Arbeit befasst sich mit dem Einsatz des Computers und des Internets im Unterricht Deutsch als Fremdsprache (DaF) und deren Beitrag zur Verbesserung kommunikativer Fertigkeiten.
Die Schwerpunkte liegen auf der Rolle des Computers als Kommunikationsmittel, der computergestützten Vermittlung sprachlicher Fertigkeiten und praktischen Anwendungen im Unterricht.
Ziel ist es, sowohl theoretische Grundlagen als auch praktische Wege aufzuzeigen, wie Computer und Internet den Fremdsprachenunterricht motivierender und effektiver gestalten können.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie der Auswertung und Darstellung exemplarischer Unterrichtsentwürfe und Lernprogramme.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Betrachtung von Kommunikation, die Analyse von Lernsoftware für Fertigkeitsschulung und konkrete Praxisbeispiele für Lehrkräfte.
Zentrale Begriffe sind DaF-Unterricht, computergestütztes Sprachenlernen (CALL), kommunikative Fertigkeiten, interkulturelles Lernen und E-Mail-Projekte.
Es wird primär das multimediale Programm "Reflex Deutsch Neu" herangezogen, um Übungen für verschiedene Fertigkeiten wie Hörverstehen, Grammatik und Sprechen zu illustrieren.
Der Autor betont, dass Lernprogramme zwar motivierend wirken und Aussprache prüfen können, aber menschliche Interaktion und die Anleitung durch Lehrkräfte für komplexe kommunikative Prozesse nicht vollständig ersetzen können.
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