Masterarbeit, 2016
101 Seiten, Note: 1,3
1. Humankapitalbewertungsmodelle als Herausforderung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Methodisches Vorgehen
2. Historische Entwicklung
2.1 Volkswirtschaftliche Vordenker der Humankapitalbewertung
2.2 Betriebswirtschaftliche Beiträge zur Humankapitalbewertung
2.3 Humankapitalbewertung in Deutschland
3. Grundlegende Terminologien
3.1 Intellektuelles Kapital
3.2 Humankapital Bedeutung und Begriffsbestimmung
4. Notwendigkeit der Bewertung von Humankapital
4.1 Globalisierung und Wettbewerbsintensivierung
4.2 Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft
4.3 Demografische Entwicklung und Alterung der Gesellschaft
5. Finanzwirtschaftliche Grundlagen
5.1 Unternehmensbewertung
5.2 Shareholder Value
5.3 Cashflow
5.4 Discounted Cashflow-Verfahren
5.5 Nutzwertanalyse
6. Ansätze zur Humankapitalbewertung
6.1 Marktwertorientierte Ansätze
6.2 Accounting-orientierte Ansätze
6.3 Indikatoren-basierte Ansätze
6.4 Value Added-Ansätze
6.5 Ertragsorientierte Ansätze
7. Saarbrücker Formel
7.1 Theorie und Aufbau
7.2 Fallbeispiel
7.3 Kritische Analyse
8. Berliner Humankapitalbewertungsmodell
8.1 Theoretischer Hintergrund
8.2 Berliner Balanced Scorecard
8.2.1 Balanced Scorecard
8.2.2 Rechenbarkeit der Berliner Balanced Scorecard
8.2.3 Rechenbarkeit und Verknüpfung der Kunden- und Finanzperspektive
8.2.4 Rechenbarkeit der internen Prozessperspektive und Verknüpfung der Prozessperspektive mit den Finanzen und Potenzialen
8.2.5 Verknüpfung der Kunden- und Potenzialperspektive
8.2.6 Quantifizierbarkeit der Potenzialperspektive
8.3 Berliner Humankapitalbewertungsmodell
8.3.1 DCF-Methode im Rahmen des Berliner Humankapitalbewertungsmodells
8.3.2 Nutzwertanalyse im Rahmen des Berliner Humankapitalwertungsmodells
8.4 Fallbeispiel
8.5 Kritische Analyse
9. Gegenüberstellung der Modelle
10. Fazit und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht in einem kritischen Vergleich der „Saarbrücker Formel“ und des „Berliner Humankapitalbewertungsmodells“, um zu beurteilen, welcher Ansatz sich besser für die praktische Bewertung des Humankapitals in Unternehmen eignet. Dabei wird untersucht, wie beide Modelle das komplexe Konstrukt Humankapital erfassen, bewerten und welche Stärken und Schwächen sich in Bezug auf Theorie, Validität und Praxistauglichkeit ergeben.
7.1 Theorie und Aufbau
Die Entwickler des Ansatzes Scholz, Stein und Bechtel haben es sich zum Ziel gesetzt die bestehenden Schwächen bereits existenter Ansätze zu kompensieren und deren Stärken zusammenzuführen sowie willkürliche Bewertungsmethoden auszugleichen. Dies hat im Jahr 2004 zur Entwicklung der „Transparent Human Capital Valuation“ oder auch Saarbrücker Formel geführt.
Der Schwerpunkt des Ansatzes liegt darauf, den Wert der Belegschaft festzustellen. Hier ist zu beachten, dass durch ein Humankapital-Management der Wert der Mitarbeiter im Zeitablauf bewertet werden kann und gegebenenfalls Korrekturen vorgenommen werden können.
Die Saarbrücker Formel konzentriert sich auf Berechnungsmodi der marktwert-, accounting orientieren sowie indikatoren-basierten Ansätze.
Grundsätzlich berechnet die Formel das Humankapital von vorher definierten Aggregationsebenen, wie zum Beispiel: der Humankapitalausstattung eines Konzerns, einer Tochtergesellschaft, eines Geschäftsbereiches oder einer Abteilung.
Im Folgenden werden die Komponenten vorgestellt, die in die Saarbrücker Formel eingeflossen sind, um den theoretischen Hintergrund des Ansatzes verständlich zu machen.
1. Humankapitalbewertungsmodelle als Herausforderung: Einführung in die Thematik der Humankapitalbewertung unter Darstellung der Problemstellung und der Zielsetzung dieser Masterarbeit.
2. Historische Entwicklung: Überblick über die chronologische Entwicklung des Humankapital-Konzepts durch volkswirtschaftliche und betriebswirtschaftliche Disziplinen.
3. Grundlegende Terminologien: Theoretische Auseinandersetzung und Definition der zentralen Begriffe „Intellektuelles Kapital“ und „Humankapital“.
4. Notwendigkeit der Bewertung von Humankapital: Erläuterung der Relevanz der Humankapitalbewertung angesichts aktueller Trends wie Globalisierung und demografischem Wandel.
5. Finanzwirtschaftliche Grundlagen: Darlegung der für die Bewertungsmodelle zentralen finanzwirtschaftlichen Konzepte, wie Unternehmensbewertung und Cashflow.
6. Ansätze zur Humankapitalbewertung: Übersicht über bestehende wissenschaftliche Methoden zur Bewertung, kategorisiert nach Marktwert-, Accounting- und Indikatoren-basierten Ansätzen.
7. Saarbrücker Formel: Detaillierte Vorstellung der Theorie, Anwendung durch ein Fallbeispiel und kritische Analyse der Saarbrücker Formel.
8. Berliner Humankapitalbewertungsmodell: Vorstellung des Modells unter Einbeziehung der Balanced Scorecard, ergänzt durch Fallbeispiele und eine kritische Reflexion.
9. Gegenüberstellung der Modelle: Vergleich der beiden Ansätze anhand der Cluster Theorie, Validität und Praxistauglichkeit.
10. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Diskussion zukünftiger Entwicklungen in der Humankapitalforschung.
Humankapital, Humankapitalbewertung, Saarbrücker Formel, Berliner Humankapitalbewertungsmodell, Unternehmensbewertung, Human Resource Accounting, Balanced Scorecard, Mitarbeiter-Cashflow, Nutzwertanalyse, Wertschöpfung, Personalkontrolling, Wissensmanagement, Intellektuelles Kapital, Investitionsrechnung, Strategisches Personalmanagement.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem kritischen Vergleich zweier prominenter deutscher Ansätze zur Messung und Bewertung des Humankapitals in Unternehmen: der Saarbrücker Formel und dem Berliner Humankapitalbewertungsmodell.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Humankapitalbewertung, die Einbettung in finanzwirtschaftliche Methoden, die Analyse der genannten Modelle sowie ihre praktische Anwendbarkeit und Validität.
Das primäre Ziel ist es zu ermitteln, welcher der beiden Ansätze sich besser zur praktischen Humankapitalbewertung eignet, um Unternehmen eine fundierte Entscheidungsgrundlage für das Personalmanagement zu bieten.
Es wird eine kritische Literaturanalyse und ein systematischer Vergleich der Modelle auf Basis theoretischer Kriterien und praktischer Fallbeispiele durchgeführt.
Im Hauptteil werden sowohl die Saarbrücker Formel als auch das Berliner Humankapitalbewertungsmodell detailliert vorgestellt, rechnerisch durch Fallbeispiele verdeutlicht und anschließend einer kritischen Würdigung unterzogen.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Humankapital, Saarbrücker Formel, Berliner Humankapitalbewertungsmodell, Unternehmensbewertung, Wertschöpfung und Personalcontrolling.
Die Saarbrücker Formel nutzt primär eine mathematische Formel zur Verknüpfung verschiedener Indikatoren, während das Berliner Modell stark auf der Balanced Scorecard und der Discounted-Cashflow-Methode basiert, um Humankapital in den finanzwirtschaftlichen Kontext zu integrieren.
Die monetäre Bewertung ist wichtig, um den Beitrag der Mitarbeiter als Wertschöpfungsfaktor und nicht nur als Kostenfaktor abzubilden und somit eine quantitative Argumentationsgrundlage gegenüber dem Management zu schaffen.
Die Nutzwertanalyse dient als Instrument im Berliner Modell, um eine Bewertung vorzunehmen, wenn keine ausreichende Datengrundlage für die DCF-Methode vorhanden ist, und ermöglicht so eine Synthese aus subjektiven Anforderungen und quantitativen Berechnungen.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass das Berliner Humankapitalbewertungsmodell eine höhere Praxistauglichkeit aufweist, da es auf etablierte Instrumente des Rechnungswesens zurückgreift, während die Saarbrücker Formel methodische Defizite und einen hohen Aufwand bei gleichzeitig geringerer Validität aufweist.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

