Bachelorarbeit, 2018
67 Seiten, Note: 3
1 PROBLEMAUFRISS UND ZIELSTELLUNG
1.1 Relevanz des Themas
1.2 Forschungsfragen
1.3 Methodische Vorgangsweise
2 Einleitung
2.1 Potential der Sonnenenergie
2.2 Geschichtliche Entwicklung der Photovoltaik
2.3 Einblick in die Funktionsweise einer Photovoltaikzelle
2.4 Der Photovoltaik-Markt in Österreich
2.5 Wirtschaftlichkeit PV-Anlagen
2.6 Beispiel zur Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage im Einfamilienhaus
3 Contracting
3.1 Contracting Varianten
3.1.1 Energieliefer-Contracting
3.1.2 Einspar-Contracting
3.1.3 Technisches Anlagenmanagement
3.1.4 Finanzierungs-Contracting
3.2 Wirtschaftlichkeit von Contracting-Modellen
3.3 Photovoltaik-Contracting
4 Landwirtschaftliche Beratung
4.1 Besonderheiten von Beratungsgesprächen
4.2 Organisation der landwirtschaftlichen Beratung in Österreich
5 Empirischer Teil
5.1 Forschungsdesign - Datenerfassung
5.2 Vor dem Interview
5.3 Interviewleitfaden
5.4 Übersicht der entwickelten Kategorien
5.5 Ergebnisse und Diskussion nach Kategorien
5.5.1 Kategorie 1: Beruflicher Zugang
5.5.2 Kategorie 2 Photovoltaik: Öffentliche Investitionsbereitschaft & Motive
5.5.3 Kategorie 3: Bewerbung von Photovoltaik
5.5.4 Kategorie 4: Photovoltaik am landwirtschaftlichen Betrieb
5.5.5 Kategorie 5: PV-Contracting
5.5.6 Kategorie 6: Stromspeicher
5.5.7 Kategorie 7: Zukunftsprognosen
5.5.8 Kategorie 8: Allgemeine Kritik
5.5.9 Kategorie 9: Sonstiges zur Thematik EE
6 Beantwortung der Forschungsfragen
7 Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht die Rolle der Photovoltaik zur Eigenstromversorgung in österreichischen landwirtschaftlichen Betrieben. Ziel ist es, die aktuelle Investitionsbereitschaft zu analysieren, das Potenzial von Contracting-Modellen als wirtschaftliche Alternative zu bewerten und Herausforderungen sowie Zukunftsperspektiven dieser Technologie im Agrarsektor zu identifizieren.
2.1 Potential der Sonnenenergie
„Sonnenenergie ist die Zukunft - im Kleinen wie im Großen“
Ohne Sonne gäbe es kein Leben auf der Erde. Ihre Energie ist essentiell für höhere Lebensformen auf unserem Planeten. Aus menschlicher Sicht ist die Sonne eine unerschöpfliche und kostenlose Energiequelle.
Durch atomare Verschmelzungen im Sonnenkern fusionieren jede Sekunde 564 Millionen Tonnen Wasserstoffatome zu 560 Millionen Tonnen Heliumatomen und setzen enorme Mengen an Energie, in Form von sehr kurzwelliger elektromagnetischer Strahlung, frei. Davon erreicht etwa pro Jahr 5000 Mal so viel Energie unsere Erde, wie die gesamte Menschheit zum jetzigen Zeitpunkt benötigen würde(vgl. Klima- und Energiefonds, 2015, S. 9).
Je nach Region und Jahreszeit ist die eingestrahlte Energieintensität unterschiedlich hoch (vgl. Abbildung 1). Etwa 2.200 kWh pro Quadratmeter beträgt die durch die Sonne eingestrahlte Energiemenge am Äquator pro Jahr. In Mitteleuropa sind die Werte deutlich geringer, aber immer noch bei weitem ausreichend, um den wachsenden Energiebedarf nachhaltig zu decken (ebenda).
1 PROBLEMAUFRISS UND ZIELSTELLUNG: Einführung in die Relevanz der Photovoltaik für das österreichische Energiesystem bis 2050 und Definition der wissenschaftlichen Forschungsfragen.
2 Einleitung: Vermittlung technischer Grundlagen der Photovoltaik, Darstellung des Marktpotenzials in Österreich und Analyse der Wirtschaftlichkeit von PV-Investitionen.
3 Contracting: Definition des Contracting-Begriffs und detaillierte Vorstellung verschiedener Varianten wie Energieliefer- oder Einspar-Contracting im Kontext der Energiewirtschaft.
4 Landwirtschaftliche Beratung: Erörterung der Besonderheiten von Beratungsgesprächen und Übersicht über die Organisationsstruktur der landwirtschaftlichen Beratung in Österreich.
5 Empirischer Teil: Detaillierte Darstellung des qualitativen Forschungsdesigns, der Experteninterviews sowie die systematische Auswertung der gewonnenen Ergebnisse in neun Kategorien.
6 Beantwortung der Forschungsfragen: Synthese der empirischen Ergebnisse zur Beantwortung der zentralen Fragen bezüglich Investitionsbereitschaft, Eignung von Landwirten für Contracting und Marktentwicklung.
7 Zusammenfassung: Abschließende Betrachtung des Potenzials der Photovoltaik und notwendiger strategischer Schritte für eine erfolgreiche Energiewende.
Photovoltaik, Contracting, Österreich, Landwirtschaft, Eigenstromversorgung, Energiewende, Stromspeicher, Wirtschaftlichkeit, Beratungsgespräch, Investitionsbereitschaft, erneuerbare Energien, Netzparität, Energieliefer-Contracting, Einspar-Contracting, Solarenergie.
Die Arbeit analysiert die wirtschaftliche und praktische Relevanz von Photovoltaik-Anlagen und Contracting-Modellen für die Eigenstromversorgung in österreichischen landwirtschaftlichen Betrieben.
Die zentralen Themen sind Photovoltaik-Technologien, die verschiedenen Contracting-Varianten, die Rolle der landwirtschaftlichen Beratung sowie die empirische Untersuchung von Expertenmeinungen zur Marktsituation.
Das Ziel ist es, zu klären, ob aktuell eine Investitionsbereitschaft für Photovoltaik besteht, ob Landwirte ideale Partner für Contracting-Modelle sind und wie sich dieser Markt technologisch sowie qualitativ entwickeln wird.
Es handelt sich um eine qualitative Forschungsarbeit, bei der fünf Experteninterviews geführt und mittels der Software MAXQDA 12 inhaltsanalytisch ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Photovoltaik und Contracting, eine Analyse der landwirtschaftlichen Beratungsstrukturen sowie eine detaillierte empirische Auswertung von Experteninterviews.
Die Arbeit lässt sich am besten über die Begriffe Photovoltaik-Contracting, landwirtschaftliche Eigenstromnutzung, Energiewende und Investitionsentscheidungen im Agrarsektor beschreiben.
Landwirtschaftliche Betriebe verfügen oft über die notwendigen großen Dachflächen und einen konstanten Energiebedarf, was sie für Contracting-Modelle attraktiv macht, besonders wenn Investitionskosten gescheut werden.
Die Experten betrachten Stromspeicher als technologisch zentral für die Zukunft, warnen jedoch aktuell vor den hohen Kosten und empfehlen tendenziell kollektive Lösungen wie Quartiersspeicher gegenüber individuellen Anlagen.
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