Masterarbeit, 2005
32 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Konflikte und Konfliktursachen
2.1. Konflikt
2.2. Sozialer Konflikt
2.3. Wie weit kann ein Konflikt gehen?
2.4. Ursachen von betrieblichen Konflikten
2.5. Konfliktlösungen in Organisationen
3. Mediation
3.1. Die Phasen einer Mediation
3.2. Die Einsatzmöglichkeiten
3.3. Einsatzmöglichkeiten im Betrieb
3.4. Die Vorteile des Mediationsverfahrens
3.5. Die Grenzen von Mediation
4. Mediative Kompetenz
4.1. Workshop „Mediation im Betrieb“
4.2. Konfliktlotsen
5. Fazit
Diese Arbeit untersucht den Einsatz von Mediation als Methode zur betrieblichen Konfliktlösung in einem sich dynamisch wandelnden wirtschaftlichen Umfeld. Dabei wird die Forschungsfrage verfolgt, wie Organisationen durch mediative Kompetenz Reibungsverluste minimieren und ob das Verfahren als Alternative zu klassischen Konfliktmanagement-Methoden geeignet ist.
2.2. Sozialer Konflikt
Zwei Definitionen: „Sozialer Konflikt ist eine Interaktion zwischen Aktoren (Individuen, Gruppen, Organisationen usw.), wobei wenigstens ein Aktor Unvereinbarkeiten im Denken, Wahrnehmen und/oder Fühlen und/oder Wollen mit dem anderen Aktor (anderen Aktoren) in der Art erlebt, daß im Realisieren eine Beeinträchtigung durch den andern Aktor (die anderen Aktoren) erfolgt oder erfolgen könnte“.5
„Ein sozialer Konflikt ist eine soziale Beziehung, in der zwei oder mehr Beteiligte, die voneinander abhängig sind, mit Nachdruck versuchen, gegensätzliche Handlungspläne zu verwirklichen und sich dabei ihrer Gegnerschaft bewußt sind. Es ist ein Kampf um Werte und um Anrechte auf Status, Macht und Mittel. Es ist gleichzeitig ein aktivierender Bestandteil zwischenmenschlicher Interaktion“.
1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet den steigenden Leistungsdruck in Organisationen und die daraus resultierende Notwendigkeit eines effektiven Konfliktmanagements.
2. Konflikte und Konfliktursachen: Das Kapitel definiert Konflikte und soziale Spannungen und erläutert anhand von Eskalationsstufen sowie verschiedenen Ursachenfeldern die Komplexität betrieblicher Auseinandersetzungen.
3. Mediation: Hier wird das Mediationsverfahren in seinen Phasen, Vorteilen und Einsatzfeldern detailliert beschrieben und kritisch gegen das Scheitern bei bestimmten Konfliktstufen abgegrenzt.
4. Mediative Kompetenz: Dieses Kapitel stellt praxisorientierte Konzepte zur Vermittlung mediativen Handelns vor, speziell durch Workshops und ein Training für Konfliktlotsen.
5. Fazit: Die Zusammenfassung unterstreicht die wachsende Bedeutung der Mediation für das betriebliche Umfeld, weist jedoch auf die Notwendigkeit einer Verankerung im Leitbild der Organisation hin.
Mediation, Konfliktmanagement, Soziale Konflikte, Betriebliche Konfliktlösung, Eskalation, Konfliktursachen, Arbeitsklima, Kommunikation, Mediative Kompetenz, Konfliktlotsen, Personalentwicklung, Win-win-Strategie, Organisationsentwicklung, Veränderungsmanagement, Teamentwicklung.
Die Studienarbeit widmet sich der Anwendung von Mediation als Methode zur Bearbeitung und Lösung von Konflikten im betrieblichen Kontext.
Zentrale Themen sind die Begriffsdefinition von Konflikten, Ursachenanalysen, der Prozessablauf der Mediation, die Vor- und Nachteile des Verfahrens sowie die Schulung von Mitarbeitern.
Das Ziel ist aufzuzeigen, wie durch mediative Kompetenz betriebliche Reibungsverluste reduziert und eine konstruktive, zukunftsorientierte Konfliktlösung etabliert werden kann.
Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse, stützt sich auf Marktanalyse-Daten der Firma Zweisicht und konzipiert eigenständige Workshop-Modelle.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Konfliktanalyse, eine detaillierte Beschreibung des Mediationsprozesses und praktische Trainingskonzepte.
Die Kernbegriffe sind Mediation, Konfliktmanagement, mediative Kompetenz, betriebliche Konfliktlösung und Personalentwicklung.
Laut den beschriebenen Modellen ist Mediation aussichtslos, wenn sich der Konflikt auf den Eskalationsstufen 7 bis 9 befindet, bei denen es primär um die gegenseitige Vernichtung geht.
Externe Mediatoren bieten Neutralität außerhalb des Beziehungsgeflechts, benötigen jedoch Zeit für die Kontextanalyse, während interne Mediatoren Zusammenhänge besser kennen, aber Gefahr laufen, zum Geheimnisträger zu werden.
Die Einführung der Mediation muss laut Fazit aktiv vom obersten Management getragen und im Leitbild der Organisation fest verankert werden.
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